Steve Jobs: Der Erfinder des 21. Jahrhunderts

01 August, 2020
Steve Jobs war ein Genie und für seinen Perfektionismus und seine Leidenschaft bekannt.
 

Kreativität und Genialität beschreiben den Erfinder des 21. Jahrhunderts: Steve Jobs hat unsere moderne Arbeitswelt und Freizeit geprägt. In unserem heutigen Artikel findest du interessante Details aus seinem Leben.

Steve Jobs war bereits in sehr jungem Alter erfolgreich, wiederholte jedoch im Laufe seines Lebens immer wieder, dass ihn Erfolg und Geld nicht beeindruckten und auch nicht motivierten. Vielmehr ging es ihm um einen Traum, um eine Vision, die er sein Leben lang nie aufgab.

Wie viele sehr kreative Menschen bewegte sich Steve Jobs sein ganzes Leben lang auf einer Linie zwischen Erfolg und Frustration. Seine innovativen Projekte sollten Geschichte schreiben. Im Folgenden machen wir eine Tour durch sein Leben.

Steve Jobs: Seine frühen Jahre

Steve Jobs wurde 1955 in San Francisco geboren. Seine leiblichen Eltern waren zwei Studenten, die ihn gleich nach der Geburt zur Adoption freigaben. Glücklicherweise wurde der kleine Steve von einer Familie adoptiert, die er immer als seine wahre Familie betrachtete und die ihn seit seiner Kindheit in allem förderte und unterstützte.

Er besuchte die Schule in Kalifornien und zog später nach Portland, um sein Universitätsstudium zu beginnen. Seine Zeit am Reed College war geprägt von ausgezeichneter Leistung, jedoch auch von Rebellion und mangelndem Interesse. 

Statue von Steve Jobs
 

Seine spirituelle Suche

1974 reiste Steve Jobs auf der Suche nach dem Sinn des Lebens nach Indien und verbrachte einige Zeit in Neem Karoli Babas Ashram in Kainchi. In den 1970er Jahren studierte er Buddhismus in einem Zen-Zentrum in Los Altos. Er pflegte eine enge Freundschaft mit seinem Zen-Meister, eine Freundschaft, die ein Leben lang andauern würde.

Der Zen-Buddhismus soll sein ganzes Leben und Werk geprägt haben. Im Jahr 2005, während des Vortrags, den Jobs bei der Abschlussfeier in Stanford hielt, bemerkte er:

“In den letzten 33 Jahren habe ich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und mich gefragt: “Wenn heute mein letzter Tag wäre, würde ich das tun wollen, was ich heute tun werde?” Immer dann, wenn die Antwort zu viele Tage in Folge “nein” lautete, wusste ich, dass ich etwas ändern musste. Mich daran zu erinnern, dass ich sterben werde, ist der beste Weg zu wissen, wie ich die Falle vermeide, zu denken, dass ich etwas zu verlieren hätte. Du bist bereits nackt. Es gibt keinen Grund, nicht deinem Herzen zu folgen.”

In den 1970er Jahren schloss sich Steve Jobs auch der gegenkulturellen Bewegung seines Landes an und experimentierte mit psychedelischen Substanzen. Jobs pflegte anzumerken, dass das Spiel mit Drogen grundlegend für seine eigene Lebensperspektive und Zukunftsvision sei.

Steve Jobs und die ersten Computer

Jobs begann bei Atari mit C0mputern zu arbeiten und lernte dort Steve Wozniak kennen, den Computertechniker, der später mit Steve Jobs Mitbegründer von Apple wurde. Sie waren das perfekte Tandem. Wozniaks Genie als Ingenieur fand in Jobs das unternehmerische Talent, das nötig war, um ein Imperium zu schaffen.

 

In dieser Zeit waren Computer ausschließlich für große Unternehmen bestimmt und kosteten mehr Geld als ein Haus. Wozniak baute jedoch den ersten Personal Computer, da er selbst einen zu Hause haben wollte. Dies war der Beginn der steilen Karriere dieser beiden Visionäre. Sie begannen, die ersten PCs in der Garage von Steve Jobs Elternhaus zu verkaufen. Sie erreichten gemeinsam erstaunliche Erfolge, gingen schließlich jedoch getrennte Wege.

“Revolutionäre Genies sind nicht nur diejenigen, die etwas anderes bauen, sondern auch diejenigen, die es schaffen, es zu verkaufen.”
Steve Wozniak

Das Abenteuer Apple

In den folgenden Jahren wurde Apple immer erfolgreicher und Computer immer wichtiger. 1984 entstand der erste Macintosh: Ein Homecomputer, der Geschichte schrieb, jedoch nicht vermarktet werden konnte. Denn der Vorstand des inzwischen sehr großen Unternehmens Apple teilte die Visionen und Leidenschaften von Steve Jobs nicht.

Von vielen wurde Jobs als zu perfektionistisch beschrieben, was seine berufliche Karriere erschwerte. Wozniak verließ 1985 Apple und ein Jahr später wurde Steve Jobs in seiner eigenen Firma sein Stimmrecht entzogen. Deshalb verließ er Apple, um die Firma Next zu gründen. Außerdem arbeitete er sehr erfolgreich für Pixar, der bekannten Filmproduktionsfirma.

Statue von Steve Jobs
 

Rückkehr zu Apple

Steve Jobs kehrte 1996 zu Apple zurück, zu einer Zeit, in der Apple technologisch hinter Microsoft zurückgeblieben war und kurz vor dem Bankrott stand. Er stornierte alle laufenden Projekte und übernahm die Kontrolle in seinem Unternehmen.

Jobs entwickelte dann eine neue Generation innovativer Produkte wie iPod, iPad und iPhone. Er setzte den Standard für tragbare digitale Musik.

Im Jahr 2008 konnte iTunes mehr als sechs Millionen Downloads und mehr als 200 Millionen verkaufte iPods verzeichnen. 2010 wurde das iPad (Tablet) eingeführt und 2012 wurde Apple zum weltweit besten Unternehmen gekürt.

In einem Interview im Jahr 2007 bemerkte Jobs:

“Es gibt ein altes Zitat von Wayne Gretzky, das ich liebe: “Ich skate dahin, wo der Puck sein wird, nicht dahin, wo er schon gewesen ist.” Und genau das haben wir bei Apple immer versucht. Von Anfang an. Und das werden wir immer tun.”

Steve Jobs: Vorzeitiger Tod

Steve Jobs war ein perfektionistischer, leidenschaftlicher Visionär. Sein Vermächtnis ist das Ergebnis seiner Leidenschaft. Im Jahr 2003 erkrankte er an einem Bauchspeicheldrüsenkrebs, doch er war bis 2009 weiterhin aktiv. 2011 starb er im Alter von 56 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich in Palo Alto, Kalifornien.

Der bekannteste Slogan von Steve Jobs ist “Think Different”!

“Das ist für die Verrückten, für die Außenseiter, die Rebellen, die Unruhestifter, die runden Stifte in quadratischen Löchern, diejenigen, die die Dinge anders sehen. Sie sind keine Fans von Regeln und haben keinen Respekt vor dem Status quo. Du kannst sie zitieren, du kannst ihnen zustimmen, du kannst sie verherrlichen oder verunglimpfen, aber was du sicherlich nicht tun kannst, ist, sie zu ignorieren. Weil sie diejenigen sind, die die Dinge verändern, diejenigen, die die menschliche Rasse antreiben.”

 
  • Isaacson, W. (2011). Steve Jobs Biography. New York; Simon & Schuster
  • Maslin, Janet (2011). Making the iBio for Apple’s Genius. New York Times 21 Oct 2011. Recuperado de https://www.nytimes.com/2011/10/22/books/steve-jobs-by-walter-isaacson-review.html
  • Dhiman, Satinder (2016) „The Spiritual Quest of Steve Jobs: Connecting the i-dots Gazing Forward, Glancing Back,“ The Journal of Values-Based Leadership: Vol. 9 : Iss. 2 , Article 13. Recuperado de: http://scholar.valpo.edu/jvbl/vol9/iss2/13
  • Peterson, Christopher (2011). Learning from the Life of Steve Jobs, Psychology Today 01 Diciembre 2011. Recuperado de https://www.psychologytoday.com/us/blog/the-good-life/201112/learning-the-life-steve-jobs