Laurent Simons, das Wunderkind, das die Unsterblichkeit entdecken will

Lauren Simons hat erstaunliche Begabungen und große Träume: Er möchte künstliche Organe herstellen, um seinen Großeltern zu helfen, die an Herzproblemen leiden.
Laurent Simons, das Wunderkind, das die Unsterblichkeit entdecken will

Geschrieben von Redaktionsteam

Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2022

Laurent Simons ist 11 Jahre alt und hat gerade sein Physikstudium an der Universität von Antwerpen absolviert. Er hat für das dreijährige Studium nur ein Jahr gebraucht. Dies ist eine außergewöhnliche Leistung, doch Simons ist nicht das einzige Wunderkind. In den 1990er-Jahren absolvierte beispielsweise der 10-jährige Michael Kearney an der University of South Alabama ein Anthropologiestudium.

Wunderkinder überraschen uns immer wieder. Es ist faszinierend zu wissen, dass Simons seine Sekundarschule im Alter von 9 Jahren abschloss und mit 11 Jahren bereits an seiner Promotion arbeitet. Sein Ziel ist nichts anderes, als in die Geheimnisse der Unsterblichkeit einzudringen und in der Zukunft alle Organe durch mechanische und technologische Geräte zu ersetzen.

Manche nennen ihn nach der US-amerikanischen Comedyserie “Young Sheldon”. Wie Sheldon hebt er sich durch einen sehr hohen IQ hervor und begeistert sich für die Wissenschaft. Außerdem liebt er Comic-Superhelden und schaut gerne Filme mit seinen Freunden. Für diesen aufgeweckten Teenager hat die Welt keine Grenzen und wenn er sich nach etwas sehnt, dann nach mehr Wissen, um Gutes zu tun.

Laurent Simons hat ein fotografisches Gedächtnis und einen IQ von 145.

Laurent Simons, das Wunderkind mit seinen Eltern

Laurent Simons, ein besonderes Kind

Laurent Simons verbrachte seine frühen Jahre in Belgien bei seinen Großeltern, während seine Eltern in den Niederlanden arbeiteten. Es dauerte nicht lange, bis sich sein Potenzial, seine Neugierde und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten bemerkbar machten. Er wurde bereits mit vier Jahren eingeschult.

Sein IQ liegt bei 145, er gilt also nach den Maßstäben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als hochintelligent, da er den Wert von 130 übertrifft. Psychometrische Tests reichen jedoch nicht aus, um die tatsächliche Intelligenz eines Menschen zu bestimmen. 

Hochintelligente Kinder zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, unterschiedliche innovative Techniken anzuwenden, um ihr Wissen zu festigen. Laurent Simons verinnerlicht all diese Fähigkeiten, die es ihm ermöglichten, den Universitätsabschluss in einem so jungen Alter zu erhalten. Sein Wunsch ist, sich in das Gebiet der Quantenphysik zu vertiefen.

Ein außergewöhnlicher Geist mit großen Zielen und normalen Hobbys

Dieses vielversprechende junge Genie erwähnt den Medien gegenüber häufig, dass die Schule langweilig war. Trotzdem schafften es seine Lehrerinnen und Lehrer, dass er sich nicht seltsam oder anders fühlte. Das ist zweifelsohne ein grundlegender Schlüssel, der hochbegabten Kindern viele Türen öffnet. Es ist notwendig, den Lehrplan an ihre Bildungsbedürfnisse anzupassen, dabei aber immer ihre soziale und emotionale Integration zu fördern.

Laurent Simons hat Freunde in seinem Alter, mit denen er nicht über Wissenschaft spricht. Er liebt Superheldenfilme und -serien wie Loki, reitet und fährt Go-Karts. Er ist ein normales Kind mit einem außergewöhnlichen Potenzial, seine Träume zu verwirklichen. Seine Ziele könnten nicht edler sein.

Er möchte künstliche Organe schaffen und das Leben durch neue Technologien verlängern. Auf diese Weise möchte er seinen Großeltern helfen, die an Herzproblemen leiden. Er möchte außerdem die Geheimnisse der Unsterblichkeit entdecken.

Laurent Simons studierte zunächst Elektrotechnik an der Technischen Universität Eindhoven in den Niederlanden. Tatsächlich hätte er fast seinen Abschluss gemacht, als er erst 9 Jahre alt war, aber die Rektoren wollten seine Fächer nicht anpassen, weil sie der Meinung waren, dass ein so schnelles Tempo nicht gut für seine Entwicklung sei. Deshalb mussten ihn seine Eltern an die Universität von Antwerpen versetzen, wo er den Abschluss in Physik machte.

das Wunderkind und sein Gehirn

Wunderkind: Genetik und Erziehung gehen Hand in Hand

Professor Larry Vandervert ist einer der führenden Köpfe in der Erforschung von Hochbegabung. Er führte im Jahr 2009 eine Studie durch, um Wunderkinder in der Geschichte zu analysieren und ihre Entwicklung besser zu verstehen. Der Wissenschaftler weist darauf hin, dass sich das Arbeitsgedächtnis und die geistige Beweglichkeit bei diesen Kindern unterscheiden.

Seine Forschungen weisen darauf hin, dass das Kleinhirn der Schlüssel der außergewöhnlichen Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung sein könnte. Des Weiteren ist auch interessant, dass Kinder mit hohen intellektuellen Fähigkeiten, die in ihrem Studium erfolgreich sind, zwei spezifische Variablen aufweisen: Neben einem hohen IQ und der Grundbegabung ist das Umfeld, in dem sie aufwachsen, entscheidend.

Wenn die Umgebung unterstützend und anregend ist, wenn das soziale Umfeld Sicherheit vermittelt und Zuneigung garantiert, können Kinder ihr volles Potenzial erreichen. Die Synergie zwischen emotionaler Bildung und intellektueller Stimulation ist die beste Grundlage.

Lauren Simons hat viele Herausforderungen vor sich. In seinen Interviews erkennen wir seine Reife und gleichzeitig den Blick eines Kindes, das Träume und klare Ziele hat, jedoch auch die Nähe seiner Eltern und seiner gleichaltrigen Freunde genießt. Die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches und glückliches Leben.

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