Liebe machen ist gut für deine Gesundheit und für deine Umgebung

21. Mai 2016 en Psychologie 2 Geteilt

Man kann nur dann „Liebe machen“, wenn man auch liebt. Und besser ist hier die Liebe aus Leidenschaft und Verlangen, als Liebe, die man nur macht, weil man meint, dass sie dazu gehört. Liebe machen heißt fühlen, sich anfassen, sich zuhören und unterstützen, sich mit dem ganzen Körper umarmen und sich hingeben und tausende wunderbare Momente und hunderte von Empfindungen auslösen.

Liebe machen ist der beste Sport, denn jeder Körper ist auf dem Spielfeld dazu in der Lage, den „Gegner“ und sich selbst ins Staunen zu versetzen, Unwohlsein zu demaskieren, den Zauber des Genusses aufrechtzuerhalten, die Haut des anderen zu hören und seinen Geist zu reinigen. Und all das mit nicht mehr Publikum als zwei Körpern, die in ihrer Essenz verschmelzen.

Die Vorteile einer gesunden Sexualität sind ganz sicher unermesslich. Um dies zu verstehen, müssen wir uns darüber klar werden, dass die beste Möglichkeit, um unserer sexuelles Potential auszuleben, über das rein biologisch-genitale hinausgeht und sich in jedem Verhalten zeigt, dass uns als Frau oder Mann ausmacht.

Wenn wir also hier von Liebe machen sprechen, dann beziehen wir uns nicht nur auf den Geschlechtsverkehr, sondern auf die Entdeckung unserer Sexualität, unseres Verlangens und unseren Willen. Dies ist ohne Zweifel ein essentieller Teil unserer Identität und daher sollten wir uns erlauben, dieses zu genießen und zu befriedigen.

Fuesseln

Liebe machen trägt zu unserem mentalen und körperlichen Gleichgewicht bei

Liebe machen trägt dazu bei, unser psychologisches, körperliches und emotionales Gleichgewicht zu stärken, was wir sowohl dafür brauchen, um uns mit uns selbst wohlzufühlen, als auch um zu verhindern, zu sehr von dem Frust anderer betroffen zu sein. Es ist somit Grundlage für ein gesundes Verhältnis zu unserer Umgebung.

Zum Liebe machen braucht man Lust, die jedoch durch unsere Sorgen, unsere negativen Gefühle oder durch andere negativen Umstände beeinträchtigt sein kann.

Wir sollten dabei bedenken, dass zum Vorspiel all das gehört, was uns 24 Stunden oder sogar bis zu 48 Stunden vor dem Sex passiert, weshalb unsere Disposition zum Lustempfinden und zum Orgasmus stark von unserem physischen als auch geistigen Befinden abhängt.

Nur unter den richtigen Umständen kann der Sex seine gute Wirkung voll entfalten. Wenn wir es ohne Lust tun, aus Verpflichtung oder aus Angst, dann werden wahrscheinlich die negativen Gefühle die positiven übersteigen und so die Waage noch weiter ins Ungleichgewicht bringen.

Weibliche-Sexualitaet

Die Liebe mit uns selbst machen, eine andere fantastische Art (uns) zu lieben

Die eigene Sexualität allein zu entdecken ist essentiell wichtig, um unseren Körper und die Gefühle vollständig genießen zu können, die unsere wunderbare Natur uns ermöglicht hat. Wir sollten eigentlich nie damit aufhören, noch nicht einmal, wenn wir ein aktives, partnerschaftliches Sexleben haben.

Sich auf das Terrain unserer eigenen Intimität zu geben ermöglicht uns, kennenzulernen, was uns gefällt und was nicht. Das ist wiederum essentiell wichtig, nicht nur weil es ein gesundes Selbstwertgefühl und große Selbstliebe fördert, sondern auch, weil es uns dabei hilft, die Beziehungen mit anderen Menschen angenehmer zu gestalten.

Wie sollen wir unserem Sexualpartner den Weg dahin zeigen, was uns gefällt, wenn noch nicht einmal wir selbst wissen, in welche Richtung wir uns dafür bewegen müssen. In dem wir uns selbst entdecken, machen wir aus Nebenstraßen breite Autobahnen.
Feder-auf-Haut

Das Verlangen nach unserem Körper ist auch ein offener Ausdruck unserer Eigenliebe, unserer persönlichen Befriedigung und unserer intimen Kommunikation. Es ist ganz natürlich, Liebe mit sich selbst zu machen, wobei es auch normal ist, dass es uns vielleicht zunächst schwerfallen kann.

Es geht nicht nur darum, in unseren Körper, in unsere Hülle, einzudringen, denn da wir sowohl Geist als auch Körper sind, kann es sein, dass, auch wenn das körperliche Verlangen vielleicht da ist, das emotionale und das soziale in diesem Moment nicht ausreichend sind. All dies müssen wir beachten, denn keine Lust zu haben heißt nicht, dass wir unsere sexuelle Fähigkeit verloren haben.

In diesem Sinne verlangt es nach Koordination und Kommunikation, um unsere persönlichen und kulturellen Barrieren flexibler zu gestalten, um so unsere Sexualität offenzulegen.
Erotisches-Kochen

Liebe machen und genießen bringt uns immer etwas Gutes

Die komplette sexuelle Abstinenz in Wort und Tat kann sich sowohl körperlich als auch psychisch negativ auswirken, denn letztendlich negieren wir einem natürlichen Teil unseres Seins einen Platz in unserem Leben. Deshalb bringt es Frust, wenn wir unsere Sexualität nicht zulassen.

Auf der anderen Seite, da unser Gehirn Endorphine freisetzt, wenn wir uns einer erwünschten sexuellen Praktik hingeben, können wir durch den Sex Stress abbauen und gleichzeitig in eine euphorische Laune versetzt werden.

Unseren Körper zu entdecken fördert auch ein wesentlich gesünderes Selbstwertgefühl, eine gesündere sexuelle, emotionale und persönliche Identität. Wenn wir die Wärme unserer Haut mit jemandem teilen, dann setzen wir auf das Wohlbefinden, auf die Ausgeglichenheit, und sagen tschüss zur Reizbarkeit und zum Stress.

Liebendes-Paar

Unter den weiteren Vorteilen von Sex befinden sich auch ein längeres Leben, eine gesündere Haut, geschärfte Sinne, verbesserter Schlaf, verbrannte Kalorien, und die Heilung einiger körperlicher (und emotionaler) Schmerzen, er erhöht unsere Attraktivität und vergrößert das Lächeln auf unserem Gesicht.

Wenn man also genau darüber nachdenkt, dann ist Liebe machen eine der besten Arten, um unsere Lebensqualität und die unserer Umgebung zu verbessern. Wer möchte nicht so gesund leben?

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