Hab mehr Vertrauen in deine Gefühle als in deine Gedanken

· 28. Februar 2016

„Im tiefsten Inneren eines jeden Einzelnen von uns liegt ein instinktives und aufrichtiges Bewusstsein – unsere Intuition. Sie gibt uns, wenn wir es zulassen, die sichersten Anweisungen.“

Prinz Charles

Manchmal haben wir einen sechsten Sinn dafür, dass uns andere Personen in bestimmten Momenten wehtun könnten. Wir pflegen diese Intuition zu unterschätzen, da sie nicht auf rationalen Parametern basiert, weshalb die Möglichkeit besteht, dass wir uns irren könnten.
Dennoch ist unsere intuitive Stimme sehr nützlich und wichtig, um in der Welt zurechtzukommen. Tatsächlich arbeitet unser Gehirn mit einer hohen Quantität an Informationen, derer wir uns nicht bewusst sind.
Das heißt, wenn wir diese leise Stimme hören, hat diese auch etwas zu sagen. Unser Verstand arbeitet, ohne uns zu erklären, was er da tut. Er redet mit uns, aber gibt uns keine Erklärungen. Die Realität ist allerdings nicht dafür strukturiert, sich von Intuitionen leiten zu lassen, aber manchmal kann es uns nicht schaden, ihnen eine gewissen Aufmerksamkeit zu schenken.
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Die Intuition ist die Klarheit, die das Herz erkennt und die der Verstand ignoriert

Man sagt, dass unser Verstand immer Recht hat, aber unsere Intuition sich niemals irrt. Obwohl dies nicht ganz wahr ist, kann man dennoch sagen, dass der Verstand seine Kontrollkapazitäten oftmals überschätzt.

Wie wir zu Beginn bereits erwähnt haben, kann es manchmal passieren, dass uns etwas nicht gefällt und wir nicht wissen warum. Also schätzen wir die Information, die unser sechster Sinn uns mitgeteilt hat, falsch ein und wir halten nicht inne, um sie zu analysieren.

Tatsächlich können wir uns in diesen Momenten ein Bild von einer Person machen, hierfür reichen sogar sechs Sekunden. Dies sollte man erlernen, da es sehr wichtig für die Sicherheit unserer Integrität ist, jemanden schnell zu entlarven, der konfliktgeladen und toxisch sein könnte.

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Emotionale Intuition: Empathie

Die Macht des intuitiven Verständnisses wird dich bis ans Ende deiner Tage vor jeglichem Schmerz beschützen.

Außerdem nimmt die Intuition bezüglich emotionaler Begrifflichkeiten einen hohen Stellenwert ein. Hier kommt nun die Empathie ins Spiel, die eine Art Intuition darstellt. Oder anders gesagt, welche Sicherheit haben wir, dass die Emotionen, die wir empfinden, wirklich real sind?

Mit der Zeit verwandelt sich die Handhabe mit diesen Hinweisen in eine automatische Handlung, die uns dabei hilft, unsere intuitive Fingerfertigkeit weiterzuentwickeln. In der Liebe beispielsweise hat dies eine besondere Relevanz. Auch wenn wir nicht genau wissen, was es ist, das uns dazu bringt, zu denken, dass jemand uns liebt, irren wir uns hierbei dennoch meist nicht.

Eine andere Sache ist, ob wir uns erlauben, unserem sechsten Sinn Aufmerksamkeit zu schenken oder nicht. Aber man könnte sagen, dass das Herz seine Gründe hat, sich von der Intuition leiten zu lassen. Auf diese Weise werden wir dank ihr vor viel Schmerz bewahrt.

Die Intuition verwandelt sich in das Wiedererkennen bestimmter Situationen, Personen und Konsequenzen, die es in unserem Umfeld gibt. Nichtsdestotrotz kann das blinde Vertrauen in unseren sechsten Sinn ebenso schädlich für uns sein, weswegen wir auch hierbei vorsichtig sein müssen.

Diesbezüglich scheint es eine Grundlage dafür zu geben, dass Frauen die Fähigkeit besitzen, fremde Emotionen besser unterscheiden und schneller lesen zu können. Sie können besser erkennen, ob vorgetäuscht und gelogen wird oder ob der Partner sie wirklich liebt.

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Die Gefahren der Intuition

Urteile schnell und ohne Anstrengung fällen zu können kann zu Irrtümern führen und vor allem kann es uns dazu bringen, einen Großteil der Schönheit des Lebens und der Menschen, mit denen wir es verbringen, zu verlieren.

Aus diesem Grund müssen wir uns zurückhalten und versuchen, hypothetische Situationen, in denen unsere Vorurteile falsch sein könnten, mental auszuarbeiten. Das heißt, wenn wir merken, dass wir aufgrund unserer Mutmaßungen oder reflektierten Gefühle agieren, die kein Fundament haben, müssen wir auch fähig sein, diese Gedanken zu stoppen.

Es gibt keine Geheimnisse, wichtig ist, wie wir uns verhalten, wenn wir uns dessen bewusst werden. Es ist also wichtig, dass die Gefühle uns nicht dominieren, dass wir sie überwachen und sie kompensieren, während wir agieren. 

Es ist undenkbar, unserer Intuition nicht den Raum zu geben, den sie braucht. Wir müssen sie auf die gleiche Art und Weise berücksichtigen, wie wir sie mit der Realität konfrontieren müssen, indem wir ein Gleichgewicht beibehalten, das uns erlaubt, alle Regeln des Lebens zu überwinden.