Wie man die Angst vor Zurückweisung überwindet

11. Dezember 2016 en Psychologie 26 Geteilt

Menschen haben Angst davor, ihr Leben, ihre Gesundheit, ihren sozialen Status, ihr Geld, ihre Lieben, ihre Jugend und natürlich die Bestätigung seitens anderer zu verlieren, denn die meisten Leute möchten mit allen gut klarkommen.

Du solltest Sicherheit allerdings nicht in anderen suchen, denn das ist eine Einbahnstraße. Du musst Sicherheit und Vertrauen in dir selbst finden. Nicht in anderen. Denn jeder Blick, jedes Wort und jede Handlung von anderen kann von uns fälschlicherweise als Zurückweisung interpretiert werden, wenn es schlichtweg keine ist.

Wie man mit der Angst vor Zurückweisung umgehen kann

1. Sei dir bewusst, was passiert

Blicke tief in dich hinein und reflektiere deine Gedanken darüber, wie Zurückweisung dein Verhalten beeinflusst und wie dein Verhalten deine Zukunft beeinflussen kann. Das heißt, wenn du schon davon ausgehst, dass du zurückgewiesen wirst, dann wird das auch passieren. Du kannst nicht damit anfangen, deine Zukunft zu ändern, bevor du dir nicht bewusst wirst, was passiert. Suche nach Zeichen, nicht nur dafür, was falsch läuft, sondern auch dafür, was für dich funktioniert.

2. Denke darüber nach, wie du dich fühlen willst

Jemand, der sich zurückgewiesen fühlt, denkt ständig über diese Zurückweisung nach. Er denkt daran, dass er sich nicht so fühlen will. Er denkt darüber nach, warum er zurückgewiesen wurde. Aber das ist eine falsche Herangehensweise, es ist ein Problem, das du irgendwann in deinem Leben beheben musst. Du solltest nicht denken, dass du nicht zurückgewiesen werden willst. Stattdessen solltest du darüber nachdenken, dich zu entspannen und dir deiner selbst sicher zu sein.

Selbstwertgefuehl

3. Denke darüber nach, wie es zu deiner Angst vor Zurückweisung gekommen ist

Sicher hast du dich zu Schulzeiten zurückgewiesen gefühlt. Schließe deine Augen und denke über all das nach, was du seitdem gelernt hast. Stell dich dir als ein ruhiges Kind vor, das keine Angst vor Zurückweisung hat. Stell dir auch dein gegenwärtiges Selbst als ein ruhiges Wesen vor, sag dir selbst, dass alles okay ist. Auch wenn dir das komisch vorkommen mag, hat es einen großen Einfluss darauf, wie du dich fühlst und es hilft dir dabei, die erlebten Momente zu bearbeiten.

4. Mehr als alles andere, benutze deine Vorstellungskraft

Schließe deine Augen und nutze deine Vorstellungskraft, um dich in Situationen, in denen du normalerweise unsicher bist, anders zu fühlen und anders zu verhalten. Hypnose beispielsweise hat einen direkten Einfluss darauf, was du spürst, wenn du in bestimmten Situationen bist. Sie kann auch darauf abzielen, die Gedanken von Menschen zu modifizieren, damit sich ihr Empfinden ändert.

5. Setze nichts voraus

Menschen, die ihre Annahmen niemals hinterfragen oder anzweifeln, machen sich ihr Leben sehr viel schwerer, als es sein muss. Sei dir nicht so sicher, was passieren wird oder was du weißt. Auf diese Art wirst du dich leichter entspannen können und die Möglichkeit im Kopf behalten, dass es gute und schlechte Resultate geben kann. Du solltest nicht immer davon ausgehen, dass du zurückgewiesen wirst. Es nicht zu wissen, ist der Schlüssel dazu, Vertrauen zu haben und das Leben zu genießen.

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