6 Fragen, die dir helfen, den Sinn des Lebens zu finden

· 19. Dezember 2016

Mit Sicherheit hast du bereits mehr als einmal darüber nachgedacht: Was ist der Sinn des Lebens?  Die Menschen sagen, es wurde bisher noch keine Antwort gefunden, die den Ansprüchen eines jeden gerecht werden könne. In der Zwischenzeit können wir zumindest für uns die Frage beantworten, wofür es sich zu leben lohnt, und lernen, die wunderbare Gegenwart, die wir täglich erleben, zu genießen.

Um das tun zu können, müssen wir reflektieren und uns selbst entscheidende Fragen stellen. Dank dieser Fragen können wir eindeutiger und greifbarer über jene Gründe reflektieren, warum wir dankbar für unser Leben sein sollten.

Gedanken

Warum oder für wen wärst du bereit, jegliches Leid zu ertragen?

Definiere, welche die Menschen, Dinge oder Ideale sind, für die du dich bereitwillig opfern würdest. Und das bedeutet nicht, zu sterben, schließlich suchen wir nach dem Sinn des Lebens. Vielmehr geht es darum, alles hinter sich zu lassen, wirklich zu kämpfen, unabhängig von den Konsequenzen. Es könnte sich um deine Kinder handeln, deine Familie, deine Religion oder deine Ideologien.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Sich Gedanken über die Zukunft zu machen, ist ein erstklassiger Weg, bestimmte Gründe zu realisieren, warum das Leben lebenswert ist. Darüber hinaus verlieren wir uns teilweise so sehr in unseren aktuellen Problemen, dass wir nicht mehr vergegenwärtigen, dass die Zukunft auf uns wartet.

Denke daran, die Gewohnheiten, die du heute hast, gestalten dein Morgen. Setze all deine Kraft ein und frage dich, was wird in fünf Jahren aus dir werden? Wirst du immer noch dieselbe Arbeit haben? Wird deine Familie größer sein? Wo wirst du wohnen? Wirst du deine Träume erfüllt haben? Wenn du nicht weißt, wohin du steuerst, wirst du dein gewünschtes Ziel nie erreichen.

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?

Jenes Gefühl, welches dich lähmt und dich nicht vorankommen lässt, hält dich auch davon ab, den Sinn des Lebens zu finden. Zu lange in der Komfortzone zu verweilen – in welcher wir nicht zwangsläufig glücklich sind, obwohl wir nichts tun, um herauszukommen – zeigt Angst. Viele Menschen werden letztlich nicht zu dem, was und wer sie gern geworden wären, weil sie Angst haben und es nicht wagen, auf diesen großen Vertrauensvorschuss zu bauen. Stelle dir vor, es könnte dir nichts Schlimmes passieren. Was würdest du dann tun?

Was würdest du tun, wenn du dir sicher wärst, dass du nicht scheiterst?

Viele Menschen bringen niemals den Mut auf, etwas Neues auszuprobieren oder neue Wege zu gehen, weil sie davon ausgehen, dass sie in ihren Versuchen scheitern werden. Der Grund dafür kann Angst sein oder auch ein Vorurteil, welches uns die Gesellschaft vermittelt.

Wenn uns unsere Familie beispielsweise nicht als Schauspieler oder Musiker akzeptiert, werden wir wahrscheinlich nicht das Selbstvertrauen haben, zu triumphieren und berühmt zu werden. Wenn du wirklich wissen möchtest, was der Sinn des Lebens ist, dann ist es nun an der Zeit das Wort „Versagen“ aus deinem Vokabular zu streichen.

Was sind deine größten Talente?

Du brauchst nicht Arzt zu sein oder freiwilliger Helfer in einem Dorf, Tausende Kilometer von deinem Zuhause entfernt. Du kannst auch etwas in deiner Nachbarschaft oder Gemeinde tun. Angefangen dabei, einen Baum zu pflanzen, bis hin zum Säubern des öffentlichen Parks an den Wochenenden. Wenn du gern singst, dann mach doch damit die Kinder in einem Krankenhaus glücklich. Wenn Tanzen dein Ding ist, organisiere eine Aufführung für ältere Menschen, die in den lokalen Pflegeheimen leben.

Welcher Arbeit würdest du immer und immer wieder nachgehen, ohne müde zu werden und ohne eine Bezahlung dafür zu erhalten?

Wir alle wissen, dass wir Geld brauchen um Essen, Kleidung und Miete zu zahlen. Diese Frage bezieht sich allerdings auf eine Tätigkeit, die du gern machst, bei welcher es dir egal wäre, keine Bezahlung zu erhalten. Zum Beispiel in einer Suppenküche für Obdachlose zu kochen. Du wirst das vielleicht nicht jeden Tag machen können, sondern möglicherweise nur einmal in der Woche. Wenn es dich aber zufriedenstellt und diese Arbeit dich erfüllt, dann sieh sie auch nicht als Arbeit an.

Es ist vielleicht an der Zeit, damit aufzuhören, Überstunden im Büro zu machen, für ein wenig mehr Geld, und damit anzufangen, sich an den guten Dingen, welche das Leben bietet, zu erfreuen, wie am Lächeln eines Kindes oder einem „Dankeschön“ in Form einer festen Umarmung.

Beginne, zu leben, wenn du den Sinn des Lebens erfahren möchtest! Und all diese Fragen werden sich schon bald selbst beantworten.