5 toxische Angewohnheiten, die dir dein Glück stehlen

30. Dezember 2016 en Emotionen 418 Geteilt

Die Angewohnheiten, die wir haben, definieren uns – seien das nun gute oder schlechte – denn sie können nicht nur als Strategien fungieren, die uns dabei helfen, Hindernisse zu überwinden; sie können auch wie der vergiftete Apfel sein, der, obwohl er lecker aussieht, eine Falle ist.

Trotz der Tatsache, dass uns viele unserer Bestrebungen, unsere Mühen zu optimieren, gesund sind, pflegen wir doch auch Gewohnheiten, die am Ende toxisch für unsere Gesundheit und das Leben selbst sind und die uns davon abhalten, glücklich zu sein.

Es ist sogar möglich, dass Angewohnheiten, die du als „akzeptabel“ bewertest, überhaupt gar nicht gut sind und du dir nicht der Folgen deiner Angewohnheiten bewusst bist. Heute zeigen wir dir 5 toxische Gewohnheiten, die dich davon abhalten könnten, glücklich zu sein.

Sich diese Angewohnheiten oder andere von früh an anzueignen hat keine geringe Wichtigkeit, sondern absolute Wichtigkeit.

Aristoteles

1. Negativ denken

Wir neigen zur der schlechten Angewohnheit, negativ zu denken. Wir sind Experten in dem, was wir nicht wollen, nicht haben, nicht verdienen oder nicht tun können, und richten unsere ganze Aufmerksamkeit darauf. Negative Gedanken auszubrüten kann eine schlechte Angewohnheit sein, die uns am Ende sowohl auf sozialem als auch auf individuellem Level einschränkt. Denn wenn du denkst, dass du etwas nicht kannst, wirst du es dann versuchen?

Negative Gedanken können zu unserem großen Feind werden, der uns Stück für Stück in sein Spinnennetz lockt, alles um uns herum in grauen Nebel verwandelt und uns in den extremsten Fällen zusammen mit anderen Variablen in eine Depression stürzt.

blumenhals

Die Schwierigkeit rührt von der Tatsache, dass wir uns – als eine Gewohnheit – an diese Dinge gewöhnt haben, und dass es daher nicht so leicht ist, diesen Habitus wieder abzulegen. Darum müssen wir damit beginnen, unserer Art zu denken Aufmerksamkeit zu schenken, und das ist unabdingbar daran gebunden, wie wir sprechen und über uns selbst urteilen. Außerdem wird das Lenken deiner Aufmerksamkeit auf das, was du willst, dein Werkzeug sein, um Licht in diesen dichten Nebel zu bringen.

2. Anderen an allem die Schuld geben

Anderen die Schuld daran zu geben, was passiert, heißt Verantwortung für dein eigenes Handeln und sogar für deine eigenen Gefühle abzugeben. So sagst du dir selbst, dass du nicht der Meister deines Lebens bist und dass es andere oder die Umstände sind, die dich beherrschen.

Es ist nötig, sich daran zu erinnern, dass du die Kontrolle über dich selbst bewahrst und nur du die Antworten auf das, was dir passiert, lieferst. Der berühmte Pilot und religiöser Führer Dieter Uchtdorf hat einmal gesagt: „Je älter wir werden, desto mehr schauen wir zurück und realisieren, dass externe Umstände nicht wichtig sind oder unser Glück bestimmen.“

Glücklichsein ist eine Frage der Einstellung und wenn du dich dafür entscheidest, anderen die Schuld daran zu geben, was dir passiert, anstatt dir bewusst zu werden, was du tun kannst, um weiterzukommen, dann wird es dir schwerfallen, das Leben zu genießen.

3. Zu versuchen, jemand zu sein, der du nicht bist

Du kannst dein Leben führen und versuchen, du selbst zu sein, oder im Gegenteil, versuchen, die Person zu sein, die andere wollen, das du bist. Du entscheidest das, aber offensichtlich impliziert diese Entscheidung, dass du dich unter Umständen selbst betrügst. Denk mal drüber nach: Wie kannst du es schaffen, glücklich zu sein, wenn du nicht du selbst bist?

Eine Maske aufzusetzen ist ein zweischneidiges Schwert, eine Falle, die dich mit der Zeit von dir selbst distanzieren wird und davon, was du glaubst, wer du bist. Finde dich selbst, lerne, dich zu akzeptieren, dich zu lieben und dir zu zeigen, wer du bist – das ist die einzige Möglichkeit, wie deine Beziehung zu dir selbst und zu anderen authentisch sein kann.

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4. Dich selbst mit anderen vergleichen

Uns selbst mit anderen zu vergleichen dient keinem Zweck, denn jeder von uns ist einzigartig und unersetzbar und hat andere Erfahrungen gemacht. Ihre Geschichten, deine und meine, haben nichts miteinander zu tun, warum sollten wir uns also vergleichen? Um uns zu trösten oder zu denken, dass wir besser sind? Um zu rechtfertigen, dass wir schlechter sind? Was wollen wir hiermit erreichen?

Verschiedene Erfahrungen zu vergleichen macht keinen Sinn, denn es gibt keine gleichen Bedingungen für verschiedene Menschen. Dein Glück kann sehr verschieden von dem deiner Freunde sein. Macht es dich notwendigerweise zu einem glücklichen Menschen, wenn du das tust, was sie tun?

Dankbarkeit ist das Gegengift zu Vergleichen und die beste Medizin, um Glück zu erreichen. Schreib dir jeden Tag die Dinge auf, die dein Leben so wundervoll machen, so klein sie auch sein mögen… das wird dich glücklich machen.

5. Nicht aus deinen Fehlern lernen

Fehler können unsere besten Lehrer sein, wenn wir aus ihnen lernen. Wenn wir einen Fehler begehen, aber dann nicht darüber nachdenken, was passiert ist und welche Lektion wir daraus ziehen können, wird uns etwas Ähnliches wahrscheinlich noch einmal passieren.

Um diese Art zu denken zu verstehen, musst du nur diesen Worten folgen, die Thomas Edison einst gegenüber einem Reporter äußerte, der ihn über seine Erfindung der Glühbirne gefragt hat: „Ich bin nicht gescheitert. Ich habe aber tausende Ansätze entdeckt, die nicht funktionieren.“  Du kannst also sehen, dass Fehler nur ein Teil des Weges zum Erfolg sind.

meerjungfrau

Negativ denken, anderen die Schuld geben, eine Maske aufsetzen, uns vergleichen oder nicht aus unseren Fehlern lernen sind nur 5 Angewohnheiten, die negative Auswirkungen auf unseren emotionalen Zustand haben – und dass passiert, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Dennoch halten sie uns davon ab, glücklich zu sein.

Das Glück steckt in uns und wir sind diejenigen, die zu seiner Entwicklung beitragen müssen. Vergiss das nicht. Schenke deinen Angewohnheiten Aufmerksamkeit und ändere sie, wenn es nötig ist.

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