5 Emotionen, die deinem Körper schaden

1. Juni 2017 en Emotionen 1289 Geteilt

Laut der chinesischen Medizin ist jede Emotion mit einem bestimmten Organ und einer Funktion des menschlichen Körpers verbunden. Die häufigsten Gründe für Krankheiten sind dementsprechend negative Einstellungen und Emotionen. Zum Beispiel: Schuld, Feindseligkeit, das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Angst. Jedes emotionale Ungleichgewicht kann sich in Dysfunktionen der assoziierten Organe zeigen.

Krankheiten entwickeln sich, um dieses Ungleichgewicht anzuzeigen, ihm zu entkommen und Konsequenzen zu vermeiden. In der östlichen Medizin glaubt man, dass uns jedes Unwohlsein mitteilt, dass wir uns selbst lieben sollen. Denn indem wir uns selbst lieben, lassen wir unsere Herzen – nicht unser Ego – diejenige Instanz sein, die uns leitet.

Das Leben ist nicht Stabilität. Es ist, zu wissen, wie man sein Gleichgewicht hält.

Laut der chinesischen Medizin können Emotionen zu Krankheiten führen

Laut der chinesischen Medizin sind die folgenden Emotionen solche, die zu Krankheiten führen können:

  • Traurigkeit und Sorge: Sie rühren von Enttäuschung oder in schwereren Fällen von Trennung oder Verlust her. Sie wirken sich hauptsächlich auf die Lunge aus. Sie provozieren Trägheit, Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Depression. Deshalb brauchen wir Zeit, um unsere Traurigkeit zu akzeptieren und zu überwinden.
  • Zurückhaltung: Sie entsteht aus Unsicherheit und schwächt meist die Milz. Sie steht auch im Zusammenhang mit Erkrankungen der Brust und der Schultern.
  • Angst: Angst beeinflusst den Magen und die Nieren. Nicht akzeptierte, irrationale Angst wirkt noch umfassender und führt auch zu Problemen mit Herz und Leber.

  • Entsetzen: Es wirkt ähnlich wie die Angst, hat aber schwerwiegendere Folgen. Es kann zu Gedächtnisverlust, Orientierungslosigkeit, Höhenangst, Herzklopfen, Zittern, Schweißausbrüchen und Ohnmacht führen.
  • Wut: Sie kann in vielen Formen auftreten, z.B. als Gereiztheit, Frustration, Neid und Zorn. Wut übersetzt sich in Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schwindel und Hepatopathien.

„Derjenige, der mit sich selbst in Harmonie lebt, lebt mit dem Universum in Harmonie.“

Marco Aurelio

Die emotionale Bedeutung von Krankheiten

Es ist wichtig, die Bedeutung von Krankheiten zu kennen, denn so drückt sich der Körper aus. Alle unsere Emotionen und Gedanken sind in unseren Zellen registriert. Krankheiten sind also Warnzeichen, die auf etwas hinweisen, was nicht gut läuft.

Im Folgenden findest du eine Zusammenfassung der Bedeutungen häufig auftretender Krankheiten. Die gegebenen Interpretationen basieren auf holistischen Ansätzen, sowohl auf der Traditionellen Chinesischer Medizin als auch auf anderen orientalen Lehren.

  • Allergien weisen auf eine tiefgründige Angst hin, z.B. auf die Angst davor, Hilfe abzuweisen, wenn es an der Zeit ist, selbstständig zu werden, oder die Angst davor, nicht genügend Mitgefühl, Unterstützung und Aufmerksamkeit von anderen zu bekommen.
  • Die Bedeutung der Depression kann im Konflikt zwischen „dem Idealen“ und der Realität gefunden werden. Auch zwischen dem, wer wir sind, und dem, wer wir sein wollen, was wir haben und was wir haben wollen.

  • Das Gefühl, sich nicht anzupassen zu können und mental unflexibel zu sein, kann eine Arthritis hervorrufen. Sie wird als fehlendes Selbstvertrauen und eine kompromisslose Einstellung dem Leben gegenüber interpretiert.
  • Das Gefühl innerer Leere wird mit Essen kompensiert und führt zu Übergewicht und Fettleibigkeit. Es resultiert auch in Angst sich, anderen gegenüber auszudrücken und verletzlich zu wirken.
  • Nervosität ist ein Zeichen für fehlenden Kontakt zum Inneren. Alles wird sehr subjektiv betrachtet. Betroffene fühlen sich unsicher und haben Angst davor, angegriffen zu werden. Gleichzeitig fällt es ihnen schwer, ihre egoistische Einstellung abzulegen.

Emotionen können Krankheiten auslösen oder verschlimmern. Allerdings können sie die Situation auch umkehren, also zur Heilung führen. Damit das passieren kann, musst du nur die Emotionen erkennen können, die zu dem Ungleichgewicht in deinem Körper führen und mit ihnen arbeiten. In der östlichen Medizin hat das Bewusstsein über unsere Emotionen eine besondere Wichtigkeit. Das ist etwas, was die westliche Medizin erst zu lernen beginnt.

Anspannung ist, was du denkst, wer du sein sollst. Entspannung ist, wer du bist.

Chinesisches Sprichwort

Auch interessant