Sei stark und gib niemals auf

17. Juli 2017 en Psychologie 362 Geteilt

Sei eine dieser seltenen, sturen Personen und gib niemals auf. Auch wenn der Körper schmerzt und von Narben übersät ist, gibt der starke Geist niemals auf. Er lässt dich nicht nein zu deinen Träumen sagen.

Es ist wichtig, ausdauernd zu sein, statt sich von Faulheit und Defätismus verleiten zu lassen, wie wir es manchmal von der Gesellschaft lernen. Deinen Job zu verlieren, mit einem Projekt zu scheitern oder das Ende einer Beziehung können deine Einstellung ins Wanken bringen und sogar deine Essenz angreifen.

Das ist verständlich. Du kannst aber deine Träume nicht erreichen, wenn du nicht wieder aufstehst, nachdem du gefallen bist. Anstatt dich in Verzweiflung zu suhlen, musst du aktiv werden, um dich selbst vor Leid zu schützen. Also atme tief ein und mach einen Schritt nach vorn, denn es ist dir nicht erlaubt, aufzugeben.

Sören Kierkegaard hat in seinen Stücken zudem sehr deutlich gemacht, dass Hoffnung die einzige Medizin ist, wenn dich deine Umgebung in Verzweiflung stürzt und du aufgeben möchtest.

Ich bin einer dieser Menschen, der weiß, was er im Leben will und was nicht. Ich gebe niemals auf und ich verstehe, dass nichts einfach so vom Himmel fällt. Manchmal, selbst wenn dich alle anderen verlassen haben, ist es die einzige Option, weiterzugehen.

Von Trägheit zu Bewegung

Poeten, die eine einzigartige Fähigkeit besitzen, ihre Emotionen auszudrücken, haben die Depression bereits als „Mund des Wolfes“, „Abgrund“, „Bauch eines Wals“  und „Nacht der Seele“  definiert. Jeder dieser Ausdrücke bezieht sich auf eine Idee, die die Neurowissenschaften jahrelang studiert haben: den Effekt der Zeit auf das depressive Gehirn.

Alles verlangsamt sich, als ob die Zeiger der Uhr einfach anhielten. Die Chemie des Gehirns versetzt den Betroffenen in einen Zustand dauerhafter Melancholie, in der es keinen Fortschritt gibt. Wenn du einen Job verlierst oder dich von jemandem trennst, dann bringt dich die Unsicherheit über die Zukunft in ein emotionales Gefängnis, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt.

Alles steht still, die Hoffnung schwindet und die Depression taucht uneingeladen auf. Wenn du dich gerade so fühlst, dann erinnere dich daran, dass Aufgeben keine Option ist, aber dich selbst zum Handeln zu bringen eine Pflicht. So erklären es Krogerus und Tschäppeler, Autoren des Buches 50 Erfolgsmodelle. Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen.  Eine sehr zu empfehlende Lektüre!

Der Schlüssel zur Tür des Gefängnisses ist meist, du selbst zu sein und den Willen aufzubringen, die Zelle zu verlassen. Aber wie ist das im Angesicht von so großem emotionalem Leid möglich? Erkenne von jetzt an, dass du wachsen und deinen Willen stärken kannst, wenn du dir deine volle Aufmerksamkeit widmest.

Schätze den Mut, nicht aufzugeben. Mache ihn zu einer Säule deiner Seele, einer Wurzel, die dein Wesen nährt.

Manchmal musst du akzeptieren, nicht aufgeben

Um dich Schwierigkeiten zu stellen, musst du Schritte nach vorn tun, Selbstgefälligkeit und Hoffnungslosigkeit vermeiden. Aber es gibt ein weiteres wichtiges Detail, das du im Kopf behalten solltest: Manchmal musst du akzeptieren, besonders wenn es darum geht, dass etwas zu ende ist. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, als einen Lebensabschnitt abzuschließen, akzeptiere es. Oder wenn du von vorn beginnen musst und das Risiko eingehst, bestimmte Dinge zu verlieren – auch das liegt in der Natur der Dinge. Akzeptanz ist etwas anderes als aufgeben.

„Immer versucht. Immer gescheitert. Versuche es noch einmal. Scheitere noch einmal. Scheitere besser.“

Samuel Beckett

Du kannst jeden Tag dafür kämpfen, auf der Arbeit aufzusteigen oder jenen Menschen nicht zu verlieren, den du liebst. Wenn es hier allerdings keine Liebe gibt, dann gibt es auch keinen Grund, deine Kraft zu investieren. Wenn es keinen Raum für Errungenschaften auf deiner Arbeit gibt, nützt es nichts, vom Unmöglichen zu träumen. Es bedarf Mutes, diese Tatsache zu akzeptieren und sie zu überwinden. Und es ist sicher schwieriger, zu akzeptieren, als aufzugeben.

Aber manche Kämpfe sind verloren, bevor sie überhaupt begonnen haben. Es ist ehrenhaft, anzuerkennen, dass der Punkt erreicht ist, an dem man nicht mehr weitergehen kann. Jeder Kampf bringt dir etwas Neues bei, auch der, der dich weit von deinem ursprünglichen Zeile entfernt.

Und erinnere dich auch daran: Eine bestimmtes Ziel oder einen Menschen aufzugeben, bedeutet nicht, dass du im Leben verloren hast. Ein Verlust kann auch ein Sieg gegen dich selbst sein und es gibt kein größeres Zeichen der Reife, als einen solchen zu erringen.

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