Meine Einstellung ist das, was mich definiert

28. November 2016 en Emotionen 195 Geteilt

Es kommt nicht darauf an, welchen Titel du dir erarbeitet hast, was dein Job ist, oder wo du wohnst. Unsere Beziehungen zu anderen Menschen, die Art, wie wir mit ihnen umgehen – das ist das, was uns definiert. Was wirklich zählt ist daher die Einstellung, die wir im Bezug auf die Menschen, die uns brauchen, die uns lieben, und die, mit denen wir nicht so gut klar kommen, haben.

Güte, Altruismus und Solidarität sind Worte, die leichtfertig ausgesprochen werden. Aber es ist schwer, ihre Bedeutung zu beschreiben, und es ist eine wahre Herausforderung, sich ihnen entsprechend zu verhalten. Wenn unser Verhalten diese Worte widerspiegeln kann, dann ist es das, was unsere Persönlichkeit definiert und weshalb wir in Erinnerung bleiben werden.

Was ist unsere Einstellung?

Unsere Einstellung bestimmt, wie wir uns in verschiedenen Situationen, mit denen wir konfrontiert werden, verhalten. Man könnte sagen, dass unsere Einstellung aus unseren Erfahrungen entsteht und unsere Gewohnheiten festigt. Durch bestimmte Taten werden positive Einstellungen deutlich: Güte, Freundlichkeit, Großzügigkeit und Altruismus. Wenn wir zum Beispiel ein Geschäft betreten, können wir uns freundlich verhalten und die Verkäufer grüßen. Wenn wir eine bedürftige Person sehen, können wir helfen. Manch einer wird sich anders verhalten, weil es ihn sein Leben so gelehrt hat.

Allerdings ist die Verarbeitung unserer Erfahrungen kein passiver Prozess und wir sind ihnen (und der negativen Einstellung) nicht wehrlos ausgeliefert. Denk daran, dass deine Einstellung beobachtet wird! Sie zeigt sich, wenn du einem Hindernis gegenüberstehst, wenn du fällst und wieder aufstehst, wenn du daran arbeitest, deine Ziele zu erreichen.

Deine Einstellung ist nichts, ohne die Taten, in denen sie sich widerspiegelt. Unsere Taten definieren uns als Menschen, Freunde, Partner, Kollegen und Bürger.

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Einstellung: angeboren oder erlernt?

Es ist verlockend, anzunehmen, dass unsere Einstellung angeboren ist. Ist es nicht unser aller Absicht, Gutes zu tun? Oder trifft das nur zu, wenn die nötigen Ressourcen in Reichweite sind? Wie oben bereits erwähnt, sprechen wir hier von einem Prozess, an dem wir aktiv teilhaben.

Es gibt viele verschiedene Faktoren, die eine Rolle spielen und die einen Einfluss auf die Entwicklung unserer Position dem Leben gegenüber nehmen. Das, was uns die Gesellschaft als gut und schlecht vermittelt, sowie unsere individuellen Lebenserfahrungen tragen einen großen Teil dazu bei.

Warum ist das so? Wir – einschließlich unserer Vorsätze und Wertvorstellungen – sind sehr empfindlich, was die Bestätigung unseres Verhaltens angeht. Wenn unsere Vorbilder immer grüßen, wenn sie einen Raum betreten, dann werden wir wahrscheinlich das gleiche Verhalten an den Tag legen. Wenn wir sehen, dass die Menschen, die wir lieben, helfen, tun wir es auch. Wir beobachten und nehmen uns dieses Verhaltens an.

Der Wert unseres Handelns

Jedes Mal, wenn du etwas tust oder sagst, kommunizierst du mit den Menschen um dich herum. Das kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben. In diesem Sinne ist das, was in unserem Kopf ist, nicht das, was uns definiert. Andere Menschen haben keinen Zugriff auf unsere Gedanken. Deshalb ist das, worauf es wirklich ankommt, unser Verhalten in Worten und vor allem in Taten.

„Ich werde dieser Person helfen“ – Ein Gedanke, ein Wort, eine Tat. Wenn wir auf unseren Gedanken und Worten keine Taten folgen lassen, belügen wir uns selbst und die andere Person. Das Bild, was so entsteht, ist das einer Person, der man nicht vertrauen kann. Das einer Person, deren Worte nur die Quelle von Unsicherheit sind. Wenn das zu einem Verhaltensmuster wird, dann kann niemand, nicht einmal wir selbst, Vertrauen in uns setzen.

Dieses Konzept lässt sich nicht nur auf unsere Beziehungen mit anderen, sondern auch auf unsere Beziehung mit uns selbst anwenden. Unsere Einstellung formt und beeinflusst das, was uns in unseren Augen definiert, genauso wie auch unsere Ideen, Träume und Ziele. Für uns müssen wir versuchen, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Worte sind flüchtig, Taten bleiben

Wir haben wahrscheinlich alle schon einmal den Satz „Worte werden vom Wind davongeblasen“  gehört. Nur zu reden und nichts zu tun ist auch eine Art, auf die wir uns selbst dazu verurteilen, einen schlechten Eindruck zu vermitteln. Denke daran, Taten werden nicht vergessen.

Es ist essenziell, all die Authentizität, die wir in uns tragen, auszustrahlen, unseren Werten treu zu bleiben und keine leeren Versprechungen zu machen, die wir nicht halten können.

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Überzeugst du? Lässt du deinen Worten Taten folgen? Sagst du, was du denkst, oder hältst du Dinge zurück? Reflektiere über deine Art zu sein und den Umgang mit anderen. Versuche, dich in ihre Lage zu versetzen.

Einstellung ist das, was uns definiert und anders macht

Was dich wirklich von anderen Menschen unterscheidet ist deine Einstellung. Die Art, wie du mit Hindernissen umgehst, mit Niederlagen und Siegen, macht dich aus. Wir sind es gewohnt, dass Dinge in Masse produziert werden und dass wir diese kleinen, authentischen, einzigartigen und unersetzbaren Dinge, die wir selbst entstehen lassen, vergessen.

Versuche, der wertvollste Gegenstand im Geschäft des Lebens zu sein, wegen deines einzigartigen Designs und deiner durchdachten Konstruktion. Um zu vermeiden in der Menge unterzugehen, musst du verantwortlich, verlässlich, pro-aktiv, positiv eingestellt und dazu fähig sein, deine Emotionen zu verarbeiten. Vergiss niemals, zu denken, bevor du sprichst oder handelst, und deine Versprechen zu halten.

Analysiere deine Taten, um den Eindruck, den du vermittelst, zu verbessern. Denk über das nach, was dich wirklich definiert. Sowohl in deinen eigenen Augen, als auch in denen der anderen.

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