5 Gewohnheiten, die dein Selbstbewusstsein stärken

12. November 2015 en Psychologie 316 Geteilt

Selbstbewusstsein erhält man nicht, man erwirbt es.

Nathaniel Branden

Oft untergraben wir unser Selbstbewusstsein, ohne uns dessen bewusst zu sein. Aber natürlich sind Menschen unterschiedlich. Einige sind emotional gesehen stärker, andere nicht so sehr.

In diesem Artikel decken wir heute auf, welchen Gewohnheiten man folgen sollte, um zu vermeiden, das Selbstbewusstsein zu zerstören. Denk daran, dass es sehr wichtig ist, wenn du ein glückliches und erfülltes Leben führen möchtest.

1. Respektiere dich selbst

Wenn du nicht in der Lage bist, dich selbst zu respektieren, wie kannst du dann andere respektieren? Das ist absolut unmöglich. Das, was dir so banal erscheint, ist der Schlüssel, um die Zerstörung deines Selbstwertgefühls zu vermeiden. Aber wie können wir uns selbst respektieren?

  • Erstens müssen wir uns unserer Bedürfnisse und unserer Werte bewusst werden und ihnen gerecht werden. Wir dürfen nicht ständig im Hintergrund bleiben und zuerst alle anderen zufrieden stellen. Denn wenn wir nicht wissen, wie wir uns selbst zufrieden stellen, tun wir uns wahrscheinlich weh.
  • Drücke deine Gefühle aus und fühl dich deshalb nicht schlecht. Deinen Ärger über jemanden zu zeigen, macht dich nicht zu einer schlechten Person, sondern zu einer ehrlichen.
  • Wertschätze alle deine Facetten, auf die du stolz bist. Denk über sie nach und gib ihnen die Wertschätzung, die sie verdienen.

2. Akzeptanz

Sich selbst zu akzeptieren ist sehr wichtig, wenn du dein Leben leben möchtest. Wenn dem nicht so ist, wirst du als eine Kopie des Lebens anderer Menschen leben. Willst du etwa in einer Lüge leben?

Atmen

Dein Leben muss einzigartig sein, es muss dein Leben sein. Versuch nicht so zu sein, wie die Anderen, versuch nicht, ein ähnliches Leben zu führen. Vielleicht denkst du so, weil sie vorgeben, perfekt zu sein, aber stimmt das wirklich? Lerne, dein Leben zu lieben und es zu akzeptieren. Nur so kannst du glücklich und harmonisch leben.

3. Erkenne deine Fehler

Wenn du deine Fehler nicht erkennst, wirst du dein ganzes Leben von Ausrede zu Ausrede leben. Das wird dich nur sehr viel Energie kosten.

Lerne aus deinen Fehlern. Konfrontiere dich mit deinem Fehler und deiner Ausrede und nimm sie auf dich. Wo hast du einen Fehler gemacht? Was ist passiert? Weiche dem jetzt nicht mit Ausreden aus und profitiere davon, um zu lernen und deinen Charakter zu verbessern. Fehler machen uns weder schwach noch verwundbar. Ganz im Gegenteil! Sie machen uns stark und helfen uns, auf zukünftige Fehler vorbereitet zu sein.

4. Vorsicht mit Kritik

Kritisch mit uns selbst zu sein, ist an sich nichts Schlechtes, aber Vorsicht! Manchmal kann die kritische Stimme, die in dir wohnt, dich zerstören! Deshalb musst du sie zerstören.

Wenn unsere kritische Stimme negativ und entmutigend ist und uns daran hindert, voranzukommen, müssen wir sie bremsen. Sie tut uns überhaupt nicht gut! Weißt du, wie sehr deine kritische Stimme dein Selbstbewusstsein ruiniert?

  • Du machst nie etwas richtig.  Ein Satz, den unsere kritische Stimme murmelt. Wenn sie auftritt, fragst du dich: Und wenn ich nie etwas richtig machen werde? Hast du es versucht? Bist du gescheitert? Als ob du zig Male gegen die Wand fahren musst, bis du Folgendes lernst: Wenn du etwas willst, streng dich an, es zu erreichen. Bring deine kritische Stimme zum Schweigen.
  • Du bist schlechter als er/sie.  Niemand ist schlechter oder besser. Wir sind anders. Das Beste ist es, zu schauen, wie wir uns ergänzen oder in der Arbeit helfen können. Vergleiche dich niemals mit anderen. Lerne, streng dich an und sei du selbst. Du bist einzigartig und verschieden, ebenso wie alle anderen.
  • Ich gefalle dieser Person nicht.  Bist du sicher? Hast du sie gefragt? Es kann sein, dass du Signale falsch interpretierst. Und außerdem, wenn du ihr nicht gefällst, was soll’s! Es ist nicht das Ende der Welt, oder? Man kann alles überwinden, machen wir also nicht so ein Drama darum.

5. Such nicht nach der Billigung anderer

Ein verbreiteter Fehler ist es, immer die Billigung anderer Menschen zu suchen. Dies ist nur ein Zeichen von fürchterlicher Unsicherheit.

Daumen_hoch_runter

Warum muss ich mir das anziehen, damit die Anderen mich nicht schlecht ansehen?

Wie viel weniger unterschiedlich werden die wichtigen Entscheidungen sein? Versuche nicht, anderen zu gefallen. Wenn du anderer Meinung bist, sag sie! Bedenke, dass, wenn die Anderen dich nicht billigen, dann weil du es nicht gestattest.

Sei stark in deinen Entscheidungen und wie du handelst und denkst. Die Anderen werden nie mit allem einverstanden sein, denk daran. Sei du selbst!

Vielleicht kannst du alles gerade Genannte nachempfinden. Das ist normal, etwas, was wir nicht verhindern können. Die Billigung anderer zu erreichen, zu denken, dass wir nicht besser als der Rest sind, uns ohne Ende zu entschuldigen, nicht zu sagen, was wir denken. Das sagt dir was, oder? Wir hoffen, dass dies hier dir hilft, dich glücklicher zu fühlen und dort anzukommen, wo du möchstest. Nur du und niemand sonst.

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