Harvard verrät die 6 Schlüssel zum Glück

24. Januar 2017 en Psychologie 278 Geteilt

Ein berühmter römischer Kaiser, der es geschafft hat, die Gladiatorenspiele abzuschaffen, sagte einmal: „Das Glück in deinem Leben hängt von der Qualität deiner Gedanken ab.“  Sein Name war Marcus Aurelius. Weißt du, wie du deinen Gedanken mehr Qualität geben kannst? Wenn nicht, dann vertraue auf die Experten der Harvard University (Massachusetts, USA), die sechs Konditionen vorstellen, mit denen man auf jeden Fall glücklich wird.

Vielleicht denkst du jetzt, dass diese Studie der prestigereichen Universität nur eine unter vielen ist, die ständig veröffentlicht werden. Ich mag dich nicht dafür verurteilen, aber ich bitte dich, zumindest den nächsten Absatz zu lesen. Wenn dich der nicht überzeugt, dann darfst du gehen.

Die Harvard University wird weltweit als die beste Hochschule für Psychologie betrachtet. Dort unterrichten solch renommierte Persönlichkeiten wie Tal Ben-Shahar oder Howard Gardner. Des Wweiteren wurde diese Studie, die wir dir präsentieren, bereits 1938 begonnen und erst 2012 beendet; man hat sich also viel Zeit genommen und hat sehr gewissenhaft gearbeitet. Nicht mehr und nicht weniger als 75 Jahre und 20 Millionen Dollar hat diese Studie die Harvard University gekostet, um schließlich Früchte zu tragen. Machen dich die 6 Aspekte neugierig, von denen man annimmt, dass sie zum Glücklichsein unbedingt nötig sind?

Wie man laut Harvard glücklich wird

1. Die Liebe kann alles

Laut Doktor George Vaillant, einem der vielen Direktoren, die die Studie im Verlauf der 75 Jahre hatte, ist die Liebe unabdingbar zum Glücklichsein. Man sollte sich also dessen bewusst sein und lernen, mit Situationen umzugehen, wenn die Liebe nachlässt oder vergeht.

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Egal wie die Umstände sind, für Vaillant ist es ganz klar. Er behauptet mit absoluter Überzeugung, dass „das Glück die Liebe ist.“  Du weißt jetzt also, wenn du aus ganzer Seele glücklich sein willst, dann musst du dein Herz öffnen.

2. Beziehungen und Bindungen

Die zweite Schlussfolgerung, die aus der Studie gewonnen werden kann, hat mit anderen bedeutenden Beziehungen und Bindungen zu tun. Diesbezüglich sollten wir wissen, dass die Familie, die Freunde und das soziale Umfeld essentiell für unser Glück und Wohlbefinden sind.

Laut der Wissenschaft helfen enge Beziehungen auf der Arbeit, unseren Stress zu reduzieren, und dienen als Schutz bei schwierigen Situationen. So sind Beziehungen jeglicher Art wichtig zum Glücklichsein.

„Das Grundziel von Erziehung besteht darin, zu erreichen, dass die Menschen das gern machen wollen, was sie machen sollen.“
 
Howard Gardner

3. Alkohol als Negativpunkt

Glaubst du, dass die Freude und das Feuer im Gesicht, dass du beim Alkoholkonsum spürst, positiv ist? Nichts ist weiter von der Realität entfernt. Laut dieser Studie ist der Alkohol nicht nur schlecht für die körperliche Gesundheit, sondern erzeugt auch emotionale Probleme und Depression, wenn man ihn übertrieben konsumiert.

Die Studie setzt außerdem den übermäßigen Konsum von Alkohol mit dem Genuss von Tabak in Verbindung, was nicht nur die Sterblichkeit erhöht, sondern auch zeitlebens sehr negative Folgen für jede Person hat. Ein Raucher, der in Momenten der Anspannung keinen Tabak konsumieren kann, ist beispielsweise wesentlich anfälliger für Nervosität.

4. Geld öffnet die Kammer zum Glück nicht

Die Studie stützt den bekannten Satz: „Geld macht nicht glücklich.“ Deshalb ist es keine intelligente Lösung, bis zum Umfallen zu arbeiten, um möglichst viel zu verdienen. Laut Vaillant ist es das Wichtigste, sich erfüllt und glücklich mit der Arbeit zu fühlen, unabhängig von der Bezahlung.

 Die Studie zeigt sogar, dass Geld die Menschen zum Schlechteren wandelt. Es korrumpiert, macht die Person bestechlich, verändert ihre Prinzipien und kann einen negativen Einfluss auf ihre Prioritäten und Werte haben.

5. Die Bedeutung des Optimismus

Laut der Studie lebten optimistische Kinder, die an der Studie teilnahmen, länger und hatten ein fröhlicheres Leben. Jedoch sollte diese Einstellung mit Verantwortungsbewusstsein und Gewissenhaftigkeit einhergehen.

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6. Unser Leben ist ständig für Veränderungen offen

Glaubst du, dass dein Leben ein Desaster ist? Glaubst du, dass du deine Zeit verlierst? Glaubst du, dass du schon nichts mehr tun kannst, um dich zu verbessern? Dann irrst du dich. Laut der Studie ist jeder Moment der richtige, um sich zu verändern und mit dem Glücklichsein anzufangen.

Man muss seine Art zu denken und seine Einstellung ändern, die kleine Dinge wertschätzen lernen, gesündere Gewohnheiten annehmen, sich nicht mit seinen Mängeln und der Vergangenheit quälen und ganz bestimmt positiv und optimistisch sein.

Nach 75 Jahren, 20 Millionen Dollar und 268 untersuchten Subjekten, sollte es sich hier um ein recht genaues Bild von den nötigen Bedingungen handeln, die das Glücklichsein erfordert. Traust du dich, das in die Praxis umzusetzen? Dann nur zu, lass nicht nach und genieße die Welt.

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