7 Schlüssel, um damit aufzuhören, dir den Kopf zu zerbrechen

· 15. Juli 2018

Manche haben die Angewohnheit, immer und immer wieder zu überdenken, was um sie herum geschieht. Dies ist es, was man im Volksmund als „sich den Kopf zerbrechen“ bezeichnet. Es ist gleichbedeutend damit, seine Gedanken wiederzukauen und zu grübeln, innezuhalten und sich mit Angst zu füllen. Mit anderen Worten, zu viel zu denken, zu wenig zu tun, sich deswegen schlecht zu fühlen und scheinbar nichts dagegen unternehmen zu können.

Wir neigen zu derartiger Grübelei, wenn wir voller Unsicherheiten sind oder uns von Ängsten überfallen lassen. Sich den Kopf zerbrechen bedeutet, dass wir Zweifel haben, was an sich nichts Schlechtes ist. Was jedoch sehr negativ ist, ist, aus den Zweifeln und der Untätigkeit eine Lebensweise zu machen.

„Es gibt nichts Gutes oder Schlechtes; es ist der menschliche Gedanke, der es so erscheinen lässt.“

William Shakespeare

Wenige Menschen gelangen zu effektiven Schlussfolgerungen, wenn es um die Übung des Kopfzerbrechens geht. Allerhöchstens füllt es sie mit immer mehr Angst und Furcht. Sie erhalten jedoch nie, was sie im Grunde genommen suchen: ein genaues, perfektes und risikofreies Ergebnis. Deshalb ist es den Aufwand nicht wert.

Nachfolgend geben wir einige Tipps, die uns das Kopfzerbrechen vermeiden lassen.

1. Fristen für die Entscheidungsfindung setzen

Wenn wir uns alle Zeit der Welt geben, um eine Entscheidung zu treffen und zu denjenigen gehören, die dazu neigen, sich den Kopf zu zerbrechen, ist es ziemlich sicher, dass wir nie eine Wahl treffen werden. Es fällt uns wahrscheinlich schwer, etwas aufzugeben, um dafür etwas andere umsetzen zu können, denn das ist es, was eine Entscheidung impliziert.

Frau betrachtet Bleistift

Der beste Weg, dies zu vermeiden, besteht darin, sich selbst eine Frist zu setzen, um das, was wir in den Händen halten, zu lösen. Es ist jedoch ratsam, nicht zu viel Zeit in die Entscheidungsfindung zu investieren, auch wenn diese komplex ist. Allerhöchstens einen Tag, obwohl die meisten Entscheidungen nicht länger als eine Stunde hinausgeschoben werden sollten.

2. Nichts verschieben, was erledigt werden könnte

Wenn wir verschieben, was erledigt werden könnte und sollte, beginnen wir, es zu vermasseln. Wenn uns bereits klar ist, dass wir diese Sache erledigen müssen, gibt es keinen Grund, damit bis später zu warten. Tun wir es, auch wenn es Hindernisse gibt oder Widerstände zu überwinden sind.

Das Problem am Aufschieben ist, dass offene Aufgaben nur dazu führen, sich den Kopf zu zerbrechen. Wir müssen immer wieder einen neuen Plan erstellen, um diese endlich auszuführen. Das kostet wertvolle Zeit, die wir für etwas viel Produktiveres nutzen könnten.

3. Zeitlich begrenzte Perspektiven

Manchmal denken wir zu viel über Dinge nach, die es gar nicht verdienen. Kleine Situationen oder Entscheidungen, die keine große Bedeutung haben. Da wir die Angewohnheit haben, alles zu überdenken, verwandeln wir diese in etwas Relevanteres als sie eigentlich sind.

Mann steht auf einem Felsen im Meer

Eine gute Technik ist es, zu analysieren, wie wichtig diese Sache in einer Woche, in einem Monat oder in einem Jahr sein wird. Welche Konsequenzen können sich in diesen Zeiträumen ergeben? Wenn es nichts ist, dass uns mittel- oder langfristig beeinflusst, ist es den Aufwand nicht Wert, dass wir so viel darüber nachdenken.

4. Rechtzeitig anhalten

Es gibt Umstände, die klares Denken nicht begünstigen. Wenn wir zum Beispiel erschöpft sind, werden wir kaum vernünftig auftreten und neigen auch dazu, reizbarer zu sein. Daher verfallen wir leicht in die Sequenzen negatives Denkens. Das Gleiche passiert, wenn wir nicht gegessen haben, überspannt, traurig oder generell in schlechter Stimmung sind.

In diesen Fällen ist es angebracht, uns zu verbieten, zu grübeln. Halten wir unserem Geist ein Stoppschild vor und warten wir auf einen günstigeren Moment, um eine Entscheidung zu treffen.

5. Unspezifische Ängste nicht nähren

Es ist nicht selten, dass uns die Aussicht auf eine Entscheidung mit Angst erfüllt. Verschiedene Ängste sind sogar immer präsent, weil wir in einer mehr oder weniger paranoiden Gesellschaft leben und weil die Unsicherheit eine Konstante im Leben ist, auch wenn wir alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um diese zu vermeiden.

Frau grübelt

Wenn wir diese Art von latenter Angst erfahren, ist es sehr wichtig, zu spezifizieren, worum es genau geht. Wovor genau haben wir Angst? Wahrscheinlich führt diese Argumentation zu der Erkenntnis, dass es eigentlich keinen wirklichen Grund gibt, warum wir uns so fühlen sollten.

6. Loslassen und Kopfzerbrechen vermeiden

Wir müssen zugeben, dass es im Leben nichts gibt, das kein Risiko beinhalten würde. Wenn jemand ständig an etwas zweifelt und sich über alles den Kopf zerbricht, ist es wahrscheinlich, dass er Frustration generiert, weil er im Innersten die Kontrolle über das Unkontrollierbare erlangen will.

Auf die eine oder andere Weise ist jede unserer Handlungen ein kleiner Sprung in die Leere. Wenn wir versuchen, das Risiko zu eliminieren, werden wir nur in eine Spirale der Untätigkeit geraten. Und genau genommen beinhaltet selbst die Untätigkeit Risiken. Also ist es besser, loszulassen und die Dinge passieren zu lassen, so wie sie passieren müssen.

7. Erholsamer Schlaf

Erholsamer Schlaf tut gut. Er ist die Grundlage für die Erhaltung einer guten körperlichen und geistigen Gesundheit. Schlafmangel hingegen kann schwerwiegende Folgen haben. Eine davon ist, dass wir verwirrt und weitschweifig zu denken beginnen.

Frau, die in der Hängematte schläft

Deshalb sollte es teils unserer Lebensphilosophie sein, immer gut zu schlafen. Schlaf ist eine dieser Aktivitäten, der wir tagtäglich nachgehen sollten. Erlaube nicht, dass deine Schlafroutine von irgendetwas verändert wird, schon gar nicht vom Ritual des Kopfzerbrechens.

All diese Schlüssel sind Richtlinien, die dir, wenn sie zu Gewohnheiten werden, helfen können, wenn du Kopfzerbrechen vermeiden willst. Stetes Grübeln führt nirgendwohin. Es ist eine dieser Gewohnheiten, die nur dazu da sind, uns zu behindern und davon abzuhalten, ein erfülltes Leben zu führen.