Hol Reichtum in dein Leben!

11. Februar 2016 en Emotionen 168 Geteilt

„Wenn ich dem Geld hinterherlaufe, habe ich niemals genug. Wenn mein Leben auf ein Ziel ausgerichtet ist und darauf, das Beste von mir zu geben, werde ich wirklich reich.“

Wayne Dyer

Was bedeutet es, reich zu sein?

Reich zu sein bedeutet, eine große Menge von etwas zu haben, aber dieses „etwas“ darf man nicht zwingend nur im finanziellen Sinne sehen, sondern im weiteren Sinn des Wortes.

Ich kann reich sein, weil ich mit meiner Familie reise, weil ich anderen Menschen helfe, weil ich mich dem widme, wofür ich mich begeistere.

Deshalb muss man Reichtum im weiteren Sinne verstehen. Denk nicht nur an Geld, sondern denk daran, was dich gut und glücklich fühlen lässt.

Die erste Frage, die wir uns stellen müssen, ist: Wie fühlen wir uns: reich oder arm?

Reichtum

Der Einfluss begrenzender Ansichten

Laut Enric Corberá, Psychologe und Spezialist in BioNeuroEmotion, gibt es eine Reihe von Ansichten, die uns einschränken. Sie sind in unserem Kopf verwurzelt und hindern uns an einem Leben in Reichtum.

Eine dieser begrenzenden Ansichten ist die Arbeit oder die Idee, die wir von der Arbeit haben, weil wir von der Grundidee ausgehen, dass wir nur etwas bekommen, wenn wir etwas geben, also dass wir Dinge nur durch harte Arbeit, Anstrengung und Opfer verdienen.

Wir glauben, dass etwas schief läuft, wenn wir Reichtum ohne Anstrengung erlangen.

Wenn jemand uns hilft, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten, denken wir häufig: „Was will diese Person von mir?“, „Warum hilft sie mir?“, „Was erwartet sie von mir?“  Wir schaffen es nicht, uns vorzustellen, dass uns dieser Mensch nur hilft, weil er uns helfen will, weil er gern hilft, ohne etwas zu erwarten.

Eine weitere Begrenzung, die wir verinnerlicht haben, ist die Anhänglichkeit an das, was wir besitzen. Wir haben Angst, zu verlieren, was wir haben. Wir haben Angst, unseren Partner zu verlieren, unser Geld oder unsere Arbeit.

Reichtum1

Aber in Wirklichkeit musst du, wenn du etwas hast, bereit sein, es loszulassen, damit etwas Neues in dein Leben treten kann. Wenn ich zum Beispiel einen Partner habe, der mich nicht mehr liebt oder nicht mit mir zusammen sein will, ist es besser, ihn gehen zu lassen. Dies ist der einzige Weg, damit jemand Neues in mein Leben treten kann, oder auch nicht, wenn ich einfach mein Alleinsein in Freude leben und mich selbst als Person entdecken möchte.

Häufig neigen wir dazu, Geld oder andere Symbole des Reichtums zu erstreben, wie eine teuer Uhr, ein Auto etc. Eine wichtige Frage dazu ist: Wozu will ich das?

Wenn die Antwort „um einen Status zu erlangen“  ist, zeigt sich nur unser geringes Selbstbewusstsein, weshalb wir Geld und Statussymbole erstreben.  Wir glauben, dass wir diese Dinge brauchen, um eben diesen Status zu zeigen.

Wenn wir uns klein und unwürdig fühlen, werden wir genau das erhalten, weil unser Unterbewusstsein uns immer das gibt, was wir glauben zu verdienen.

Wie erreiche ich Reichtum im Leben?

Wenn wir davon ausgehen, dass wir in Reichtum leben, müssen wir nur einige Aspekte in unserem Denken verbessern, um uns reich zu fühlen, wie zum Beispiel:

Unser Selbstbewusstsein verbessern

Unser Selbstwertgefühl oder das Bild, das wir von uns selbst haben, ist ein Aspekt, den wir verbessern müssen, um zum Reichtum zu gelangen. Generell hängt unser Selbstbild von der Idee ab, die andere von uns haben.

Der argentinische Psychologe Walter Riso gibt uns ein paar Tipps, um unser Selbstbewusstsein zu verbessern:

– Fördere dein Eigenlob. Wir dürfen uns nicht mit schlechten Worten über uns selbst bestrafen, sondern sollten uns vielmehr mit positiven Worten motivieren: „Das habe ich super gemacht!“

– Belohne dich. Wenn du etwas Positives im Leben erreichst, belohne dich. Es ist nicht notwendig, dass du dich mit teuren Dingen belohnst. Wenn du diese Süßigkeiten magst, kauf sie dir, wenn du gern ins Kino gehst, tu das ab und zu.

– Verbanne erdrückende Gedanken, die dich daran hindern, dich selbst zu stärken. Ein Beispiel ist die Selbstkontrolle der Gefühle. Natürlich müssen wir ihnen bestimmte Grenzen setzen, aber wir dürfen nicht vergessen, zu genießen und zu fühlen, indem wir manchmal die rationale Ebene beiseite lassen.

– Schäme dich nicht für deine Erfolge und Anstrengungen. Erkenne deine Erfolge an und rede sie nicht kaputt.

„Das Wichtige ist nicht, schön zu sein, sondern sich selbst zu gefallen.“

Walter Riso

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Die begrenzenden Gedanken ändern

Um in Reichtum zu leben, ist es wichtig, die Gedanken, die uns einschränken, zu überwinden.

Um reich zu sein, ohne Anstrengung und ohne Leid, müssen wir loslassen, um neue Dinge hereinzulassen. Wir dürfen nicht an unserem Besitz hängen und wir dürfen nicht dem Geld oder Statussymbolen hinterherlaufen.

Dankbar sein

Es ist wichtig, in allen Lagen unseres Lebens dankbar zu sein, in guten wie in schlechten Zeiten. Denn die Dankbarkeit ist eine der höchsten Haltungen des Menschen.

Offen sein für Neues

Wenn ich etwas verliere, kann ich denken, dass etwas Besseres kommen wird, das die entstandene Lücke wieder schließen wird. Etwas, das uns neue Dinge, einen neuen Menschen oder neue Umstände bringen wird.

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