Was ist eine Informationsgesellschaft?

· 25. April 2019

Heutzutage leben wir in einer Informationsgesellschaft. Dies ist eine Art „Ökosystem“, das durch die verfügbare Technologie geprägt ist und einen schnellen Zugang zu Informationen sowie deren Verbreitung ermöglicht. Wenn wir uns umsehen, werden wir feststellen, dass der technologische Fortschritt unsere gesamte Gesellschaft durchzieht.

Diese technologischen Innovationen beziehen sich hauptsächlich auf die Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie sind zu einer Grundlage für viele Aspekte unserer Gesellschaft geworden, beispielsweise Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen, Bildung und Arbeit.

Die Herkunft des Begriffs

Seit den 1980er Jahren wird der Begriff der Informationsgesellschaft verwendet. Dies ist auch die Zeit, in der das Internet erfunden wurde. Der Begriff ist an den Übergang von der Industriegesellschaft zu einer postindustriellen Gesellschaft gebunden, die von der Verfügbarkeit von Informationen abhängig ist. Dank Informationen erlangt der Mensch in der Informationsgesellschaft Wissen, das sich ausbreitet, und somit noch mehr Wissen schafft.

In der Informationsgesellschaft spielen Computer eine wichtige Rolle.

Vorteile der Informationsgesellschaft

Die Informationsgesellschaft hat bestimmte kulturelle, soziale, wirtschaftliche und kommunikative Vorteile. Das Vorhandensein von dichten Netzwerken des Wissens und der schier universelle Zugang zu ihnen bedeutet, dass uns zu jedem Thema, das uns interessiert, viele Informationsquellen zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus führen die Leichtigkeit des Austauschs mit anderen und die Verbreitung jeglicher Art von Inhalten als auch die Globalisierung zu einer sozialen Revolution.

Grenzen der Informationsgesellschaft

Die Entwicklung der Informationsgesellschaft hängt vom rechtlichen Rahmen und der Regulierung der Kommunikationswege ab. Wenn dies alles in geregelten Bahnen verläuft, sind diese technologischen Anwendungen und Dienste für die Gesellschaft von großem Nutzen. Sollte dies aber nicht der Fall sein, kann Technologie negative Konsequenzen für die Gesellschaft haben.

Außerdem kann es durch das beständige Ansammeln von Wissen, das sich auch noch ständig verändert, zu sozialen Brüchen kommen. Dies muss vermieden werden. Viele Plattformen zwingen die Menschen praktisch dazu, sie zu nutzen. Beispielsweise gibt es immer mehr Behördengänge, die nur online erledigt werden können. Als Folge kann eine Kluft entstehen, weil manche Menschen vielleicht keinen Online-Zugang haben. Diese digitale Kluft kann auch in andere Bereiche wie zum Beispiel Wirtschaft, Geografie, Geschlecht usw hineinspielen.

Das Internet verbindet Menschen, birgt jedoch auch Gefahren.

Die Informationsgesellschaft als Teil des Alltags

Bis vor wenigen Jahren war Information nur ein Konzept. Später wurde es eine mögliche Option. Aber heutzutage finden wir Informationen überall, vor allem in den hochentwickelten Ländern. In diesen Ländern halten wir das für selbstverständlich, da neue Generationen in eine Gesellschaft geboren werden, die von technologischen Innovationen bestimmt wird. Aus diesem Grund fällt es jüngeren Generationen schwer, sich eine Welt vorzustellen, in der diese Werkzeuge nicht existierten.

Das Ergebnis dieses Wachstums ist eine Welt voller Technologien, die aber unsere sozialen Fähigkeiten beeinträchtigen kann. Vieles von dem, was sich jetzt auf den Bildschirmen befindet, war früher in den Köpfen der Menschen.

In Zukunft wird sich die Informationsgesellschaft noch weiter entwickeln. Das kann auf den ersten Blick vielversprechend erscheinen und ein höheres Maß an Nachhaltigkeit, Wohlstand, Freiheit sowie beruflicher und persönlicher Entwicklung verheißen. Doch die Wirkung des Fortschritts der Gesellschaft hängt von uns ab und davon, wie sinnvoll wir verfügbare Technologien einsetzen. Wir müssen technologisch verantwortlich handeln, um eine bessere Zukunft zu schaffen.