Woher nehme ich die Kraft? 11 Strategien, die dir helfen können!

2. März 2016 en Psychologie 1 Geteilt

Wie oft schon hast du dich deprimiert gefühlt, weil die Dinge nicht so liefen, wie du es dir erhofft hast, weil es letztendlich so aussah, als ob die Welt gegen dich sei oder weil du fühltest, dass du nur einen Finger zu bewegen brauchst und schon geht alles schief? Fragst du dich dann: Woher soll ich die Kraft nehmen? Wir haben alle schon einmal solche Gefühle des Scheiterns und der Niederlage verspürt, in denen wir keinen Sinn in unserem Leben sehen.

Was wirklich zählt, ist aber nicht so sehr, was wir fühlen, sondern was wir aus unseren Gefühlen machen. Was wir mit der Faulheit und Schwere machen, die diese Gefühle in uns auslösen. Wie können wir also besser mit diesen negativen Emotionen umgehen, ob sie nun begründet sind oder nicht?

Das ist keine leichte Aufgabe. Um dir zu helfen, geben wir dir 11 Ratschläge, die dir vielleicht nützen:

1. Konzentriere dich auf das Positive in deinem Leben. Da gibt es sicherlich gute Dinge. Du bist nur etwas umnebelt von der Negativität. Eine gute Möglichkeit ist, alles Gute, was es in deinem Leben gibt, aufzuschreiben. Wenn es dir schlecht geht, liest du dir diese persönliche Liste durch. Letztendlich ist das Leben nicht so, wie es sich darstellt, sondern so, wie du es wahrnimmst.

2. Kein Leid dauert ewig. Wenn dir etwas Schlechtes zustößt, dann denke daran, dass nichts ewig währt. Weder Glück noch Traurigkeit oder Pech. Unsere persönliche Geschichte setzt sich aus vielen bunten Teilen zusammen, so ist das Leben.

3. Morgen ist ein neuer Tag. Wenn du einen dieser katastrophalen Tage hast, denke: „Morgen ist ein neuer Tag.“  Das wird dich erleichtern.

4. Fehler zu erkennen und zu korrigieren zeugt von Reife. Wenn du bei der Arbeit, in der Partnerschaft, bei einem Freund einen Fehler begangen hast, dann dreh dich nicht im Kreis, sondern bitte um Entschuldigung, umarme diesen Menschen. So einfach lässt sich das Problem lösen.

5. Umgib dich mit Menschen, die dir positive Dinge geben. Erwiesenermaßen sehen Menschen, die von positiven Personen umgeben sind, alles auf eine andere Weise. Sprich über deine Probleme – manchmal kann ein Freund dein Problem relativieren. Wenn er dich zum Lachen bringt, reicht das schon aus, damit das Problem gelöst wird.

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6. Suche nicht außen, sondern in dir Lösungen. Du hast die Macht, dein Denken zu verändern und alles, was geschieht, auf andere Art zu sehen.

7. Geteiltes Leid ist halbes Leid. In gewisser Weise kann es helfen, unsere eigene Lage weniger zu dramatisieren, wenn wir sehen, dass wir nicht die Einzigen sind, denen schlechte oder negative Dinge widerfahren.

8. Tu das, was dir am meisten gefällt. Ist es nicht oft so, dass wir am liebsten auf dem Sofa unserem Problem nachhängen würden? Warum ziehen wir uns nicht an und gehen unter irgendeinem Vorwand nach draußen? Unter dem Vorwand, zum Beispiel, die Energie und die Vitamine zu erhalten, die uns die Sonne gibt. Sobald du deinen Körper in Bewegung setzt, die Luft und die Sonne in deinem Gesicht spürst, wirst du sehen, wie das Leben eine andere Farbe annimmt.

9. Hilf dir mit Übungen. Mach irgendetwas Sportliches, zum Beispiel Tanzen oder Walken, wenigstens dreimal pro Woche, und meditiere vor dem Einschlafen. Folge deinem Rhythmus, aber bemühe dich, diese Dinge in deinen Alltag einzubauen.

10. Achte auf deine inneren Monologe. „Ich kann nicht“, „Was für ein Pech ich immer habe“, „Nichts gelingt mir“… In diesem Leben ist alles relativ, oder, wie es heißt, „in dieser verräterischen Welt ist nichts Wahrheit oder Lüge; alles hängt davon ab, durch welche Brille man schaut…“ (Ramón de Campoamor, spanischer Dichter). Ersetze diese Gedankengänge durch positive Sätze wie „Morgen wird es mir ein wenig mehr gelingen“, „Wie glücklich werde ich sein, wenn ich das hier mithilfe meiner inneren Kraft überwunden habe“, „Das geschieht, damit ich reifer werde; alles, was geschieht, hat einen Sinn“.

11. Glaub an dich, bleib standhaft und vertrau darauf, dass dein Handeln dir helfen wird. Oft ändern sich die Dinge auf dem Weg, wenn wir uns nach dem Prinzip Versuch und Fehler verhalten. Dies ist eine Übung der Annäherung, deshalb sollten wir uns nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil, dir stellt sich die Herausforderung, lernen zu dürfen, es zu genießen.

Das Leben ist nicht leicht. Aber hat das jemand behauptet? Unsere innere Kraft kann uns helfen. Wir müssen lernen, unsere emotionale Intelligenz einzusetzen. Du hast die Kraft und den Mut und weißt, dass alles gelingen kann: „Immer wenn du denkst ‚es geht nicht mehr‘, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.“

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