Wenn wir erreichen, was wir verdienen, kommt das, was wir brauchen

8. Februar 2016 en Psychologie 0 Geteilt

Wenn wir erreichen, was wir verdienen, kommt das, was wir brauchen. Hast du einmal über diese einfache Lektion nachgedacht? Da steckt kein Zauber dahinter, es handelt sich vielmehr um die einfache Entdeckung unserer Selbst, und diese Lektion kann uns auf jedem unserer Wege leiten, um unsere Ziele zu erreichen. Und zwar jene, die wir wirklich brauchen.

Denke an deinen Alltag. Voller Druck, Verpflichtungen und Ziele, die du erreichen musst. Du bist in dieser Realität so sehr verwurzelt, dass du vergisst, auf etwas Essentielles zu achten. Auf dich selbst. Auf das, was du dir verdient hast und was du brauchst.

 In dem Moment, in dem du merkst, dass du Respekt verdienst, erhebe deine Stimme und du wirst bekommen, was du brauchst: Anerkennung. In dem Moment, in dem du entdeckst, dass du es verdienst, glücklich zu sein, wirf den Motor der Veränderung an und Stück für Stück erreichst du Ausgeglichenheit, Fülle.

Nun wissen wir, dass all diese Prinzipien sehr schwierig umzusetzen sind. In unserem Alltag sind wir sehr an andere Menschen und Dinge gebunden und diesen verpflichtet. Du weißt, dass du mehr Anerkennung von Seiten deines Partners, deiner Familie brauchst, aber wie erreicht man die, wenn diese Personen dir nicht den Weg dazu frei machen?

In Wirklichkeit sollte die Veränderung immer von uns selbst ausgehen. Menschen ändern sich nur wenig. Doch bist es du selbst, der innerhalb seiner Möglichkeiten erreichen sollte, was er verdient, denn jegliche Bewegung oder Verhaltensänderung, so klein sie auch sein mag, kann zu großen Dingen führen.

Man hofft nicht auf das Schicksal, man glaubt daran

Wind

Du bist der Erschaffer deines eigenen Lebens. Während du Fortschritte machst und daran glaubst, wird der Weg selbst dir Hindernisse in den Weg legen, die du überwinden musst und durch die du lernen kannst. Doch wenn du dir nicht im Klaren darüber bist, was du dir verdient hast, dann wirst du wahrscheinlich verlieren.

 Wenn du etwas verdienst, dann ist es glücklich zu sein. Doch steh nicht still in Erwartung dessen, was das Schicksal mit dir macht, steh auf und bau es mit deinen Handlungen und Gedanken auf.

Es gibt solche, die sich nicht im Klaren darüber sind, was sie wirklich verdienen. Man lässt die Zeit und das Leben verstreichen und es reihen sich Erfolge und Tragödien aneinander. Wenn dir nicht klar ist, dass du Würde, Freiheit und das Recht verdienst, über deine persönliche Entwicklung zu verfügen, ist es wahrscheinlich, dass Dritte diese Prinzipien verletzen werden, ohne dich um Erlaubnis zu fragen.

Wir dürfen dies nicht zulassen. Wenn es ein essentielles Bedürfnis gibt, das du im Alltag pflegen solltest, dann das, dass du dir im Klaren sein solltest, was du wirklich verdienst. Und täusche dich nicht, es ist nicht egoistisch, dir das zu erlauben, was du brauchst und verdienst. Es bedeutet, dass du nach dir schaust, dich respektierst und dein Selbstwertgefühl schützt.

Du verdienst es, an jedem Tag deines Lebens du selbst zu sein: Hör auf deine innere Stimme

Wann war es das letzte Mal, dass du mit dir selbst geredet hast? Glaubst du, dass es ein unnützes Gespräch war? Es kostet uns etwas, daran zu glauben, aber in Wirklichkeit schaffen wir es nur sehr selten, einen authentischen, inneren Dialog zu führen.

  • Der Verstand ist in der Regel voller „Krach“. Limitierende Gedanken, Sorgen, die Erinnerungen an die Fehler des Tages, die gesagten oder nicht gesagten Worte lassen wenig Platz für unsere innere Stimme.
  • Widme dir selbst jeden Tag etwas Zeit. Es sollte dein persönlicher, privater Ort sein. Entspann dich und fang damit an, dich danach zu fragen, wie es dir geht. Stell dir danach eine andere Frage: Was brauchst du?
  • Zum Schluss, begegne einer weiteren Frage: Denkst du, dass du an jedem Tag deines Lebens weiterhin du selbst bist?  Manchmal stellen wir die Bedürfnisse anderer vor die eigenen, so dass wir Stück für Stück an die zweite Stelle rücken, wo wir zu einem „Schatten unserer selbst“ werden. Vorsicht.

lesen

Um zu bekommen, was du brauchst, solltest du dir zunächst erlauben, was du verdienst

Es ist so einfach. Um ein Bedürfnis zu erfüllen, muss man zunächst dazu in der Lage sein, eine Tür zu öffnen. Niemand wird seinen Durst stillen, wenn er nicht nach einer Quelle sucht, oder nicht nach draußen geht, um die Ankunft des Regens zu erwarten.

Wir kommen mit nichts auf diese Welt und gehen auf dieselbe Weise von ihr. Lass zu, dass dieser ganze Verlauf, genannt Leben, voll Integrität und Glück fließt, indem du in jedem Moment weißt, was du dir verdient hast, was deine Essenz des Lebens braucht.

Wie du siehst, ist es unsere eigene innere Kraft, unsere Entschlossenheit und unser Willen, die uns den Weg und seine Grenzen markieren. Wenn dich jemand herabwürdigend behandelt, dich mit Ironie angreift oder sich selbst stets in den Vordergrund rückt, dann überschreitet er die Grenze dessen, was tolerierbar ist. Du verdienst das nicht.

Sei dir immer über diese einfachen Prinzipien bewusst:

  • Dein Verstand erschafft das, was dich umgibt: Es ist nicht so, wie es dir passiert, es ist so, wie du es dir denkst.
  • Denke auf eine freiere Weise, vermeide die Angst, die Ablehnungen, die Unentschiedenheit. Erweitere deine Perspektiven, verlasse deine tägliche Komfortzone.
  • Denkst du, dass du es verdienst, unabhängig zu sein, deinen Platz in der Welt zu haben? Setze dir jeden Tag ein Ziel und überwinde dich. Am Ende wird das kommen, was du brauchst: deine Selbstanerkennung und deine persönliche Zufriedenheit.
  • Verdienst du jemanden, der dich wirklich liebt? Fange zunächst damit an, die Person zu sein, die du zu sein wünschst. Wenn du stolz auf dich selbst bist, dann wirst du die Person anziehen, die dein Herz wirklich braucht.
  • Verdienst du es, glücklich zu sein? Dann brich mit dem, was dich daran hindert, entferne dich von dem, der dir schadet, lebe neue Erfahrungen und mit der Zeit wird das kommen, was du brauchst: das wirkliche Wohlbefinden. Die persönliche Erfüllung.

stern

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Christian Schloe, Claudia Tremblay

Auch interessant