5 Tipps für die Jobsuche

27. Februar 2019

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es einen negativen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Gesundheit gibt. Daher kann die erfolgreiche Jobsuche dir auch gesundheitliche Vorteile bringen. Ja, eine befriedigende Arbeit hat viele psychologische Vorteile und ermöglicht es dir, andere Menschen kennenzulernen und über dich hinauszuwachsen.

Warst du schon einmal auf Jobsuche? Heutzutage kann es schwierig sein, einen Job zu finden. Das liegt unter anderem daran, dass es mehr Bewerber und Bewerberinnen als offene Stellen gibt. Deshalb geben wir im Folgenden auch ein paar Tipps für die Jobsuche.

Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die Gesundheit

Arbeitslosigkeit kann schädliche Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit haben, wie zum Beispiel:

Erhöhte Mortalität

Mehrere Studien weisen auf den Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Mortalität hin. Die angeführten Studien konnten belegen, dass das Risiko, vorzeitig zu versterben, bei Arbeitslosen um bis zu 63­ % steigt.

Selbstmord

Dass Arbeitslosigkeit und eine erhöhte Suizidrate eng miteinander verknüpft sind, hat man bereits vor einiger Zeit herausgefunden. Arbeitslosigkeit ist einer der wichtigsten Risikofaktoren, die zu Selbstmord führen können. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 3 % zu einer Zunahme der Todesfälle durch Selbstmord um nahezu 5 % führen kann.

Anfälliger für Krankheiten

Die Analyse der Ergebnisse verschiedener Umfragen zur Selbstwahrnehmung während der Arbeitslosigkeit legt nahe, dass diese die Art und Weise, wie der Einzelne auf seine eigene Gesundheit blickt, beeinflusst.

Eine in Italien durchgeführte Studie ergab, dass die Regionen, in denen die Menschen häufiger krank sind, mit denen übereinstimmen, die erhöhte Arbeitslosenquoten aufweisen.

Ein Mann sitzt niedergeschlagen auf einer Treppe.

Schlechtere psychische Gesundheit

Arbeitslosigkeit ist auch mit psychischen Gesundheitsproblemen verbunden. So leiden Arbeitslose tendenziell eher an Stimmungsschwankungen, Depressionen und Angststörungen.

Erhöhter Alkoholkonsum

Arbeitslosigkeit kann das Entstehen einer Suchterkrankung begünstigen. Sie mag der Funke sein, der das Feuer entzündet. Der Arbeitslose ist versucht, seiner Situation zu entkommen. Daher ist er anfälliger für Reize, die schnelle Adrenalinschübe verursachen. Dazu gehören Glücksspiel und Substanzen, die die Wahrnehmung der Realität verändern, wie Alkohol. Mehrere Studien haben dementsprechend gezeigt, dass sowohl Alkoholkonsum als auch Alkoholismusraten bei Arbeitslosigkeit steigen.

Dies sind nur einige repräsentative Beispiele für die schädlichen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf deine Gesundheit.

Fünf Tipps für die Jobsuche

Wenn du vielleicht gerade auf der Jobsuche bist, fühlst du dich eventuell ähnlich wie beim Hausbau: Wo sollst du bloß anfangen? Beim Hausbau ist es offensichtlich, dass du mit dem Fundament beginnen musst. Wenn du kein gutes Fundament schaffst, wird das mit den eigenen vier Wänden nichts.

Was kann ich anderen bieten? Warum sollte jemand mich anstellen?  Das sind wichtige Fragen. Das Fundament der Jobsuche ist es, dich selbst zu kennen. Versuche die vorgenannten Fragen zu beantworten – für dich und später vielleicht im Vorstellungsgespräch. Du solltest wissen, wie du am liebsten arbeitest und was deine beruflichen Ziele sind.

Dich selbst kennen

Um besser zu verstehen, wie du arbeitest, kannst du eine einfache Übung durchführen. Sie hilft dir, dich selbst besser kennenzulernen und herauszufinden, was du noch verbessern kannst.

Die Übung besteht darin, deine Stärken und Schwächen aufzuschreiben. Beispiele für Stärken sind „Ich bin gut organisiert“, „Ich höre anderen aufmerksam zu“ und „Ich kann viele Aufgaben gleichzeitig verfolgen“. Was dir an Stärken fehlt, kannst du auf die Seite der Schwächen setzen und entsprechend fördern. Jemand macht sich Notizen mit einem Füllfederhalter.

Habe eine gute Einstellung

Einen Job zu suchen ist nicht einfach. Manchmal hast du das Gefühl, dass du Fortschritte gemacht hast, nur um bald darauf festzustellen, dass du wieder von vorn anfangen musst. Nicht aufzugeben ist das Wichtigste, auch wenn du während der Jobsuche Höhen und Tiefen erleben wirst.

Um eine gute Einstellung zu entwickeln, ist es entscheidend, negative Gedanken zu vermeiden, zu lächeln und die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Außerdem ist es empfehlenswert, dich nicht mit anderen zu vergleichen. Du bist, wie du bist: einzigartig und wunderbar.

Beharrlichkeit zeigen

Jedes Ziel, das du erreichen willst, erfordert Anstrengungen von dir. Und Anstrengungen bedürfen Ausdauer und Beharrlichkeit. Wenn du durchhältst, fühlst du dich besser und kommst eher ans Ziel. Um beharrlich zu sein, denke von Zeit zu Zeit daran, wie du von der Jobsuche profitieren kannst.

Sei geduldig

Deine psychische Gesundheit leidet, wenn du nicht geduldig bist, denn Ungeduld kann zu großer Frustration und Pessimismus führen. Zu lernen, geduldiger zu sein, ist von Vorteil für dich – jetzt und überhaupt im Leben. Wenn du geduldig nach einem Job suchst, wirst du dich Schritt für Schritt weiterentwickeln, bis du dein Ziel erreichst.

Frau auf Jobsuche im Vorstellungsgespräch

Erstelle einen Plan

Planung ist genauso wichtig wie Geduld und Ausdauer. Denn manche sagen von der Jobsuche, dass es eine Arbeit für sich sei. Und so erfordert die Arbeitssuche auch einen Plan.

Es ist sinnlos, viele nicht zusammenhängende Dinge zu tun, da sie dich nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen werden. Du solltest dir einen Plan machen, bevor du mit der Suche nach einem Job beginnst. Das wird dir helfen, bei deiner Suche zielstrebiger vorzugehen.

Diese fünf Tipps sollen dir dabei helfen, schneller einen passenden Job zu finden. Du brauchst dich nicht zu schämen, wenn du arbeitslos bist. Rede stattdessen mit deinen Bekannten darüber, dass du einen Job suchst. So mögen sich dir vielerlei Möglichkeiten eröffnen.

Wenn du gerade einen Job suchst, wünschen wir dir viel Glück bei deiner Suche!