Lerne, dankbar zu sein

· 3. Februar 2016

Es war, es ist, und es wird mir eine Ehre sein, dich getroffen zu haben.

Es ist mir eine Ehre, dir mit diesen Worten zu begegnen, denn zweifellos nährt es mein Wohlbefinden, genau wie all die Dinge, die ich bisher erlebt habe. Ja, so ist es, ich habe das Gefühl, dass ich selbst für die schlechtesten Momente meines Lebens dankbar sein sollte.

Das ist keine Pflicht, die mir auferlegt wurde, nein, es ist eine Pflicht, die ich mir selbst gegenüber habe: Die Dankbarkeit reinigt mein emotionales Befinden zu dem, was ich hatte, was ich war, was ich habe und was ich bin.

Cervantes sagte – mit anderen Worten- , dass „gutgeboren sein“ bedeutet, dankbar zu sein. Ich glaube, es geht noch darüber hinaus: Wenn unser Leben zu Ende geht, wird das Gefühl „Danke“ gesagt zu haben, eines der Dinge sein, die uns am meisten wert sein werden.

Frau mit offenen Armen am Meer

Dankbar zu sein hilft uns, besser durchs Leben zu kommen

Die Dankbarkeit versteht sich als Kapazität, um das Gewonnene anzuerkennen, sie ist eine innere Einstellung, die nach außen getragen wird.

„Es gibt keine wichtigere Pflicht als die Danksagung.“

Cicero

Seit dem Moment, als wir auf die Welt gekommen sind, bis zu dem, an dem wir sie wieder verlassen werden, sind wir Produkte des ständigen Flusses von Erfahrungen, welche Emotionen verschiedenster Art in uns wecken. Gerade deshalb ist die notwendigste Pflicht die Dankbarkeit.

Was mich glücklich machte, gibt mir jetzt Trost und ein angenehmes Gefühl, es potenziert meine neuen Begeisterungen und Träume. Was mich traurig machte und mich verletzt hat, hat mir etwas Nützliches gezeigt.

Ich bin dankbar für die Erinnerungen, die mich erfüllen, aber ich danke auch denen, die mir entfliehen wollten, denn dank allem bin ich jetzt, wer ich bin, und ich weiß es.

Unsere Beziehungen zu anderen basieren unter anderem auf diesem Gefühl: Wenn jemand anderes etwas für uns tut, und wenn es nur seine stützende Schulter ist, die er uns in schlechten Momenten bietet, dann erinnern wir uns eher an diese Person.

Bekanntlich machen geteiltes Leid und Sorgen die größten Komplizen aus, und aus Trennungen werden Narben, also Geschichten, wahre Geschichten, die unseren.

Dankbarkeit verbessert unser emotionales Wohlbefinden

Dankbarkeit entspricht einer positiven Lebenseinstellung, ein Synonym, das Glas halb voll zu sehen, mit dem rechten Fuß aufzustehen, oder die Brust zu weiten, um durchzuatmen

Einige Studien bestätigen sogar, dass eine innere Haltung der Dankbarkeit unsere körperliche Gesundheit verbessert, und hilft, unser emotionales Wohlbefinden zu stabilisieren.

Die Verantwortung für unsere emotionale Stabilität trägt eine körpereigene chemische Substanz namens Serotonin. Der Serotoninspiegel wird in Balance gehalten, um zum Beispiel eine Depression zu verhindern. Für die Aufrechterhaltung dieser Balance ist eine dankbare innere Haltung, laut den Studien, äußerst förderlich.

Mach die Freuden-Diät: steh jeden Morgen mit einem Lächeln auf und sag am Ende des Tages danke zu dir selbst.

Herzuhr

Es wäre wunderbar und sehr hilfreich, wenn dieser Artikel dazu beitragen würde, dass du diese Diät morgens und abends praktizierst.

Sie verlangt keine Anstrengung und keine Einschränkung, aber liefert dir die nötigen „Nährstoffe“, um dich in jedem Moment besser zu fühlen.

Die Beziehungen mit den geliebten Menschen um uns herum, werden durch die Energie der gegenseitigen Dankbarkeit und Anerkennung vertieft und gefestigt. Das gilt auch für die Beziehung mit uns selbst in den verschieden Lebensphasen.

Es ist am allernötigsten und wichtigsten, für die kleinen und einfachen Dinge dankbar zu sein.

Die schlechten Momente bieten uns große Veränderungen, die Fehler bieten uns Lehren, und wir lernen aus schlechten Beziehungen, um den neuen anders zu begegnen, aber die Tage, die Tage unseres Lebens bieten uns Möglichkeiten. Eine nach der anderen und unentwegt.

Und auch wenn für Walt Whitman das Leben Wüste und Oase war, sollten wir unseres nutzen und dankbar dafür sein.