18 interessante Fakten über dein Gehirn

12. März 2017 en Kuriositäten 0 Geteilt

Der menschliche Geist ist ein wahres Mysterium. Trotz aller Fortschritte in der Wissenschaft gibt es immer noch mehr Fragen als Antworten über die Funktionsweise unseres Gehirns. Und auch über das wahre Ausmaß seines Potenzials.

Auch wenn das nur schwer zu glauben ist, gibt es für die meisten Dinge, die wir mit unserem Geist tun, noch keine definitiven Erklärungen. Wissenschaftler kennen noch keine Details dazu, warum und wie wir träumen, wie genau Erinnerungen entstehen und welche Mechanismen zur Entwicklung und Veränderung unserer Emotionen führen. Das sind nur einige der Fragen, die noch immer nicht beantwortet wurden.

Der Geist dehnt sich für eine neue Idee oder Wahrnehmung aus und schrumpft niemals auf seine vergangenen Dimensionen zurück.

Oliver Wendell Holmes

Jeden Tag finden unzählige Experimente auf der ganzen Welt statt: alle mit dem Ziel, einige der versteckten Mechanismen unseres Geistes zu enthüllen. Deshalb lesen wir ständig neue Publikationen, die niemals aufhören, uns zu begeistern.

Im Folgenden findest du 18 faszinierende Fakten über das Gehirn:

Kurioses über unser Gehirn

  • Es wurde gezeigt, dass Menschen mehr Empathie für andere empfinden, wenn sie während einer Unterhaltung ihren Unterarm berühren oder in ihr rechtes Ohr sprechen.
  • Wenn sich Menschen etwas ausdenken, dann neigen sie dazu, nach oben und nach rechts zu schauen. Wenn sie wirklich versuchen, sich an etwas zu erinnern, dann ist ihr Blick nach links oder nach unten gerichtet.
  • Man weiß auch, dass die Chancen, einen Job zu bekommen, höher sind, wenn man beim Bewerbungsgespräch eine Brille trägt. Brillen werden unrbewusst als ein Zeichen von Spezialisierung oder Intelligenz interpretiert.

  • Die durchschnittliche Zeit, die es braucht, um eine große Liebe zu vergessen, beträgt 17 Monate und 26 Tage.
  • Eine Studie hat gezeigt, dass bestimmte Netzwerke in deinem Gehirn aktiviert werden, wenn du dich verbrennst. Das Interessante daran ist, dass die gleichen Netzwerke aktiv sind, wenn wir eine romantische Zurückweisung erfahren.
  • Depressive Menschen träumen dreimal soviel wie Menschen, die nicht traurig sind.
  • Wenn du das Foto deines Geliebten anschaust, dann kann körperlicher Schmerz bis zu 44% vermindert werden. Dieser Effekt ist beinahe genauso hoch, wie der von normalen Schmerzmitteln.
  • Die Gehirne von Kindern, die unter Gewalt innerhalb der Familie litten, weisen die gleichen Muster auf, wie diejenigen von Soldaten, die im Krieg gekämpft haben. Die Wahrheit ist, dass jeder Gedanke tatsächlich einen physischen Pfad im Gehirn repräsentiert. Je öfter du einen bestimmten Gedanken hast, desto tiefer wird diese Spur und desto einfacher wird es für diesen Gedanken sein, in deinem Kopf aufzutauchen. Deshalb ist es gut, ständig aufmunternde und ermutigende Gedanken zu haben.

  • Videospiele können eine schwerere Abhängigkeit als Heroin hervorrufen. Sicherlich hat das mit den Mechanismen zu tun, die die Willenskraft aktivieren, denn die Stärke der Willenskraft hängt zum Großteil von der Sauerstoff- und Glukosemenge in deinem Gehirn ab.
  • Wenn du erschöpft oder hungrig bist, dann fällt es dir schwerer, Nein  zu sagen oder ein bestimmtes Ziel beizubehalten.
  • Apropos Erschöpfung: Es wird geschätzt, dass Menschen ihre Konzentration nach durchschnittlich 90-minütigem Fokus auf eine bestimmte Aufgabe verlieren. Deshalb ist es essenziell, bei wichtigen Tätigkeiten regelmäßig Pausen zu machen.
  • Innerhalb des Gehirns sind Neuronen auf verschiedene Arten und Weisen verbunden. Wenn das Gehirn eine Festplatte wäre, dann hätte es die Kapazität von 4 TB, um Informationen zu speichern. Jeder von uns hat tatsächlich rund 70 Tausend Gedanken pro Tag, auch wenn sich viele von diesen wiederholen.
  • Deshalb wiegt ein Gehirn durchschnittlich nur 1.5 Kilo, aber verbraucht 20% der Energie und des Sauerstoffs, die dem Körper zur Verfügung stehen.
  • In einer Studie wurde bewiesen, dass Menschen, die Nahrung ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe essen, eine um 14% höhere Punktzahl bei Intelligenztests erreichen. Was wir zu uns nehmen, hat also einen Einfluss darauf, wie unser Gehirn arbeitet.
  • Trotz seiner großen Kapazität hat das menschliche Gehirn keine große Fähigkeit, zwischen Fantasie und wirklichen Erfahrungen zu unterscheiden. Deshalb kann jemand einen Film so erleben, als würde er in der wirklichen Welt passieren. Du kannst Traurigkeit, Angst oder Enthusiasmus spüren. Genau so, wie du es im echten Leben fühlen würdest.
  • Menschen haben falsche Erinnerungen. In einem Experiment wurden Fotos von Freiwilligen verändert und sie wurden so in ein Szenario mit Menschen gebracht, in dem sie tatsächlich niemals waren. Nachdem sie die Bilder gesehen hatten, haben sich viele Probanden an diese Menschen erinnert und Details von dem Event, das niemals stattfand, erzählt.
  • Auch wenn das unglaubwürdig erscheint, glauben Menschen eher an Sprichwörter, die sich reimen, als an jene, die das nicht tun.
  • Jemand kann körperlich den Schlag verspüren, den jemand anders erhält, wenn ihn dieser Schlag emotional stark beeinflusst. Das liegt daran, dass es Zellen im Gehirn gibt, die Spiegelneuronen genannt werden und die Erfahrungen so reproduzieren, als wärst du selbst Teil von ihnen.

Auch interessant