Du bist dein eigenes Meisterwerk, arbeite hart daran

26. Oktober 2016 en Psychologie 0 Geteilt

Während unseres Lebens auf dieser Erde spielen wir eine wichtige Rolle, auch wenn du darauf bestehst, deine Existenz durch diese exzessive Bescheidenheit, die Enttäuschungen nährt, zu verkleinern. Vergiss nicht, dass du dein eigenes Meisterwerk bist. Wir streicheln hier nicht dein Ego. Es ist eine Realität, die vermeiden soll, dass die Verzweiflung Platz in unseren Leben findet. Wenn du deine Hoffnung verlierst, dann verlierst du alles.

Vielleicht fühlst du dich nutzlos, traurig, müde und bist beschämt über all die Fehler, die man im Leben macht. Aber du musst wissen, dass es Strategien gibt, um mit dieser Situation klarzukommen. Du bist dein eigenes Meisterwerk. Arbeite hart daran.

Perspektiven verändern

Der Psychologe George Kelly hat die Fixed-Role-Therapie entwickelt, bei der es darum geht, einer Person, die aufgrund eines bestimmten Problems emotional blockiert ist, in eine andere Rolle schlüpfen zu lassen. Die Idee ist, dass die Person diese neue Rolle als eine Alternative zu derjenigen sieht, die sie vorher für sich angenommen hatte.

Diese Technik hilft uns dabei, zu verstehen, dass es im Leben nicht darum geht, vorzugeben, ein anderer Mensch zu sein, um glücklich zu sein. Stattdessen müssen wir Alternativen entdecken, die uns unsere wahre Persönlichkeit bietet um damit aufzuhören, den toxischen Teil unserer Selbst zu stoppen, der verhindert, dass wir auch nur irgendetwas positives erfahren.

Die Idee ist, dass du erkennst, dass du der Bildhauer bist, der dir mit Hilfe des Wissens, was du über die Jahre angesammelt hast, Stück für Stück Form verleiht. Du bist dein eigenes Meisterwerk.

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Sich auf Veränderung konzentrieren

Wenn du dich selbst wertschätzt, dann ist es für dich an der Zeit, anzunehmen, dass du Veränderung brauchst und dass diese Veränderungen Hartnäckigkeit und Hingabe erfordern. Mach dir dafür einen Verhaltensplan:

  • Erstelle dir einen Plan, der sich an deine Realität hält und deine Ziele nicht aus den Augen verliert.
  • Sei realistisch in Bezug auf deine jetzige Situation, aber plane etwas, was sie auf mittlere oder lange Sicht verbessern kann.
  • Bewahre dir dabei deine Werte, das, was wichtig für dich ist. Durch den ganzen Prozess hindurch ist das das Einzige, was dich am Leben erhält.
  • Probier den Plan für eine Weile aus, um zu sehen, ob du ihn auf lange Sicht verfolgen kannst. Das ist ein sehr wichtiger Schritt.
  • Werde dir dessen bewusst, dass es nötig ist, neue Gewohnheiten zu schaffen, wenn wir an uns arbeiten wollen.
  • Wähle die Menschen aus, die du um dich herum haben möchtest. Sei klug. Du musst deinen emotionalen Plan gut verstecken, dich aber auch mit Menschen umgeben, die neue Interessen und Ziele mit dir teilen. Behalte im Kopf, dass Quantität fast nie mit Qualität gleichzusetzen ist.
  • Ausdauer, Ausdauer, Ausdauer. Setz dir kleine tägliche Herausforderungen und belohne dich, wenn du sie schaffst.
  • Denke nicht darüber nach, was du zurückgelassen hast. Über die Optionen nachzudenken, die wir nicht ergriffen haben, bringt uns nur Unsicherheit und Unbehagen.
  • Denk an deine Ziele als Fakten und nicht als Träume.

Leiden wird dich deinem Traum nicht näher bringen. Nur Erfolg.

Wofür besitzt du Leidenschaft? Was gefällt dir nicht?

Wenn du weißt, für welche Dinge du Leidenschaft besitzt, dann tu diese oft. Wenn du auch weißt, was du nicht magst, dann tu diese Dinge so selten wie möglich, außer du hast keine andere Wahl. Diese Regel ist so einfach und trennt Reife von emotionalem Masochismus.

Ein anderer wichtiger Aspekt, den man im Kopf behalten sollte, ist die Tatsache, dass viele der Verhaltensweisen, für die wir eine Leidenschaft haben, zusammen mit anderen auftreten, die nicht so gesund sind. Wenn wir zum Beispiel ein Buch lesen, sollten wir nicht gleichzeitig eine Zigarette rauchen. Wir müssen unsere Gewohnheiten genau betrachten und nicht nur neue etablieren. Wir sollten alte Laster ablegen, und das kann ganz fundamentale Dinge betreffen: Zeitplan, Gesellschaft, Häufigkeit, Ort usw.

Denn wenn du dein eigener Meister bist, was und wen möchtest du dann alles mit einbeziehen?

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Hör damit auf, zu versuchen, umzublättern. Klapp das Buch zu, wenn es sein muss

Manchmal müssen wir uns die positive Seite unserer Erfahrungen ausmalen, auch dann, wenn sie nicht so deutlich scheint. Es ist gut, sich an die Lehren von harten Momenten zu erinnern. Aber weil wir manchmal zu selbstlos sein wollen, versuchen wir ein bisschen von allem zu bewahren, was zerstört wurde, um unser Selbstbewusstsein zu retten. Aber wenn die Flammen groß und intensiv waren, dann spring nicht nochmal hinein, um etwas zu retten. Am Ende verbrennst du dich nur.

Denke daran, dass jeder Moment ein guter ist, um eine Leinwand herauszuholen und in der Sonne zu malen. Dass diese Leinwand ein Gedächtnis hat, aber das es optimale Bedingungen gibt, sodass ein wahres Kunstwerk entstehen kann.

Deshalb musst du raus in die Sonne gehen, dich verwöhnen, dich lieben. Daran glauben, dass die Arbeit noch nicht getan ist und dass sie vielleicht aufgrund der Zeit etwas verblichen ist, aber dass es in Wirklichkeit eine leere Leinwand in der Sonne ist. Das ist dein Leben und die Wahrheit. Der Rest ist dein Geist, der immer ein paar Lügen parat hält und dich manchmal davon abhält, zu malen. Du bist dein eigenes Meisterwerk – vergiss das nicht.

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