„Was wäre passiert, wenn…?“ – Was passiert ist, ist das Einzige, das hätte passieren können

12. Dezember 2016 en Emotionen 177 Geteilt

„Was passiert ist, ist… Aber was wäre passiert, wenn…?“

Wie oft haben wir uns diese Frage schon in unserem Leben gestellt?

Bestimmt öfter als wir gesollt hätten, denn wahrscheinlich haben wir mehr als nur eine Entscheidung getroffen ohne genau über die Konsequenzen dieser nachzudenken oder sie zu überdenken, ohne uns darüber bewusst gewesen zu sein, ob wir uns die letztendlichen Folgen gewünscht hätten.

Aus diesem Grund solltest du dir die Zeit nehmen, die du brauchst, um einen Entschluss zu fassen, denn was in diesem Moment geschieht, wird deine einzige Möglichkeit sein.

Wähle deinen Weg aus, weil er der einzige sein wird, den es wirklich gibt

Wenn wir vor der Herausforderung stehen, uns zwischen zwei Wegen zu entscheiden – z.B. welchen Studiengang wir belegen sollen, welche Arbeit wir ausüben wollen, oder sogar wenn es nur darum geht, sich das nächste Urlaubsziel auszusuchen -, kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem einer dieser beiden keine Option mehr ist.

Und das passiert genau dann, wenn wir eine Entscheidung treffen.

Deshalb müssen wir abwägen, was in unseren Augen wichtig für unsere Zukunft ist, da sich unsere Entscheidung auf die eine oder andere Weise auf unser Leben auswirkt.

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Sobald wir uns für einen Weg entschieden haben, stellen wir uns die Frage, „was wäre passiert, wenn…?“.

Doch dadurch stellen wir uns nur ein Leben vor, das im Grunde genommen nicht unseres ist. Und stimmt es nicht, dass uns das zu einem bestimmten Zeitpunkt vielleicht sogar schaden könnte?

Denke aus diesem Grund genauestens darüber nach, welche Entscheidung dich glücklich macht, weil sie die einzige Option in der Zukunft sein wird.

„Genau, sehr genau nachzudenken, ist besser, als verzweifelte Entscheidungen zu treffen.“

Franz Kafka

Es ist normal, Angst zu haben, wenn wir vor einer Entscheidung stehen, doch das sollte uns nicht davon abhalten, den richtigen Weg zu gehen: nämlich zu leben.

Was auch passiert beruht auf der Einstellung, die wir hinsichtlich unserer Taten haben.

Unser Wille, unsere Entscheidungsfreudigkeit und unsere Vorstellungskraft sind am wichtigsten, damit das passiert, was wir uns wünschen.

Was Zufälle anbelangt, haben wir kein Mitspracherecht

Manchmal werden wir regelrecht von den Umständen erdrückt, vor allem wenn wir uns für etwas verantwortlich fühlen, das unseren Händen entgleitet.

Bei diesen Umständen handelt es sich um Ereignisse im Alltag, wie beispielsweise wenn wir zur falschen Zeit am falschen Ort sind oder nicht bei jemandem gewesen sind, weil wir nicht bemerkt haben, dass er unsere Hilfe braucht.

Jedoch sind das Umstände, über die wir nicht immer die Macht haben: wir nennen sie Zufälle, Pech oder Schicksal.

Aber die Wahrheit ist, dass wir uns nicht für diese Ereignisse verantwortlich machen können.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns die Zukunft zwar ausmalen können, doch wir können nur schwer erraten, was wirklich auf uns zukommt. Was wir denken, was geschehen wird, ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

Das ist der Hauptgrund, wieso wir uns nicht die Frage stellen sollten „was wäre passiert, wenn…?“, denn in diesen Fällen müssen wir uns nicht dafür verantwortlich machen, wofür wir uns nicht entschieden haben.

So unvermeidbar etwas auch ist und so sehr wir uns auch wünschen würden, in die Vergangenheit zu reisen, um gewisse Erlebnisse in unserem Leben zu ändern, können wir uns nicht darauf versteifen, was uns anstatt dessen besser gefallen hätte, denn wir hatten nicht die Wahl.

„Niemand von uns weiß, die möglichen Wege, die unser Leben gehen könnte und vielleicht hätte gehen müssen. Wahrscheinlich ist das auch gut so. Es gibt Geheimnisse, die lieber im Verborgenen bleiben sollten.“

Liane Moriarty

Was passiert ist, ist demnach das Einzige, das hätte passieren können, besonders dann, wenn die Umstände mächtiger sind als wir.

Ja, es stimmt, wir können das, was uns kein gutes Gefühl gibt, ändern, aber das tritt erst dann ein, nachdem wir die Realität kennengelernt haben und niemals vorher.

Schaue nicht zurück, was dir widerfährt, ist das, was du gerade erlebst

Zusammengefasst ist es besser für uns, wenn wir genauestens und gewissenhaft abwägen, was wir im Leben wollen, und wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass es trotzdem Dinge gibt, die wir selbst nicht bestimmen können.

Aus diesem Grund sollten wir lernen, mit unseren eigenen Umständen zu leben, sowohl mit denen, die wir selbst erschaffen, als auch mit denen, die Teil unserer selbst geworden sind.

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Hin und wieder ist es unvermeidbar, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und sich zu wünschen, etwas zu verändern.

Das ist auch gut so, denn das zeigt, dass wir dazu in der Lage sind, zu sehen, was wir falsch gemacht oder worin wir uns geirrt haben.

„Wenn sich jemand zwischen verschiedenen Möglichkeiten entscheidet, erlöschen alle anderen Wege wie das Licht einer Kerze, so, als hätten sie nie existiert.“

Philip Pullman

Aber wenn wir akzeptieren, dass die Dinge auf eine gewisse Art und Weise geschehen, ist das ein Zeichen unserer emotionalen Reife, weil wir dadurch andere Optionen für unsere Zukunft in Betracht ziehen.

Schaue also immer nach vorne, akzeptiere deine Fehler und vermeide, sie in der Zukunft zu wiederholen: Was dir passiert, ist letztendlich dein Leben, und das zu verstehen, ist die einzige Möglichkeit, deinem Glück näher zu kommen.

Die Vergangenheit auf gesunde Art und Weise hinter sich lassen

Um im Leben voranzukommen, muss man gesund wachsen, Potenzial
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