5 Schritte, um dein Gehirn zu trainieren – nach Steve Jobs

5. Juli 2016 en Kuriositäten 813 Geteilt

Vor kurzem habe ich darüber nachgedacht, wie ich meine intellektuellen Fähigkeiten verbessern könnte, um viel flexibler und schneller sein zu können, wenn es um logisches Denken geht. Manchmal stelle ich mir die große Frage: Benutze ich mein Gehirn richtig? Oder kann es sein, dass ich langsam bin, wenn es um Schlussfolgerungen geht?

Nach langer Recherche und umfangreichen Nachforschungen habe ich realisiert, dass sich sogar die größten Genies in der gleichen Situation befinden. Heute möchte ich euch das Beispiel von Steve Jobs zeigen, dem kreativen Genie, der auch das Bedürfnis danach hatte, sein Gehirn weiter zu trainieren.

In einem seiner Interviews hat Steve Jobs seinem Biographen Walter Isaacson die Effekte von Meditation wie folgt beschrieben:

„Wenn du dich einfach hinsetzt und dich beobachtest, wirst du feststellen, wie rastlos dein Geist ist. Wenn du versuchst, ihn zu beruhigen, dann wird die Situation nur schlimmer. Wenn du es nach einer gewissen Zeit geschafft hast, das zu erreichen, dann werden sich dir auch einige andere, feinere, Dinge eröffnen. Deine Intuition wird genauer, deine Sicht wird schärfer, und du wirst dir deiner selbst in der Zeit, in diesem bestimmten Moment, im Hier und Jetzt, bewusst. Deine Gedanken werden langsamer, dein Bewusstsein erweitert sich und du wirst so viel mehr sehen, als du zuvor gesehen hast.“

Von all jenen Meditationsarten, die wir anwenden können, hat Jobs die Achtsamkeit ausgewählt und praktiziert. In einem seiner letzten Interviews hat er Isaacson erzählt, dass er diese Form der Meditation seit mehreren Jahren ausübt, und zwar mithilfe der folgenden 5 Schritte.

Schritt 1: Finde deine Haltung

Nimm die Lotushaltung an deinem bevorzugtem Ort ein, entspannt, bequem, und in Stille. Um Rückenprobleme durch Stress zu vermeiden, kannst du auf einem Kissen sitzen. Und es beginnt damit, tief zu atmen.

Lotussitz

Schritt 2: Beobachte deine Geist

Halte deine Augen geschlossen und höre den Gedanken zu, die dir in den Kopf kommen. Diese sind Teil dessen, was wir Affengeist  nennen. Mach dir keine Sorgen, wenn dieser es dir nicht ermöglicht, dich zu konzentrieren. Konzentriere dich einfach nur darauf, zu beobachten, wie dein Geist von einem Gedanken auf den nächsten kommt und wiederhole diese Übung jeden Tag für 5 Minuten.

„Manche sind für alles bereit, nur nicht dafür, im Hier und Jetzt zu leben.“

John Lennon

Schritt 3: Konzentriere dich

Konzentriere dich auf das, was man Ochsengeist  nennt, den Teil deines Geistes, der ruhig und langsam denkt, indem er den Fokus auf die Welt um dich herum setzt. Sein einziges Ziel ist es, zu beobachten, zuzuhören und zu fühlen, ohne zu urteilen oder den Sinn zu verstehen. Der Ochsengeist erlaubt es dir, ruhig zu sein, geduldig, und genau bei der Arbeit.

Schritt 4: Visualisiere

Beginne damit, dir deines Ochsengeistes bewusst zu werden, das wird dir ermöglichen, deinen Affengeist hinter dir zu lassen. Für ein Beispiel können wir uns Jeffrey James anschauen, der die folgende Technik benutzt hat, die ihm bei seiner Übung geholfen hat: Er hat sich einen Ochsen vorgestellt, der ganz ruhig einen Weg entlang geht, während der Affe einschläft.

Mach dir keine Sorgen, wenn der Affe manchmal beginnt „sich aufzuführen“. Das ist ein ganz normaler Teil des Prozesses und wird nach und nach weniger werden und dir somit erlauben, dich mehr auf den Zustand des Ochsengeistes zu konzentrieren.

Loewenzahn

Schritt 5: Konzentriere dich auf den Atem

Während du damit beginnst, deinen Affengeist zu beruhigen, konzentriere dich auf deinen Ochsengeist, indem du dafür sorgst, deine Atmung zu verlangsamen. Deine Sinne werden sich schärfen und du wirst eine stärkere Verbindung zu deiner Umwelt und deinen Gefühlen aufbauen. Wenn du deine Augen öffnest, wirst du feststellen, dass die Welt um dich herum anders und vielleicht auch seltsam für dich aussieht. Du beginnst damit, im Hier und Jetzt zu leben, in einer Form, die mit deinem Wesen übereinstimmt.

Es braucht Zeit, eine Meditationsroutine zu entwickeln. Aber bleib dabei, und du wirst nach und nach dein Wohlbefinden verbessern, und du wirst nicht einmal merken, wie die Zeit vergeht, wenn du meditierst. Und vergiss nicht, Achtsamkeit ermöglicht dir die folgenden Dinge:

  • Verminderter Stress. Sie wird es dir erlauben, große Schwierigkeiten nicht als Hauptsorgen zu sehen.
  • Sie hilft dabei, Schlafprobleme zu bewältigen und zu vermeiden.
  • Du wirst dazu fähig sein, klarer zu denken und zu reflektieren, und das mehr wert zu schätzen, was in deinem Leben passiert.

Die Vergangenheit ist geflohen; das, worauf du hoffst, ist nicht da. Aber die Gegenwart ist dein.

Arabisches Sprichwort

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