Diese 11 Verhaltensweisen solltest du bei einer Trennung vermeiden

· 21. Dezember 2015

Jeder von uns hat bereits einmal eine Trennung erlebt und weiß, dass keine Trennung niemals einfach ist. Ich spreche hierbei vom Ende einer Beziehung zu deiner großen Liebe, und du bist derjenige, der verlassen wurde.

Auch wenn eine Trennung 1.000 schmerzvolle Gefühle hervorruft, solltest du nie…

Denken, dass alles deine Schuld war. Es war eine Beziehung zwischen zwei sich liebenden und respektierenden Menschen. Wenn einer der beiden Partner unterschiedliche Gefühle entwickelt, als die, die euch anfangs vereinten, so trägt niemand die Schuld daran.

Das Gefühl haben, dass er dich verlässt. Die Beziehung ist für beide Seiten beendet. Sicherlich hast auch du Signale ausgesendet, die sagten, dass irgendetwas in der Beziehung nicht mehr stimmte. Du hast dich an die andere Person gewöhnt und möchtest nicht, dass durch eine Trennung eine neue Routine in dein Leben einkehrt, denn die jetzige ist sehr bequem.

Darüber nachdenken, wie dein Leben mit ihm aussehen würde. Du musst deine Prioritäten, deinen Tagesablauf neu ordnen und von vorn beginnen. Lies dir keine alten Nachrichtenverläufe oder E-Mails durch oder durchstöbere soziale Netzwerke nach deinem Ex-Partner.

Erinnerungsstücke zerstören. Ich denke nicht, dass es nötig ist, sämtliche Erinnerungen an deinen Partner zu vernichten. Das Leben wird dir sagen, wann es an der Zeit ist, Fotos, Briefe und Geschenke noch einmal zu betrachten und was du dann mit ihnen machen sollst.
Doch so verletzt wie du jetzt gerade bist, solltest du dich von Erinnerungsstücken distanzieren und viellicht gibt es ja doch das eine oder andere, das du gern behalten möchtest. Es kann gut sein, dass du die Erinnerungen nicht aus deinem Kopf, aber sehr wohl aus deinem Blickfeld verbannen solltest.

Liebesfilme schauen. Also bitte! Das ist ja so, als würdest du dich den Löwen zum Fraß vorwerfen. Mach dir das Leben nicht noch schwerer, als es momentan eh schon ist. Du brauchst genügend Kraft, um dich jeden Tag wieder darauf zu konzentrieren, dich selbst lieben zu lernen und mit deinen alltäglichen Aufgaben weiterzumachen.
Versuche deinen Alltag neu zu strukturieren. „Schnulzen“ zu schauen hilft dir dabei keinesfalls weiter. Auch dein Partner hat dich einmal geliebt, ihr geht nun nur unterschiedliche Lebenswege. Und der passende Deckel für deinen Topf ist noch irgendwo da draußen.

Darauf warten, dass dein Ex-Partner dir irgendwo über den Weg läuft. Du musst nicht genau die Straße entlang laufen, wo man ihn immer antreffen kann. Oder ein Treffen mit Freunden in  seinem Lieblingscafé ausmachen. Du solltest dir auch nicht vorstellen, was passieren würde, wenn ihr euch treffen würdet. Es wäre keine natürliche Art des Treffens und auch keinesfalls gesund für dich, dass du so eine Situation heraufbeschwört.

Dich anders verhalten, wenn du auf ihn triffst. Und wenn ihr euch dann eines Tages zufällig trefft, dann ist diese Situation natürlich und auch du solltest dich natürlich verhalten. Ihr seid keine Fremden und ihr habt vor gewisser Zeit eine Beziehung geführt.
Er weiß, wann du dich normal verhältst. Wenn du über den Trennungsschmerz hinwegkommen willst oder vielleicht noch darauf hoffst, dass ihr wieder zueinanderfindet, dann ist es immer am Besten, die Dinge einfach geschehen zu lassen.

Dein Profilbild mit deinem Partner beibehalten. Dies ist ein wichtiges Thema. Wenn dein Ex-Partner auf deinem Profilbild erscheint, solltest du es ändern. Das musst du nicht gleich am ersten Tag nach der Trennung tun, denn das erweckt den Anschein, dass du sehr verletzt bist.
Nach den ersten Tagen der Trennung ist dir sicher nicht danach, gute Miene zu bösem Spiel und ein Selfie von dir zu machen. Warte auf den richtigen Moment.
Eines Tages wirst du nach Hause kommen, einen Spaziergang unter der Sonne machen wollen, und wenn dir danach ist, dann kannst du ein Selfie machen, auf dem du deine gute Laune für dich sprechen lässt. Ein Foto, auf dem du fröhlich, aber nicht aufgesetzt, lachst. Ändere dein Profilbild und deinen Status. Ja auch deinen Status, fallst du das bisher vergessen haben solltest.

Jeden Tag deinen Look verändern. Du solltest nicht versuchen, mit einem veränderten Aussehen seine Aufmerksamkeit auf dich zu lenken – ganz im Gegenteil.
Versuche, dich daran zu erinnern, wer du warst. Zieh dir etwas an, dass dir früher immer sehr gut gefiel, von dem dir dein Ex-Partner aber immer abgeraten hat.
Jeder von uns kennt das: Wir haben uns weniger farbenfroh gekleidet, weil unser damaliger Partner farblich immer eher zurückhaltend angezogen war. Oder wir haben weniger Dekolette gezeigt, weil ihm nicht gefiel, dass uns andere Männer deshalb nachschauten.
Letztendlich solltest du wieder zu dir selbst finden. Begib dich auf die Suche nach deinem eigenen Look, einem Look, der deinen momentanen Gemütszustand widerspiegelt und zeigt, wo du hin willst. Und mach bitte nicht das Gegenteil davon!

Länger leiden als nötig. Natürlich ist eine Trennung schmerzhaft. Es ist vollkommen normal, schmerzliche Gefühle zu haben, und wenn dem nicht so ist, dann war die andere Person kein sehr wichtiger Bestandteil deines Lebens.
Wenn du traurig bist, dann weine. Du darfst nicht vergessen, dass es wichtig ist, deinen durch die Trennung bedingten Gefühlen freien Lauf zu lassen, um dich somit von negativen Gefühlen zu verabschieden und neu anfangen zu können.
Doch du solltest dich nicht dazu verleiten lassen, diese negativen Gefühle auf ewig mit dir herum zu tragen. Besser ist es, sich intensiv mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen, doch das nur so wenige Tage wie möglich.

Dich von deinem Partner abhängig machen. Zumindest nicht mehr. Warte nicht darauf, dass er dich anruft. Geh nicht ins Fitnessstudio oder mache Diät, um für andere attraktiver zu sein. Ich finde es toll, wenn du das nach einer Trennung machst, aber nur, wenn du das für dich selbst brauchst. Ab heute bist du wieder deine oberste Priorität.

Wenn eine Beziehung aus irgendeinem Grund nicht mehr funktioniert, dann sollte jeder seinen eigenen Weg gehen. Die Trennung gibt dir die Möglichkeit, dein Leben anders zu leben und andere Menschen in den Leben zu lassen.