4 Zitate von Eckhart Tolle über das Leben im Moment

1. November 2016 en Kuriositäten 578 Geteilt

Eckhart Tolle ist ein bekannter deutscher Schriftsteller, lebt aber momentan in Kanada. Er vermittelt große Lehren zur Spiritualität. In seinen Werken finden wir Inspiration, unsere Leben zu ändern und sie bewusster zu gestalten. Eckhart Tolle ist der Meinung, dass das ein sehr wichtiger Schritt in unserer Evolution als Spezies ist. Seine Lehren sind wahrlich motivierend.

In diesem Artikel wollen wir einige von Eckart Tolles Aussagen mit euch teilen. Wir sind uns sicher, dass du in ihnen die Inspiration finden wirst, die dir noch fehlt, um im Hier und Jetzt zu leben. Denke über sie nach und hebe sie dir für die Momente auf, in denen du sie am meisten brauchst.

1. „Manche Veränderungen scheinen auf den ersten Blick negativ zu sein, aber sie schaffen Platz für neue Dinge.“

Hast du Angst vor Veränderungen oder bist du eher jemand, der sie willkommen heißt? Eckhart Tolle erinnert uns daran, dass sich die ganze Welt kontinuierlich verändert, auch wenn wir das manchmal nicht akzeptieren oder bemerken wollen. Deine Ideen, deine Beziehungen, deine Freunde und auch du selbst – alles ändert sich.

Ich bin Menschen begegnet, die so sehr an dem hängen, was sie wissen, dass sie blind für die Alternativen oder Möglichkeiten werden, die Veränderungen mit sich bringen. Es stimmt, dass manche Veränderungen schmerzhaft sind. Aber die Sorge, die du empfindest, wenn du etwas zurücklässt, heißt nur, dass dich diese Sache auf emotionalem Level erfüllt hat.

Und deshalb sieh es nicht negativ, wenn du heute eine Situation erlebst, die dich dazu zwingt, etwas zu ändern. Im Gegenteil, nimm sie wahr und genieße sie. All diese Energie und die neuen Perspektiven werden dir Möglichkeiten eröffnen. Nimm sie an und umarme all das Gute, was sie dir bieten.

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2. „Denke daran, dass die Gegenwart alles ist, was du hast. Mache das Jetzt zum Mittelpunkt deines Lebens.“

Wir verbringen so viel Zeit damit, uns Sorgen über die Zukunft zu machen, dass wir vergessen, was wir haben. Wie viele Stunden hast du heute damit verbracht, über die Zukunft nachzudenken? Es kann eine mehr oder weniger sichere Zukunft sein, oder sie kann auch komplett ungewiss sein.

Wir könnten drei Stunden damit verbringen, uns unsere Zukunft oder unseren nächsten Urlaub genau auszumalen. Eckhart Tolle sagt nicht, dass wir nicht über die Zukunft nachdenken sollen. Aber er lädt dich dazu ein, dich mehr auf die Gegenwart zu konzentrieren.

Schließlich ist dein gegenwärtiges Leben die Zukunft, die du einst so sehr geplant hast. Das Beste, was wir also tun können, ist das zu sehen und zu genießen. Verbringe Zeit mit deinen Kindern, widme deinem Partner einen Nachmittag, besuche deine Eltern und gönne dir eine Pause, um deinem Leben ein bisschen Farbe zu geben. Wenn du die Gegenwart nicht ausnutzt, dann wirst du deinen Kindern und Enkeln später nur sehr wenig erzählen können.

3. „Akzeptiere alles. Akzeptiere alles, was dir die Gegenwart bietet, als hättest du es dir ausgesucht. Arbeite mit dem, was du hast, und nicht dagegen.“

Sich zu beschweren ist eine der am weitesten verbreiteten Gewohnheiten in der heutigen Zeit. Wir haben niemals genug. Wenn du im Moment nicht da wohnst, wo du gern  leben möchtest, dann konzentrierst du dich darauf, deshalb unglücklich zu sein. Wenn du einen Job hast, dann bist du mit deinem Gehalt unzufrieden und beklagst dich deshalb.

Kannst du wirklich nichts mit dem anfangen, was du hast? Gibt es wirklich nichts Gutes in deiner Gegenwart? Eckhart Tolle erinnert uns daran, dass wir zwei Optionen haben: unsere Gegenwart zu akzeptieren und wertzuschätzen oder in einem ständigen Kampf gegen sie zu leben.

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Du hast das Recht und die Möglichkeit dazu, dir das auszusuchen. Denke einfach daran, dass es auch eine Option ist, zu lernen, Dinge wertzuschätzen und das auszunutzen, was du hast. Anstatt dir eine Liste von Mängeln zu machen, die dein Leben deiner Meinung nach aufweist, versuche, für all das Gute, das du im Leben hast, dankbar zu sein.

Das ist ein Weg, das Leben angenehmer und ertragbarer zu gestalten. In jedem Fall, wenn du das nicht magst, was du hast, arbeite daran, das zu erreichen, was du dir wünschst. Du magst also deinen Job nicht? Sei dankbar dafür, dass du eine Möglichkeit hast, deine Rechnungen zu bezahlen. Statt dich zu beschweren kannst du dein eigenes Business planen, so wie du es immer wolltest. Du wirst schnell sehen, dass dein Job bald leichter zu ertragen ist und dass deine Ziele so nah wie niemals zuvor sein werden. Das gilt auch für die Klage zum Wohnort.

4. „Der Hauptgrund für Unglück ist niemals die Situation selbst, sondern deine Wahrnehmung dieser Situation.“

Zu denken, dass es nichts Gutes in deiner Gegenwart gibt, führt nur dazu, dass du unglücklich bist. Eckhart Tolle glaubt fest daran, dass jeder von uns seine eigenen Tragödien und Freuden kreiert. Du könntest ein perfektes Leben haben, aber es wird nie genug sein, wenn du immer denkst, dass dir etwas fehlt.

Du magst denken, dass du nichts hast, wenn das Einzige, was dir fehlt, die Fähigkeit ist, die guten Dinge um dich herum zu erkennen. Jede Situation und jeder Moment hat etwas, das sich lohnt. Wenn es dir schwerfällt, das zu glauben, versuche dankbarer zu sein. Such dir jeden Tag eine neue Sache, für die du dankbar bist. In kurzer Zeit wirst du eine glücklichere Gegenwart erleben.

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