Es ist niemals zu spät, „Na und?“ zu sagen

· 27. Februar 2017

Die Dinge laufen nicht immer rund. Deine Beziehung zum Beispiel? Du kommst nicht wirklich gut mit deinen Eltern klar? Hast du das Gefühl, dass dich niemand respektiert? Deine Arbeit ist Mist? Hattest du eine komplizierte Kindheit oder Jugend? Wenn dich diese oder andere Sachen herunterziehen, dann ist das so, weil du das zulässt. Aber es ist nie zu spät, die Zügel deines Lebens wieder in die Hand zu nehmen.

Dich deinen Problemen zu stellen und dich auf das zu konzentrieren, was danach kommt, macht den Unterschied. Es ist egal, wie lange dich deine Geister heimgesucht haben, und es ist auch nicht wichtig, wie lange du schon versuchst, deine Ängste zu überwinden. Was immer du denkst, was andere dir aufzwingen wollen, ist auch egal. Es ist niemals zu spät „Na und?“  zu sagen.

Manchmal lassen sich die Menschen jahrelang von ihren Problemen übermannen, wenn sie doch einfach nur „Na und?“ sagen könnten.

Andy Warhol

Verstehen, um zu akzeptieren; akzeptieren, um sich zu erholen

Die Situation zu akzeptieren ist die einzige Herangehensweise, die es dir gestattet, dich zu erholen. Nur wenn du die Dinge so akzeptierst, wie sie wirklich sind, und nicht, wie du sie gern hättest, findest du die richtigen Mittel, um dich der Realität zu stellen. Dann kannst du das Spiel mit den Karten zu spielen, die dir gegeben wurden. Du kannst dir deine Karten vom Deck nicht aussuchen, aber du kannst sie nach deinen Vorstellungen auslegen.

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Aber du musst die Spielregeln, die Strategien der anderen Spieler und die Hindernisse, die auftauchen werden, verstehen. Es ist egal, ob es eine logische Erklärung gibt. Es geht nicht darum, die Situation zu rationalisieren. Es ist egal, ob du nicht teilst, nicht zustimmst oder nicht verstehst warum. Worauf es ankommt, ist, dass du akzeptierst, was dir mit auf den Weg gegeben wurde, und du wirst dich schließlich erholen, denn du weißt, wo du herkommst.

Verständnis ist der erste Schritt in Richtung Akzeptanz und nur mit Akzeptanz kann Erholung stattfinden.

J.K. Rowling in „Harry Potter und der Feuerkelch“

Lass deinen Ballast los

Wir können nicht ändern, was wir durchlebt haben oder was uns passiert ist, aber wir können die Art und Weise ändern, mit der wir uns dem stellen, was kommt. Wir können sogar ändern, wie wir uns uns selbst stellen. Deshalb ist eines der ersten Dinge, das wir tun sollten, uns zu vergeben. Du musst deinen Ballast loslassen, um weiterzukommen.

Die Dinge sind nicht so, wie du sie gern hättest? Na und? Wenn du nichts daran ändern kannst, warum lässt du es dich dann auffressen? Warum lässt du zu, dass es dich definiert? Es ist nie zu spät, die Art, wie du Dinge siehst, zu ändern.

Es ist nie zu spät, von vorn zu beginnen, sich nochmal zu verlieben, deine Träume wahr werden zu lassen, das zu tun, wonach du dich sehnst, dich selbst von innen heraus zu entdecken. Es ist nie zu spät, deinen Ballast loszuwerden, egal wie viel du in deinem emotionalen Rucksack angesammelt hast oder wie sehr du daran hängst.

Wenn es so sein muss, dann lass es

Darauf zu bestehen, Dinge zu ändern, ist nicht immer eine machbare Option. Der einzige Mensch, den du wirklich ändern kannst, bist du selbst. Nur indem du dich selbst änderst, gibt es eine Chance, dass du jemand anderen dazu inspirierst, sich zu ändern. Aber wenn diese Veränderung nicht freiwillig stattfindet, gibt es nichts, was wir tun können.

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Zu anderen Zeiten sind die Umstände, wie sie sind, und du kannst nichts tun, um sie zu vermeiden oder zu ändern. Also musst du dich anpassen, warten und dir nicht so viele Sorgen über die Dinge machen, die du nicht tun kannst. Es gibt so viele andere Sachen, auf die du dich in der Zwischenzeit konzentrieren solltest. Zum Beispiel darauf, dich auf das, was kommt, vorzubereiten.

Denn am Ende ist das Beste, was du tun kannst, wenn es regnet, es einfach regnen zu lassen.

Henry Wadsworth Longfellow

Geh weiter, ohne das Gewicht der Dinge zu tragen, die du zurücklassen solltest

Wenn du nicht damit aufhörst, zurückzuschauen, dann wirst du die guten Sachen verpassen, die auf dem Weg auf dich warten. Die Dinge müssen nicht gleich bleiben. Du musst sie auch nicht vergessen. Du musst sie einfach nur loslassen, ihnen ihren Platz in deiner Geschichte geben, ohne sie auf jedem weiteren Schritt mitzuschleppen.

Vielleicht sind deine Fehler und deine Geschichte für den Rest der Welt unverzeihlich und unüberwindbar. Vielleicht erhältst du um dich herum nicht die Liebe, nach der du dich sehnst. Aber das Einzige, was wirklich zählt, ist, dass du dir selbst vergibst, dass du dich selbst liebst.

Sei nicht dramatisch. Du hast nicht das Leben, was du erwartet hast? Das, was du hast, ist voller Möglichkeiten, aber du wirst sie nur sehen, wenn du damit aufhörst, in die falsche Richtung zu schauen.