Ist es nicht wunderschön, zu träumen, wenn noch alles möglich ist?

12. Dezember 2016 en Psychologie 105 Geteilt

Ist es nicht wunderschön, zu träumen, wenn noch alles möglich ist, wenn noch alles in deiner Hand liegt, von deiner Lust und deinen Anstrengungen abhängt, wenn du gerade ein Projekt begonnen hast und dir die Hoffnung Kraft gibt, aufkommende Stürme bewältigen zu können?

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt, mit etwas, von dem du träumst, und du versuchst, diesen Traum Realität werden zu lassen.

Und genau in diesem Moment, in diesem Augenblick, indem du all deine Kraft zusammennimmst und in Richtung eines einzigen Zieles lenkst, stellst du fest, dass alles möglich ist, wenn du nur dafür kämpfst.

Schritt für Schritt beginnst du also damit, alles Notwendige zu tun, um deinem Ziel näher zu kommen, ganz gleich, wie weit es auch weg zu sein scheint – du hast genügend Kraft, um dafür zu kämpfen.

Inmitten dieses Prozesses stellst du fest, dass alles Unmögliche möglich ist, wenn du alles in deiner Macht stehende dafür tust.

Aber vielleicht ist nicht alles so schön, vielleicht scheiterst du bei deinem ersten Versuch, bei deinem zweiten Versuch und es kann sogar sein, dass du noch öfter scheiterst und dass das, was für dich zu erreichen war, nun unerreichbar ist.

Doch wenn es vorher möglich war, wieso ist es dann jetzt nicht mehr möglich?

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Der Unterschied zwischen WOLLEN und KÖNNEN ist GLAUBEN

Das Ziel ist das Gleiche, aber du bist nicht mehr der gleiche Mensch, und genau dort entstehen Zweifel, wo die Monster deines Inneren auftauchen, um Zweifel an dir und deinen Fähigkeiten entstehen zu lassen.

Sie nehmen dir deine Vorstellungskraft und deine Hoffnung, die du hattest, als du damit angefangen hast, nach den Sternen zu greifen.

So wirst du mit der Zeit zu deinem größten Feind, wenn du dir selbst deine Hoffnung nimmst und keine Motivation mehr findest.

Wenn du dir anstatt zu träumen selbst Stolpersteine in deinen Weg legst. Wenn du dir anstatt Brücken zu bauen selbst Fallen auf deinem Weg stellst.

Wenn du nicht länger denkst, dass der einzige Unterschied zwischen wollen und können glauben ist, denn wenn du glaubst, dass du etwas kannst, wirst du auch dafür kämpfen, und wenn du für etwas kämpfst ohne in irgend einem Moment, früher oder später, aufzugeben, wirst du auch die Ziellinie überschreiten.

Denn wenn du für etwas kämpfst und du alles dafür notwendige gibst, um dein Ziel zu erreichen, muss sogar das Glück einfach eine Lösung mit den Gesetzen der Möglichkeit finden.

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Träumen bedeutet nicht, sich kampflos geschlagen zu geben

Doch zu träumen und alles in seiner Macht stehende zu tun bedeutet nicht, sich kampflos geschlagen zu geben.

Kämpfen bedeutet nicht, aufhören, realistisch zu sein, denn du weißt auch zukünftig, dass dein Ziel nicht gerade leicht zu erreichen ist, aber du glaubst auch weiterhin daran, du glaubst weiterhin an dich und dadurch gibst du dir die Möglichkeit, zu glauben, um Berge zu versetzen.

Der Glaube in dich heißt nicht, zu versuchen, einen Regenbogen mit deinen Händen zu berühren oder das gesamte Wasser des Meeres in eine Flasche zu füllen.

Deine Träume sind nicht zu groß, wenn du dich nicht selbst zu klein machst, um nach ihnen greifen zu können.

Jetzt ist der Moment gekommen, zu kämpfen, weil jetzt der Moment gekommen ist, in dem du weißt, was du willst. Und es gibt Menschen, die ein Leben lang dieses Wissen haben ohne es in die Tat umzusetzen.

Angst und Zweifel können die Oberhand gewinnen, wenn wir damit beginnen, uns selbst Stolpersteine in den Weg zu legen.

Aber du solltest nicht vergessen, dass deine Träume durch die Hoffnung geboren werden, dass das, was du willst, möglich ist – und wenn es möglich ist, ist es kein Traum, sondern Realität.

Verliere nicht die Hoffnung, denn sonst verlierst du deine Fähigkeit, zu kämpfen, und somit auch deine Träume.

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