15 Sätze für unsere emotionale Intelligenz

9. Dezember 2015 en Psychologie 124 Geteilt

Seit einigen Jahren hören wir ständig von der Wichtigkeit, unsere emotionale Intelligenz zu entwickeln. Trotzdem sind wir davon so gesättigt, dass wir am Ende nur wissen, dass es eine ganze Menge an Kompetenzen gibt, die wir uns aneignen sollten, aber wir wissen nicht, wie wir das erreichen, ob wir auf dem richtigen Weg sind, oder ob wir die Kompetenzen bereits besitzen.

Gewiss ist, dass es ziemlich schwierig erscheinen mag, ein emotionales Wesen und zugleich intelligent zu sein. Nichtdestotrotz hängt dies zum großen Teil davon ab, wie wir uns das Training unserer Kompetenzen vorstellen.

Deshalb wollen wir euch in diesem Artikel einen einfachen Ansatz zur Entwicklung dieser Kompetenzen zeigen, die ihr durch die tägliche Umsetzung der folgenden 15 Sätze erreichen könnt.

1. Wenn ich von der Kontrolle der Emotionen spreche, meine ich die stressigen und lähmenden Emotionen. Gefühle zu spüren macht unser Leben reich. – Daniel Goleman

Unsere Gefühle formen unseren Charakter, unsere Wesensart und unsere Wahrnehmung anderer.

2. Jedes Lernen hat eine emotionale Grundlage. – Platon

In unserem Alltag gibt es keinen einzigen Moment, in dem wir frei von Gefühlen sind, auch wenn wir sie nicht unbedingt erkennen können. Alles, was wir in unserem Leben lernen, ist zum Teil durch unseren grundlegenden Gemütszustand und dessen Wirkung bestimmt.

3. Es gibt keine Beziehung zwischen Intellekt und emotionalem Mitgefühl. Sie werden durch verschiedene Teile des Hirns kontrolliert. – Daniel Goleman

Es gibt keine direkte Beziehung zwischen der emotionalen Intelligenz und dem, was wir unter akademischer Intelligenz verstehen. Eine Person kann extrem intelligent und in Schule, Uni und Beruf glänzen, aber trotzdem in ihrem Leben nicht hervorstechen.

4. Das Vertrauen und die Kunst haben niemals alle Antworten, sind aber offen für alle Fragen. – Earl Gray Stevens

Nur durch das Stellen der besten Fragen können wir die besten Antworten erhalten. Dies wird im Grunde von unserem Bewusstsein über unsere Gedanken, Aussprüche und Taten gegenüber anderen und uns selbst bestimmt.

5. Wer einen Blick nicht versteht, wird auch eine lange Erklärung nicht verstehen. – Arabisches Sprichwort

Dieser Satz ist eine der besten Definitionen von Mitgefühl, die es gibt. Wir müssen wissen, dass die Empathie einer der großen Pfeiler der emotionalen Intelligenz ist. Zu spüren, wie sich die anderen fühlen und damit umzugehen zu wissen, ist so wichtig wie die eigene Selbstkenntnis.

6. Gefühle sind ansteckend. Wir alle kennen das aus Erfahrungen. Nach einem Kaffee mit einem Freund fühlst du dich gut. Aber wenn du auf einen unfreundlichen Verkäufer im Laden triffst, fühlst du dich schlecht. – Daniel Goleman

Wir können unsere Gefühle neutralisieren, aber wir schaffen es nicht, vor unseren Emotionen und Empfindungen zu fliehen. Wir können tun, was wir wollen, wir werden uns mal schlecht und mal gut fühlen, und das in unterschiedlicher Ausprägung.

7. Das emotionale Gehirn reagiert schneller auf ein Ereignis als das denkende Gehirn. – Daniel Goleman

Und das liegt laut Blaise Pascal daran, dass „das Herz Gründe hat, die der Verstand nicht versteht.“

8. Wir dürfen nicht vergessen, dass die kleinen Gefühle die großen Kapitäne unseres Lebens sind und wir ihnen folgen, ohne es zu merken. – Vincent van Gogh

Zu fühlen und zu verstehen, warum, wie, wo, wann und was wir machen können, ist die einzige Art und Weise, unser Leben zu leiten ohne das Vorurteil, dass unsere Gefühle dies für uns tun.

Teddybaeren

9. Achte auf deine eigenen Gefühle und unterschätze sie niemals. – Robert Henri

Gefühle sind mächtige Feuerwaffen, die wir für oder gegen uns verwenden können.

10. Sei dir bewusst darüber, was du gerade erschaffst. Du erschaffst deinen nächsten Moment, der auf deinen Gefühlen und Gedanken basiert. Das ist das Wirkliche. – Doc Childre

Tatsächlich basiert unsere aktuelle Wirklichkeit auf jeder Sekunde, die vergeht, und sie geht vor uns spazieren, während sie unsere Zukunft formt.

11. Nutze den Schmerz wie einen Stein auf deinem Weg, nicht wie einen Ort zum Campen. – Alan Cohen

Leere dein Inneres von gegenwärtigen Mängeln, heb den Stein auf und nimm ihn bis zur nächsten Station mit, damit zu weißt, dass du fähig bist, voranzuschreiten, während du ihn beobachtest. Kurz gesagt: Selbst ein Tritt ist in der Lage, uns vorwärts zu schubsen.

12. Es ist wichtig zu verstehen, dass die emotionale Intelligenz nicht das Gegenteil von Intelligenz ist. Es ist nicht der Sieg des Herzens über das Gehirn, es ist die Kreuzung von beidem. – David Caruso

Sicher ist, dass unser Herz uns genau sagt, was zu tun ist, aber der Verstand rät uns, was wir vermeiden müssen und hilft uns, uns zu verstehen. Unser größtes Ziel ist es, dass Herz und Verstand harmonieren.

13. Der grundlegende Unterschied zwischen Gefühlen und Verstand ist, dass das Gefühl zur Handlung führt, während der Verstand zu Schlussfolgerungen führt. – Donald Calne

Zu fühlen hilft uns, uns in Gang zu setzen, während wir ausarbeiten, wie wir es am besten machen. Uns in beiden Aspekten gut zu kennen erleichtert es uns, dass wir effizienter in der Entscheidungfindung und in der Lenkung unseres Lebens sind.

14. Wir Menschen wollen alle glücklich und frei von Pech sein, wir alle haben gelernt, dass der Schlüssel zum Glück der innere Frieden ist. Die größten Hindernisse für den inneren Frieden sind verstörende Gefühle wie Hass, Anhänglichkeit und Misstrauen, während die Liebe und das Mitgefühl die Quelle für Frieden und Glück sind. – Dalai Lama

Es gibt gesunde und ungesunde Gefühle, Gefühle, die uns Kraft geben und solche, die uns schwächer machen. Wir müssen die Fröhlichkeit, die Trauer, die Überraschung und den Ärger willkommen heißen, während wir den Zorn, die Rache, den Hass und die Depression vermeiden müssen.

15. Das wahre Mitgefühl bedeutet nicht nur, den Schmerz der anderen Person zu spüren, sondern ihn beenden zu wollen. – Daniel Goleman

Unser Herz lässt keinen Raum für die Möglichkeit, dass wir erlauben, dass andere sich schlecht fühlen. So weit wie möglich müssen wir versuchen, jedes Leid, das uns bekannt ist, zu verhindern.

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von nuvolanevicata und Alta Oosthuizen

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