Gutes kommt oft unverhofft

· 4. Februar 2016

Genau dann, wenn du am wenigsten damit rechnest, tut sich das gesamte Universum zusammen und beschert dir etwas Gutes, auf das du bereits gewartet hast, das du verdienst und das deine eigene Hoffnung bereits abgeschrieben hatte.

Warum denn auch nicht? Manche nennen es Glück, andere Schicksal, und ganz wenige sprechen vom Gesetz der Anziehung. Doch ist es nicht eigentlich so, dass deine gesamten Anstrengungen, deine Bemühungen und dein Wille dazu geführt haben, dass du letztendlich etwas Gutes erhältst, worauf du schon gewartet hast?

Gutes geschieht allen, die wissen, wie man sich in Geduld übt und wie man am Ende das Glück genießt, das die Belohnung für die alltägliche harte Arbeit ist. Es ist das Zusammenspiel von gefürchtetem Schicksal, der Möglichkeit und unserer inneren Stärke, das uns die wunderbaren Dinge des Lebens beschert und unser Herz erfüllt.

Wenn du zu denjenigen gehörst, die der Aussage „Gutes geschieht oft unverhofft und genau dann, wenn man am wenigsten damit rechnet“  kritisch gegenüber stehen, dann lohnt es sich, weiterzulesen und diese einfachen Aspekte der guten, unverhofften Dinge einmal näher zu betrachten. Die Magie, das Glück, die Bestimmung und die schönen Dinge des Lebens verstecken sich hinter vielen Ecken und Kanten. Wir müssen sie nur entdecken und ihnen mit einem freien Verstand und einem offenen Herzen begegnen.

Gutes und Glück haben eins gemeinsam: den Glauben an dich selbst

Frau auf Steg

Es ist doch ganz einfach: Gutes und Glück widerfährt all denjenigen, die dazu in der Lage sind, an sich selbst zu glauben, um das Geschehene bestimmter Situationen hervorzurufen.

Damit sich in unserem Leben wirklich etwas ändert, braucht es mehr als nur den Wunsch danach. Wir sollten uns darüber bewusst sein, dass unsere Gedanken unsere Gefühlswelt und Willensstärke beeinflussen – Geburtsort unseres Vertrauens in uns selbst, in unsere Möglichkeiten und der einzige Schlüssel zu unserer neuen veränderten Welt.

Wie du dir vielleicht bereits denken kannst, liegt in diesem Konzept wenig Magie verborgen. Es handelt sich auch nicht um eine Stärke, die aus irgendeinem mit einem leeren Slogan betitelten Ratgeber geschöpft wird.

Der Glaube an dich selbst kann Berge versetzen und ist eine wahre Quelle der vitalen Stärke. Wie sieht es mit deinem Glauben an dich aus? Ich möchte dich gern dazu einladen, diese einfachen Ratschläge in die Tat umzusetzen, die dir dabei helfen werden, dass auch dir Gutes geschieht. Denn am Ende des Tages bist du es, der dafür verantwortlich ist, dass dein Leben in einem neuen Glanz erstrahlt.

Verabschiede dich von deiner alltäglichen Routine und fördere kleine, alltägliche Ziele

Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist. Wir alle verbringen viel Zeit auf der Arbeit, außerhalb unseres Heims, und wir müssen jeden Tag mehr Verpflichtungen nachkommen, als Dinge tun zu können, die uns Spaß machen. Du machst dir Sorgen um deine Liebsten und du weißt doch, dass all die Anstrengungen nötig sind.

  • Wir können unseren Verpflichtungen auch weiterhin diese Aufmerksamkeit schenken, aber wir sollten sie aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
  • Erlaube dir jeden Tag etwas, so klein es auch sein mag: einen Kaffee an einem neuen Ort trinken, nach der Arbeit ein kleines Geschenk für deine Liebsten kaufen, einen anderen Weg von der Arbeit nach Hause nehmen.
  • Jede Veränderung in der Routine stimuliert unser Gehirn. Es unterstützt die Funktionweise unseres Gehirns auf eine positive Art und Weise, was Glücksgefühle zur Folge hat. Das allein ist schon eine Veränderung, eine andere Art, den Alltag anzugehen.

Erfinde jeden Tag neu und lass dir das von niemandem nehmen

Wer aufhört, zu träumen, stirbt jeden Tag ein bisschen. Deshalb, schließe deine Augen und öffne deinen Verstand. Erlaube dir, von all dem zu träumen, nachdem du dich sehnst, befreie dich mit jedem neuen Tag ein bisschen mehr, auch wenn vielleicht nur deine Gedanken frei sind.

  • Jede Illussion ist ein neuer Antrieb, der unserem Innersten entspringt, bis uns nach und nach langsam „Flügel wachsen“. Jeder neue Traum wird zu einem Vorsatz und dieser wird zu unserem Willen.
  • Und denke immer daran, dass es in deinem Umfeld toxische Personen gibt, die dir deine Träume und deinen Willen madig machen wollen.

Diese toxischen Personen machen uns mit ihren allzu gut bekannten Ratschlägen, wie „dieses Ziel ist nicht für dich bestimmt“, „du hast andere Verpflichtungen“, „das sind doch nur Hirngespinste, du verschwendest deine Zeit“  das Leben schwer. Höre bitte nicht auf diese falschen Ratschläge.

Kind schaut aus dem Fenster

Wer seine Gedanken ändern kann, kann auch sein Schicksal ändern

Manchmal kommt Gutes ganz zufällig und alles ist möglich. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass uns Gutes widerfährt, wenn wir unseren Teil dazu beitragen, wenn wir dafür Sorge tragen, dass sich ein Teil unseres Traums verwirklicht.

Wenn du dazu in der Lage bist, den Fokus deiner Gedanken, und besonders deine Grenzen und negativen Gedanken, zu ändern, bist du deinem Schicksal, das du so sehr herbeisehnst, einen großen Schritt näher gekommen. Und wenn dich dein Schicksal an eine Abzweigung führt, atme tief durch und vergiss niemals, dass du derjenige bist, der entscheidet, welchen Weg des Lebens er weitergeht.

Wir alle wissen, dass es nicht gerade einfach ist, den Fokus seiner Gedanken „neu einzustellen“:

  • Unsere Gedanken sind geprägt von gemachten Erfahrungen, vergangenen Erinnerungen, von Lernprozessen, die wir schmerzlich durch Niederschläge erfahren mussten.
  • Viele unserer Gedanken sind wegen unserer Unentschlossenheit, dem uns von anderen auferlegten Glauben an beschränkte Möglichkeiten, begrenzt.
  • Wir glauben, dass Veränderung nichts Gutes heißt, nur gefährliche Dinge mit sich bringt und es besser ist, dort zu bleiben, wo man ist.

All das sind Beispiele beschränkter Gedanken, die einer kognitive Umstrukturierung bedürfen. Doch wie stellen wir das an? Wie können wir unseren Fokus auf unsere Gedanken ändern?

Denke fest daran, dass du es verdienst. Denke, dass nun der Moment gekommen ist, dir selbst Priorität einzuräumen, der Hauptdarsteller deines Lebens zu werden, und nicht nur ein Nebendarsteller zu sein. Träume, erfinde jeden Tag neu und verändere Kleinigkeiten, oder vollziehe große Veränderungen – das bleibt ganz allein dir überlassen. Gutes geschieht denjenigen, die wissen, wie man sich in Geduld übt. An dieser Tatsache solltest du nicht zweifeln.

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Mariana Kalacheva und Pascal Campion