Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch erreichen

· 27. September 2016

Ein Mann und sein Freund träumten eines Tages in einer Garage davon, einen Computer zu erschaffen, welcher nicht geöffnet werden muss, nicht über USB-Anschlüsse verfügt und mit beinahe allem inkompatibel ist, aber welchen jeder Mensch auf dieser Welt haben möchte, ungeachtet des Preises und der Tatsache, dass er ihn nicht braucht. Dieser Mann war Steve Jobs, der Gründer von Apple, einer der größten Firmen überhaupt. Jobs hat die Überzeugung verdeutlicht, dass im Grunde alles, was du erträumen kannst, auch erreichbar ist.

Viele Ideen und Träume scheinen verrückt zu sein, wenn du erstmals darüber nachdenkst, aber sie sind es nicht. Es sind innovative Ideen, die ihrer Zeit voraus sind, die alle Regeln und Stereotypen brechen, die es erfordern, Dinge in einem neuen Licht zu sehen. Um sie zu erreichen, brauchst du Mut angesichts der bevorstehenden Hürden und gleichzeitig Hoffnung, die dich vorantreiben wird.

„Habe den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Sie wissen bereits, was du wirklich sein möchtest. Alles andere ist sekundär.“

Steve Jobs

Träumen ist nur der Anfang

Ein Traum ist ein Bild, welches unser Verstand als real wahrnimmt, während wir schlafen. Manchmal ist dieses Bild so klar, dass es uns vorkommt, als lebten wir tatsächlich darin. Gelegentlich können wir in unseren Träumen sogar Geruch, Geschmack oder eine Empfindung verspüren.

Viele Schriftsteller und Maler erschufen Werke basierend auf der Welt der Träume. Manchmal manifestiert das Unbewusste sich selbst, befreit uns von dem Band zur realen Welt und lässt uns in eine andere eintreten.

schmetterling-und-blumen

Von den Dingen zu träumen, für welche wir eine Leidenschaft haben oder von einer Realität, die wir uns wünschen, ist lediglich der erste Schritt, um ein Bild in unseren Gedanken zu erschaffen. Es entpuppt sich zu einem Gemälde, das nach und nach deutlicher wird, ein Samen, der mit Hoffnung genährt wird und wächst. Träumen ist nur der Anfang.

Hör auf deine Intuition

Intuition kann als die Fähigkeit definiert werden, rasch zu verstehen und zu entscheiden, unmittelbar, in einem Augenblick.  So schnell, dass dieser Prozess sich für gewöhnlich unserer Wahrnehmung entzieht, und wir ihn nicht logisch erklären können.

Innerhalb von nur einem Tages müssen wir tausende Entscheidungen treffen: welche Kleidung wir tragen, welchen Weg oder Transportmittel wir zur Arbeit nehmen usw. All diese Entscheidungen werden kurzerhand getroffen. Wäre dem nicht so, bestünde unser Tag aus konstanter Unentschlossenheit und wir würden viel Zeit verschwenden.

Bis vor zehn Jahren hat die Sozialpsychologie geraten, komplexe und zentrale Entscheidungen nach einer gründlichen Situationsanalyse zu treffen. Ja, wir beziehen uns auf jene Listen, die wir alle bereits angelegt haben: Pro und Contra.

Nun, die Sichtweisen haben sich in den letzten Jahren verändert. Uns sind zwei Dinge klar geworden: Die Realität ist teilweise so komplex, dass es unmöglich ist, sie in Form einer Liste abzubilden, und sogar wenn du diese Aufgabe perfekt ausführst, haben nicht alle Faktoren auf der Liste dieselbe Gewichtung.

Sehen wir uns die erfolgreichen Menschen an, erkennen wir , dass sie jene berühmten Listen hinter sich gelassen haben. Sie treffen ihre Entscheidungen meist zügig und präzise, vielmehr gekoppelt an ihre Intuition. Sie treffen Aussagen wie: „In dem Moment, habe ich es einfach gespürt.“ – „Ich hatte eine Ahnung.“ – „Ich tat es, ohne zu denken.“  Fälle wie diese führten Psychologen dazu, infrage zu stellen, ob das rationale Pferd, auf welches sie setzten, tatsächlich der Sieger sein wird.

Heute wissen wir, dass Intuition nicht nur seine Berechtigung hat, sondern auch, dass sie oft erfolgreicher ist als ein Computer, der in der Lage ist, Tausende von Vorgängen gleichzeitig auszuführen; dass sie erfolgreicher ist, als einem logischen und bewussten Prozess zu folgen, um ein Fazit zu erlangen.

„Intuition ist eine spirituelle Befähigung; sie bietet keine Erklärung, sondern weist einfach den Weg.“

Florence Scovel Shinn

Intuition kommt mit Emotionen und körperlichen Empfindungen. Wenn du eine Entscheidung treffen möchtest, solltest du dich darauf konzentrieren, wie du dich fühlst und was für körperliche Auswirkungen jede mögliche Lösung verursacht. Fühlst du dich gut? Unangenehm? Glücklich? Wie fühlen sich die Entscheidungen an, wenn du über sie nachdenkst? Von welcher Wahl träumst oder phantasierst du?

Der Weg zur Verwirklichung deiner Träume

Der Weg zu deinen Träumen mag kompliziert sein, aber es ist einer, den du dir selbst ausmalst, auf welchem du unterwegs kleine Ziele setzt, die du erreichen kannst, bis du schlussendlich ankommst und den ersehnten Traum verwirklichen kannst. Fokussiere zuerst auf kleinere, machbare Ziele; das wird dein Selbstvertrauen stärken und zeigt dir, dass du vorankommst, sofern du es Schritt für Schritt machst und weiterhin träumst.

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Selbstvertrauen ist ein erheblicher Aspekt, um deine Träume verwirklichen zu können. Wenn du nicht darauf vertraust, dass du es schaffen kannst, wird auch sonst niemand darauf vertrauen. Deswegen ist es wichtig, sich auf kleine, umsetzbare Ziele zu konzentrieren, welche unmittelbar bevorstehen. Jedes Mal, wenn du ein Ziel erreicht hast, verfestigst du damit deine Idee, dass dein Traum Realität werden kann.

Proaktiv zu sein ist wesentlich. Auf diese Weise lässt du es nicht zu, aufgrund von kleineren Schwierigkeiten zu stagnieren, oder darauf zu warten, dass etwas passiert, ohne dafür etwas zu tun. Niemand wird an deine Türe anklopfen und dir deinen Traum anbieten. Du musst ihn dir selbst mit viel Mühe, täglicher Arbeit und Hoffnung aufbauen.

Vergiss nicht, zu träumen ist der erste Schritt, damit deine Ziele Gestalt annehmen können.

„Gib nicht auf, denn das ist das Leben. Setze deine Reise fort, verfolge deine Träume, schalte die Zeit frei, durchlaufe die Trümmer und öffne den Himmel.“

Mario Benedetti