9 Strategien, um die Ruhe zu bewahren, wenn alles schiefläuft

16. Februar 2016 en Emotionen 10 Geteilt

Sicher kennst du auch diese Momente, in denen graue Wolken den Himmel verdunkeln und ein Gewitter dich nicht mehr die Sonne genießen lässt. „Ein Unglück kommt selten allein“, sagt das Sprichwort – und das stimmt, denn es wird von unerträglichen Gefühlen begleitet, die du niemandem wünschst, die dir jegliche Ruhe nehmen.

Es ist wichtig, sich ins Gewissen zu rufen, dass nicht alles schlecht ist. Du hast die Zuneigung der Menschen an deiner Seite, obwohl du glaubst, sie verloren zu haben. Du hast die Kraft, weiterzugehen, dein Herz hat nicht aufgehört, zu schlagen, und dein Gehirn denkt immer noch und kann dir helfen, die Hindernisse zu überwinden.

Das Letzte, was du tun solltest, ist die Ruhe zu verlieren. Wenn du entspannt bist, wird es dir leichter fallen, einen kühlen Kopf zu bewahren und zu überlegen, wie du die Kontrolle über dein Leben zurückerlangst.

Die folgenden Ratschläge werden dir helfen, in den schwierigsten Momenten deines Lebens die Ruhe zu bewahren:

1 – Erkenne die Zeichen deines Körpers: Wenn du Anspannung fühlst, heißt das, dass der Körper Warnsignale aussendet. Deshalb ist es wichtig, dass du aufmerksam bist, wenn zum Beispiel deine Muskeln angespannt sind, wenn dein Herz schneller schlägt, deine Atmung hektisch wird oder deine Körpertemperatur ansteigt und du übermäßig schwitzt.

Da wir nicht alle dasselbe fühlen, ist es wichtig, die Signale zu identifizieren, die der eigene Körper sendet.

2 – Atme tief durch: Die Atmung kontrollieren zu können ist wichtig in jeder Situation, in der du denkst, dass die Welt zusammenbricht. Unter Anspannung steigt unser Stresspegel. Das führt dazu, dass die Atmung flacher wird.

Dahinter steht, dass der Körper sich darauf vorbereitet, zu flüchten oder angegriffen zu werden. Schließe die Augen und atme sehr langsam ein und aus. Halte beim Einatmen die Luft fünf Sekunden lang in deiner Lunge und atme dann ganz langsam aus. Wiederhole diese einfache Übung so oft wie nötig. Nach und nach wirst du Veränderungen in deinem Körper bemerken und dich leichter fühlen.

3 – Suche dir Beschäftigung: Wenn wir ein Problem haben, dreht sich oft alles nur darum. Das ist ein großer Irrtum. In schwierigen Situationen ist es immer besser, wenn der Verstand durch andere Dinge abgelenkt wird. Denn egal wie oft du dir die Sache auch drehst und wendest, das Einzige, was du erreichst, ist eine noch größere Verzweiflung, Sorgen und Depression.

Mach etwas, was dir gefällt, so wie Musik hören, ein Buch lesen, einen Film schauen, ein Eis essen oder die Blumen gießen.

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Es ist auch gut, deinen Körper mit verschiedenen Übungen in Schwung zu bringen, so dass die negative Energie, die du ansammelst, durch die Bewegung beseitigt wird. Versuche es mit Schwimmen, Boxen, Seilspringen, Tanzen, Radfahren oder Wandern. Um nichts in der Welt solltest du nichtstuend an die Decke starren.

4 – Kau einen Kaugummi: Es mag seltsam klingen, aber dies ist eine äußerst interessante Entspannungstechnik. Was machen Menschen, denen langweilig ist, oder wenn sie deprimiert oder besorgt sind? Sie essen viel. Wenn du dich also nicht mit allem, was im Kühlschrank steht, vollstopfen willst, dann iss einen zuckerfreien Kaugummi mit Pfefferminzgeschmack. Dies gibt dir ein Gefühl der Sättigung und hilft dir, deine Ängste zu reduzieren.

5 – Spiele: Wir könnten diese Aktivität unter Punkt vier aufnehmen, aber dies ist eine besondere Art von Spielen. Es geht darum, dass du dich so vergnügst, wie du es als Kind getan hast, und zwar gemeinsam mit jemandem, der nicht älter ist als fünf oder sieben Jahre. Wer? Es kann deine Tochter oder dein Sohn sein, dein Neffe, Patenkind, Bruder oder Schwester, das Kind eines Freundes oder einer Nachbarin.

Achte auf die Art und Weise, wie das Kind sich in einem Park verhält, wie seine Aufmerksamkeit von allem angezogen wird, worüber es lacht… und mache es nach Möglichkeit nach. Nach dieser Aktivität wirst du dich sicher müde fühlen, aber auch erfüllt, voller guter Laune und glücklich. Vor allem wirst du deine Probleme vergessen, wenn du spielst.

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6 – Entwickle mehr Sinn für Humor: Lach über die Dinge, die geschehen, auch wenn die anderen dich für verrückt halten. Versuche, dem Schlimmen eine lustige Seite abzugewinnen. Das ist nicht leicht, aber es ist auch unmöglich. Lache täglich über dich selbst.

7 – Nimm dir Zeit: Wenn dein Körper angespannt ist, beschleunigt sich dein Herzschlag. Du kannst nicht mehr klar erkennen, was eigentlich vor sich geht und willst handeln, ohne die Situation vorher analysiert zu haben. Nimm dir in diesem Moment nicht vor, deine inneren Fragen oder die von anderen zu beantworten. Nimm dir lieber erst Zeit zum Nachdenken, um dann später eine Antwort geben zu können.

8 – Sprich mit jemand „Externen”: Das kann ein Therapeut sein oder jemand, der nichts mit dir oder diesem speziellen Problem zu tun hat. Es sollte jemand sein, mit dem du dich gut verstehst, der aber nicht in dieses Thema verwickelt ist. Ein Blick von außen auf die Situation kann helfen, Lösungen zu finden, die du dir bis dahin nicht vorstellen konntest.

9 – Überlege, wie andere handeln würden: Wenn du jemanden bewunderst, sei es einen Familienangehörigen oder eine berühmte Persönlichkeit, dann stell dir vor, wie diese Person erfolgreich und gut aus einer ähnlichen Situation wie der, in der du gerade steckst, hervorgehen würde. Wie würde sie handeln? Was würde sie denken? Was würde sie sagen? Dann tu dasselbe: Handle, denke und sprich auf eine ähnliche Weise.

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