Ich will versuchen, dass der nicht mehr für mich wichtig ist, der mich nicht wichtig nimmt

25. Mai 2016 en Psychologie 1 Geteilt

Es gibt Menschen, die, anstatt einem etwas zu geben, einen förmlich aussaugen. All diesen Menschen sollten wir niemals einen Vorschuss überlassen, niemals eine Stimme in den Entscheidungen über unser Leben geben und auch nicht beim Management unserer Emotionen, unserer Gesundheit und unserer Wünsche.

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns einen Satz ins Bewusstsein rufen, der uns eine sehr wichtige Prämisse vermittelt: „Nimm den für wichtig, der dich wichtig nimmt, und den für unwichtig, der das nicht tut.“

Das heißt, wir sollten die Menschen aus unserem Leben werfen, die uns keine Ehrlichkeit, kein Wohlbefinden und kein Vertrauen entgegenbringen. Oder besser gesagt, wir sollten dafür sorgen, dass uns deren Meinungen, deren Anwesenheit oder Abwesenheit nicht stört.

Paerchen-am-Meer

Ein großer Teil von uns wird von unserer Umgebung ausgemacht

Wer unseren Träumen und unserem Leben seinen eigentlichen Sinn verleiht, sind die Personen, mit denen wir uns umgeben. Deshalb ist es nötig, dass diese in ihm eine Rolle spielen, die uns wachsen lässt und uns bei jedem Schritt gut fühlen lässt.

 Es ist gut, die wichtig zu nehmen, die mit uns in Aufrichtigkeit reden, welche wiederum aus aufrichtiger Zuneigung und guten Wünschen besteht, die uns nur diejenigen entgegenbringen, die uns etwas geben, die uns etwas hinzufügen und uns mögen.

Angenommen, dass wir uns zum Teil aus dem zusammensetzen, was andere uns geben, müssen wir nach dem suchen, was uns dabei hilft, uns gut zu fühlen und uns bestens zu entwickeln. Gleichzeitig wird unser Verhalten für die anderen genauso bereichernd sein.

Freundinnen

Die Personen, die wichtig sind, tragen etwas bei und nehmen nicht etwas weg

Wir müssen uns vor solchen Verhaltensweisen schützen, die danach trachten, einen Teil von uns zunichte zu machen und unser persönliches Wachstum zu boykottieren. Deshalb müssen wir anfangen, uns die Frage zu stellen, ob die Menschen an unserer Seite uns dabei helfen, neue Erfahrungen zu ermöglichen und gute Gefühle zu erschaffen.

Wer uns Freiheit gibt, gibt uns die Möglichkeit, mit den Menschen in Einklang zu sein, die uns Flügel zum Fliegen bieten, Wurzeln zum Zurückkehren, und Gründe, um zu bleiben. Doch wenn diese drei Dinge nicht erfüllt sind, dann müssen wir anfangen, das zu ändern, was nicht funktioniert.

 Dies ist nicht einfach, aber der Aufwand wird dadurch kompensiert, dass wir uns langsam befreien, weniger von den Menschen selbst, die nichts beitragen, sondern von den Verhaltensweisen, den Worten und den Meinungen, die uns schaden.
Schmetterling-auf-Lippe

Die Selbstliebe, der Schlüssel für eine gute Entscheidung darüber, wer für uns wichtig ist

Manchmal verstehen wir erst spät, dass wir zuallererst uns selbst lieben sollten und dass wir nur über diese Selbstliebe erreichen, Schaden und Verletzungen zu vermeiden.

Natürlich werden Wunden oft ungewollt geöffnet, ohne jegliche Absicht oder Böswilligkeit. Jedoch gibt es andere Menschen, die weit entfernt davon sind, uns etwas zu geben, die uns aber durch ihre Forderungen, durch ihre Fesseln und ihre Null-Bock-Mentalität Möglichkeiten und Optionen nehmen.

 Deshalb muss man lernen, wie man solche Forderungen abbremst, die unsere Freiheit und unsere Pläne einschränken, etwas, was wir nur erreichen, wenn wir in unserem Inneren an unserem Selbstwertgefühl und der Selbstliebe arbeiten, ganz einfach weil wir es verdient haben.
 
Voegel-fliegen-um-Blume-herum
Nur auf diese Weise werden wir gesunde Beziehungen aufbauen und werden nicht zulassen, dass deren Dynamik in Respektlosigkeit übergeht und uns auffrisst.

Durch den positiven Austausch, der in unserem Inneren entsteht, stärken wir gleichzeitig unsere Bindungen und werden eher dazu in der Lage sein, Konflikte und Frustrationen zu lösen, die in Zukunft auftauchen können und unsere Empfindungen beeinflussen.

Um also zu erreichen, dass uns der nicht mehr wichtig ist, der uns nicht wichtig nimmt, müssen wir wissen, unserer eigenen Essenz einen Wert zu geben, unsere Eigenliebe pflegen und unser Leben mit Entschlossenheit führen, und diese auf der Seite liegen lassen, die sich mit ihren Händen dort einmischen wollen, wo sie nichts zu suchen haben.

Nur so werden wir es schaffen, an der Hand von Menschen zu wachsen, die uns so akzeptieren, wie wir sind, die uns mit Respekt behandeln und die stets leuchtende Blicke der Komplizenschaft aussenden, erleuchtet von der Aufrichtigkeit und von einem genuinen Interesse an unserem Wohlbefinden.

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