Gefühlschaos: 3 Praktiken, um im Alltag emotionalen Ausgleich zu finden

Jeden Tag gibt es viele Gründe, sich gestresst zu fühlen. Nimm dir für dich Zeit, um Ausgleich zu finden.
Gefühlschaos: 3 Praktiken, um im Alltag emotionalen Ausgleich zu finden

Letzte Aktualisierung: 06. Dezember 2021

Gegensätzliche Emotionen oder Wut, Traurigkeit und Angst wirken sich negativ auf unseren Alltag und das Wohlbefinden aus. Nicht immer können wir unsere Emotionen richtig definieren oder zuordnen, manchmal prägt das Gefühlschaos, mit dem wir nicht richtig umzugehen wissen, unseren Alltag.

Ein arbeitsintensiver Tag, Stress und Hektik sind Teil des modernen Lebens. Deshalb lohnt es sich, verschiedene Praktiken zu nutzen, um das Gefühlschaos zu entwirren und Ausgleich zu finden. Wir zeigen dir heute drei Möglichkeiten, die sehr hilfreich sein können.

Unser Körper ist unser Garten, und unser Wille der Gärtner.

William Shakespeare

1. In Stille frühstücken

Wenn du es gewohnt bist, allein zu frühstücken, ist diese Übung sehr praktisch, um deine Gefühle zu entwirren. Der Start in den Tag ist grundlegend, um den restlichen Tag gut gelaunt und leistungsfähig zu bewältigen. Der Morgen beginnt für viele jedoch hektisch, was du verhindern solltest.

In Stille zu frühstücken bedeutet, das Handy auszuschalten, die Zeitungen wegzulegen (wenn du es gewohnt bist, sie zu lesen), das Radio, den Fernseher und alles, was dich mit der Außenwelt verbindet, abzuschalten. Es ist eine Zeit, in der du das Essen und die Stille genießt. Diese kurze Zeit ist eine Möglichkeit, dein Gefühlschaos zu beruhigen und gelassener in den Tag zu starten.

Wenn du mit deinem Partner oder deiner Familie frühstückst, lohnt es sich auch, sich über diesen Augenblick bewusst zu sein. Ihr solltet über ein anregendes Thema sprechen: über Wochenendpläne, Anekdoten oder über die Erfolge der vergangenen Tage. Mit der Zeit gewöhnt sich der Verstand daran, sich zu dieser Tageszeit nicht mit Negativen zu beschäftigen.

Gefühlschaos bewältigen

2. Gefühlschaos: 5 Minuten bewusstes Atmen

Wenn du dein Gefühlschaos entwirren willst, empfehlen wir dir, jeden Tag fünf Minuten lang Atemübungen zu praktizieren. Ein guter Zeitpunkt dafür ist in der Mitte des Tages oder am Ende des Tages. Die Idee ist, dass du an einem Ort sein kannst, an dem dich niemand während dieser Zeit unterbricht. Am besten ist es, wenn es draußen keine Geräusche gibt und der Ort angenehm ist.

Setz dich einfach in eine bequeme Position, schließe deine Augen und beginne ganz langsam ein- und auszuatmen. Versuche, an nichts zu denken und deine Sorgen zurückzulassen. Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt, auf das Atmen. Du wirst sehen, dass sich Atemübungen sehr positiv auf dein Leben auswirken werden.

Gefühlschaos: Frau praktiziert Atemübungen, um Ausgleich zu finden

3. Persönliche Prioritäten setzen

Es lohnt sich, jeden Tag persönliche Prioritäten zu setzen. Widme dich deinen Bedürfnissen, deinen Vorlieben und Träumen. Nimm dir täglich Zeit für dich, um deinem Gefühlschaos zu entkommen und Ausgleich zu finden.

Du hast nicht jede Woche Zeit für Ausflüge, doch du kannst jeden Tag kleine, erfolgreiche Augenblicke genießen und dich verwöhnen. Nimm dir beispielsweise ein warmes Bad, um deine Sorgen kurz loszuwerden. Es gibt viele Möglichkeiten und Aktivitäten, die dir Spaß machen werden. Auch wenn du sehr beschäftigt bist, wirst du Zeit finden, wenn es dir tatsächlich wichtig ist. Diese kleine Augenblicke werden dich aufmuntern und lassen dich Lebensfreude genießen.

Wenn du jeden Tag praktizierst, wirst du die positiven Seiten sehen und dein Gefühlschaos durch Ausgleich ersetzen. Die kleinen täglichen Routinen werden dein Leben in vielen Aspekten verbessern.

Es könnte dich interessieren ...
Die 10 Gebote der Lebensfreude
Gedankenwelt
Lies auch diesen Artikel bei Gedankenwelt
Die 10 Gebote der Lebensfreude

Traurigkeit und Depression sind komplexe Erkrankungen voller feiner Nuancen. Unsere Tränen lassen unsere Lebensfreude und Lebensenergie rosten.



  • Camps, V. (2011). El gobierno de las emociones. El gobierno de las emociones, 1-333.