7 Dinge, die du von deinen Kindern lernst

Lerne und lasse dich wie deine Kinder vom Leben begeistern!
7 Dinge, die du von deinen Kindern lernst

Letzte Aktualisierung: 02. November 2021

Du kannst von deinen Kindern unglaublich viele Dinge lernen und die Welt durch ihre Augen aus einer neuen Perspektive entdecken, die dich an deine eigene Kindheit zurückerinnert. Dein kindliches Ich, das tief in dir verborgen ist, wird durch die Ideen, die Freude, die Neugierde und die unendlichen Fragen deiner Kinder genährt.

Wir erinnern dich in unserem heutigen Artikel an sieben Dinge, die du von deinen Kindern lernen kannst und die dich in deine eigene Kindheit zurückversetzen und begeistern werden.

Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.

Antoine de Saint-Exupéry

Wenn du deine Kinder im Alltag beobachtest und ihren Kommentaren und Fragen Aufmerksamkeit schenkst, wirst du dich an deine eigene Kindheit erinnern. Du kannst mit deinen Kleinen alte Fotos betrachten, um deine eigene Kindheit neu aufleben zu lassen. Vielleicht hast du auch einen Fotokalender mit den fröhlichen Bildern deiner Kinder, die dich jeden Tag daran erinnern, wie viel du von ihnen lernen kannst und wie viel Freude sie dir schenken.

Das erste Mal: Freude und Begeisterung

Das erste Lächeln, der erste Zahn, der erste Schritt… die ersten Lebensjahre ermöglichen es uns, vielen Premieren unserer Kinder beizuwohnen. Fast jeden Tag erlebt das Kind aufregende Abenteuer, denen es mit Freude und Illusion entgegenblickt. Du kannst von deinen Kindern lernen, neuen Dingen ohne Angst zu begegnen, mit Frohsinn und magischer Neugierde. 

Im Erwachsenenalter sind wir oft voreingenommen. Illusionen und Abenteuerlust, mit denen unschuldige Kinder die Welt entdecken, werden oft durch die Angst vor Neuem verdrängt. Wir nähern uns mit Vorsicht, die Begeisterung steht nicht mehr im Vordergrund. Lerne und lasse dich wie deine Kinder vom Leben begeistern!

7 Dinge, die du von deinen Kindern lernst

Staunende Kinderaugen

Nicht nur Freude und Begeisterung, auch die Fähigkeit zu staunen und sich überraschen zu lassen, ist bewundernswert. Beim Staunen lernen Kinder neue Aspekte des Lebens kennen, die uns selbst schon lange nicht mehr überraschen. Doch oft sind es kleine, erstaunliche Augenblicke, die uns ein Lächeln entlocken und unser Leben versüßen. 

Du kannst von deinen Kindern lernen, die Überraschungen des Lebens zu akzeptieren. Sie erwarten sich nichts, lieben jedoch unvorhergesehene Ereignisse, die positive Emotionen auslösen. Auch sich überraschen zu lassen ist eine Kunst.

Wir staunen oft über Rekorde oder technologische Fortschritte, über spektakuläre Ereignisse oder beeindruckende Neuigkeiten. Doch auch die kleinen Dinge des Lebens können uns ins Staunen versetzen: eine schnelllebige Sternschnuppe, ein freundliches Lächeln, ein sonniger Tag oder eine vergängliche Blüte, die unseren Blick erfreut. Kinder können uns lehren, kleine Selbstverständlichkeiten zu bestaunen und zu schätzen.

Lerne von deinen Kindern, Spaß zu haben

Kinder unterhalten sich bestens, während sie ihre Umwelt erforschen und haben das Bedürfnis, Spaß zu finden. Sie strahlen voller Energie und werden nie müde, wenn gute Unterhaltung und Vergnügen auf sie warten.

Erwachsene konzentrieren sich jedoch vorwiegend auf andere Dinge, sie sind unter Zeitdruck, müssen viele Verpflichtungen und Verantwortungen übernehmen und haben deshalb oft alles andere im Kopf, als sich Zeit für Spaß zu nehmen.

Lerne von deinen Kindern, fröhliche Augenblicke zu genießen, denn sie helfen dir, Stress abzubauen und in der Lebensfreude neue Energie zu finden.

Lerne von deinen Kindern, dich nicht zu schämen

Die meisten Kinder kennen keine Scham. Sie sagen frei heraus, was sie denken, sind spontan und haben keine Probleme, mit anderen zu interagieren. Im Erwachsenenalter verhält sich das häufig ganz anders: Wir können gewisse Dinge nicht mehr in derselben Weise genießen, da wir uns nicht blamieren möchten, uns schämen oder weil uns bestimmte Situationen peinlich sind. Was könnten denn die Leute denken?

Du kannst von deinen Kindern lernen, spontaner und offener zu sein, deine Hemmschwelle zu überwinden, Vorurteile und Angst vor Spott zurückzulassen und dich wohler zu fühlen!

Groll hilft dir nicht weiter

Wer Ärger nicht richtig managt, sammelt negative Gefühle an und neigt zu Groll. Erwachsene haben normalerweise bereits einige Erfahrungen hinter sich, die sich in ihrem “Rucksack” anhäufen und ihren Charakter formen.

Manche Erfahrungen sind schmerzhaft und verletzend, außerdem ist Vergebung oft nicht einfach. Groll ist deshalb bei Erwachsenen häufiger anzufinden als bei Kindern, die sich viel mehr auf den gegenwärtigen Augenblick konzentrieren. Sie vergessen ihren Groll schnell und halten nicht an der Vergangenheit fest.

Lerne von deinen Kindern, keine Angst vor Beziehungen zu haben

Kinder sind viel spontaner als Erwachsene. Sie haben auch weniger Vorurteile und keine Angst, wenn andere ihre Aufmerksamkeit erregen. Du kannst deshalb von ihnen lernen, Vorurteile und Erwartungen zu vermeiden, wenn du auf andere Menschen zugehst. Du wirst mit deiner Offenheit überzeugen und andere Personen kennenlernen, von denen du sicher Interessantes lernen kannst.

7 Dinge, die du von deinen Kindern lernst

Habe den Mut, du selbst zu sein

Du kannst von deinen Kindern ebenfalls lernen, du selbst zu sein. Sie sind authentisch und sorglos, was es ihnen ermöglicht, tiefgehende Beziehungen aufzubauen. Kinder sind nicht so sehr wie Erwachsene an Verhaltensnormen und Erwartungen gebunden. Sie sind unschuldig und unerfahren, kreativ und echt. Tue es ihnen nach und habe den Mut, du selbst zu sein.

Wir können als Erwachsene unglaublich viel von Kindern lernen! Genieße diese wunderbaren Augenblicke, die dir Lebensfreude schenken und verwöhne dein inneres Kind.

Was man in der Kindheit liebt, bleibt für immer im Herzen.

Jean-Jacques Rousseau


Dieser Text dient nur zu Informationszwecken und ersetzt nicht die Beratung durch einen Fachmann. Bei Zweifeln konsultieren Sie Ihren Spezialisten.