Einen Test schreiben: Hilfsmittel, die bei der Vorbereitung helfen

25. April 2019

In vielen Fällen ist das Schreiben eines Tests eine anstrengende Erfahrung. Wir müssen uns alle Mühe geben, um zu bestehen. Außerdem hoffen wir, dass wir keinen Anfall von Panik erleiden, eine Gedächtnisblockade oder andere unerwartete Hindernisse auftauchen, wenn wir den Test oder die Klausur schreiben.

Einen Test schreiben: Der Moment, in dem wir zeigen müssen, was wir gelernt haben

Sobald der Klausurtermin angekündigt wird, verspüren wir diesen enormen Druck. Wir erfahren Stress, während sich unser Körper vorbereitet auf das, was kommt. Insbesondere das sympathische Nervensystem wird aktiv, um die anstehenden Herausforderungen anzugehen. Da die Belastung jedoch länger andauert, als der Sympathikus aktive bleiben kann, wird zwischen ihm und dem parasympathische System schließlich ein hormonelles Gleichgewicht erreicht.

Schülerin schreibt einen Test

Diese beiden Systeme werden bis zum Ende der Klausur gegen- und miteinander arbeiten. Bis dahin erlebt unser Körper zahlreiche Höhen und Tiefen, die unsere Gesundheit beeinträchtigen können. Zum Beispiel werden wir über einen längeren Zeitraum Adrenalin ausschütten und hohe Kortisolspiegel haben.

Diese natürliche Stressreaktion dient dazu, unseren Körper kurzfristig auf Bedrohungen vorzubereiten. Sie ist jedoch nicht dafür geeignet, uns für längere Zeit auf diesem Niveau zu halten. Sonst leidet unser Immunsystem. Folglich sind wir bei Stress anfälliger für Infektionen. Tatsächlich ist es für viele Studenten und Schüler üblich, während oder nach einem Test krank zu werden.

Hilfsmittel für Tests

Sich psychologisch auf einen Test vorzubereiten, ist keine leichte Aufgabe. Wie wir gesehen haben, kann ein Test unsere körperliche Gesundheit beeinflussen. Dennoch ist die psychologische Komponente häufig noch belastender.

Lernende können mentale Blockaden erfahren, die ihnen das Gefühl vermitteln, nicht ausreichend auf einen Test vorbereitet zu sein. Daraus lässt sich ableiten, dass die Art und Weise, wie wir lernen, und die Zeit, die wir dafür einsetzen, unseren geistigen Zustand während des Tests beeinflussen. Wie können wir uns also optimal vorbereiten?

Studieren und Lernen ist ein Prozess, der mehrere Stufen umfasst

In der Regel beginnt der Lernprozess nicht, wenn wir uns zum ersten Mal hinsetzen, um das Lehrbuch zu lesen. Irgendeine Ablenkung gibt es schließlich immer. Der erste Kontakt mit den Informationen ist allerdings ein wesentlicher Schritt, der unserem Gehirn helfen sollte, Wissen zu assimilieren und im Gedächtnis zu speichern, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es später abgerufen werden kann.

Es ist wichtig, schon diesen ersten Kontakt zu nutzen, um eingehende Informationen zu verarbeiten. Dies kann uns insofern nutzen, als dass wir das gesamte Thema später schneller erfassen, und uns so vor unnötigem Stress bewahren. Insbesondere vermeiden wir so das Gefühl, dass wir mehr Zeit zum Lernen bräuchten, und es erleichtert uns die Planung unserer Lernzeit.

Unterstützung ist unerlässlich

Ob es darum geht, im Gespräch mit dem Lehrer Zweifel auszuräumen oder gemeinsam mit anderen Leuten zu lernen, die den gleichen Test schreiben werden – die Arbeit im Team macht uns oft effizienter. Daher ist es eine gute Idee, Unterstützung zu suchen, bevor wir einen Test schreiben.

Wir tun gut daran, uns Hilfe zu suchen oder uns zumindest mit anderen über das Thema auszutauschen. Wenn wir die Lerninhalte in der Gruppe erläutern, können wir uns die einzelnen Informationen schneller einprägen.

Gruppenarbeit zur Testvorbereitung

Probelauf für die Prüfung

Tests haben normalerweise Strukturen, die wir kennen sollten, wenn wir sie bestehen wollen. Wenn beispielsweise die Anzahl der Fragen/Aufgaben oder die Dauer der Prüfung im Voraus bekannt ist, können wir uns ein besseres Bild von der Klausur machen. Das wiederholte Schreiben ähnlicher Tests kann sich aufgrund der schon bekannten Struktur also sehr positiv auswirken. Wenn wir so vorgehen, werden wir uns am Tag des Tests so fühlen, als ob wir bereits in eine ähnlichen Situation gewesen wären, die sich ebenfalls bewältigen ließ.

Entspannung ist wichtig

Wie wir bereits gesehen haben, kann hochdosierter Stress schon lange vor dem eigentlichen Test zu einer großen Belastung werden. Da dieser am Tag der Klausur noch zusätzlich ansteigt, ist es nützlich, auf ein paar einfache Entspannungsübungen zurückzugreifen, die diesen reduzieren, um Aussetzer zu vermeiden. Diese Übungen sollten insbesondere darin bestehen, tief durchzuatmen, um unsere Lungen mit viel frischer Luft zu füllen. Das hilft, dem charakteristische Herzrasen während des Tests vorzubeugen.

Diese Tipps können dabei helfen, die nächste Klausur zu einer erträglicheren Aufgabe zu machen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir Stress vollständig vermeiden sollten. Bis zu einem gewissen Punkt hilft er uns nämlich, schnell auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren, was am Tag der Prüfung durchaus sinnvoll sein kann.