Zeitmanagement: Mehr Effizienz durch die "Eat that Frog"-Technik

Mit dieser Methode fällt es dir einfacher, unangenehme Aufgaben zu erledigen, anstatt sie auf den nächsten Tag zu verschieben.
Zeitmanagement: Mehr Effizienz durch die "Eat that Frog"-Technik

Geschrieben von Edith Sánchez

Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2023

“Eat that Frog” ist eine Technik von Brian Tracy, einem kanadischen Unternehmer und Autor, der sich dem Studium der Variablen widmet, die unsere Arbeitsleistung beeinflussen. Diese Technik hilft dabei, Prioritäten zu setzen und so die Produktivität auf einfache Weise zu steigern.

Tracy ließ sich von einem Zitat des Schriftstellers Mark Twain inspirieren: “”Iss gleich morgens einen lebenden Frosch und es wird dir während des restlichen Tages nichts Schlimmeres passieren.” Der Autor fordert uns damit auf, komplexe und unerwünschte Aufgaben zuerst zu erledigen, auch wenn sie nicht dringend sind. Auf diese Weise entwickelt sich der ganze Tag wohlwollender.

Manchmal ist es gar nicht so einfach, die Aufgaben zu identifizieren, die am anspruchsvollsten sind. Wir machen Fehler bei der Planung oder schätzen die Schwierigkeit der Aufgabe nicht richtig ein. “Eat the Frog” hilft uns, die Tätigkeiten besser zu beurteilen und einzuteilen. Wir sprechen gleich ausführlicher darüber, wie das geht.

“Konzentriere dich darauf, produktiv zu sein, statt beschäftigt.”

Tim Ferris

Mann ist mit der "Eat that Frog"-Technik effektiver

“Eat that Frog” für mehr Produktivität

Diese Technik ermöglicht es dir, Prioritäten zu setzen, um deine Produktivität zu steigern. Du planst die schwierigsten Aufgaben, also die “Frösche”, am Anfang des Tages, der Woche oder des Monats ein. Sie werden zur Priorität, da du dadurch ein Erfolgserlebnis hast, das dich motiviert.

Dadurch profitierst du unter anderem von folgenden Vorteilen:

  • “Eat that Frog” erhöht die intrinsische Motivation. Wenn du zuerst eine schwierige Aufgabe erledigst, bist du danach bereit, einfachere Aktivitäten mit Leichtigkeit zu erfüllen.
  • Du nutzt die produktivsten Zeiten und bist deshalb effektiver. Am Beginn des Arbeitstages oder der Woche kannst du Höchstleistungen erbringen, denn dein Gehirn ist ausgeruht.
  • Wenn du eine konkrete Aufgabe vor dir hast, kannst du dich besser konzentrieren und deine geplanten Ziele erreichen. Danach fühlst du dich stolz und hast Energie für weitere Aktivitäten.

Identifizierung komplexer Aufgaben

Beginne damit, die “Frösche” zu identifizieren. Berücksichtige bei der Auswahl der schwierigsten Aufgaben Folgendes:

  • Komplexe Aufgaben haben einen direkten Einfluss auf andere Teammitglieder.
  • Aufgabenmanagement: Wenn komplexe Aufgaben mehr als vier Stunden erfordern, ist es besser, sie in Blöcke aufzuteilen.
  • Schwierige Aufgaben schieben wir gerne vor uns her, es geht darum, dies zu verhindern.
  • Es handelt sich in der Regel um Aktivitäten, die langfristige Auswirkungen haben.
Frau verwendet die Methode "Eat that Frog"

So kommt die “Eat that Frog”-Methode zum Einsatz

Erstelle zuerst eine To-do-Liste mit allen anstehenden Aufgaben und beurteile danach die Schwierigkeit. Du solltest an einem Tag nicht mehr als einen “Frosch” einplanen. Das Wichtigste ist, diese schwierige Aufgabe gleich morgens zu erledigen.

Du kannst dir zuerst ein paar Minuten Zeit für die Vorbereitung geben, maximal 15 bis 20 Minuten. In dieser Zeit solltest du dich jedoch nicht von deinem Hauptziel ablenken lassen. Experten raten, die komplexe Aufgabe nicht zu weit im Voraus zu planen. Am besten organisierst du kurz vor Arbeitsende den nächsten Tag und entscheidest, welcher “Frosch” am nächsten Tag ganz oben auf der To-do-Liste stehen soll.

Je konsequenter du diese Technik einsetzt, desto effektiver ist sie. Sobald du es dir zur Gewohnheit gemacht hast, “den Frosch gleich am Morgen zu essen”, wirst du damit sehr vorteilhafte Ergebnisse erzielen. Wir ermutigen dich, diese Möglichkeit zu nutzen, um effektiver und leistungsfähiger zu sein. Und wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen mit “Eat that Frog” mit uns teilst.

Literaturempfehlung



  • Díaz, M. A. J. (2009). Predicción del rendimiento laboral a partir de indicadores de motivación, personalidad y percepción de factores psicosociales (Doctoral dissertation, Universidad complutense de madrid).
  • Tracy, B. (2014). Time Management (The Brian Tracy Success Library). Amacom.

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