5 Tipps, um Berufliches von Privatem zu trennen

· 9. Juni 2018

Berufliches von Privatem trennen – es ist nicht immer leicht. Wir sind an unsere Routinen gewöhnt. Und wir sind ständig in Alarmbereitschaft, mit unseren Telefonen oder Computern, die jederzeit bereitstehen, immer online sind. Manchmal bedeutet das, dass es dir egal ist, dass Wochenende ist oder dass du im Urlaub bist. Du weißt wahrscheinlich, dass der Stress, unter dem du jeden Tag stehst, im Büro bleiben sollte, aber das hält dich nicht davon ab, diese Anspannung wie ein schweres Gewicht mit dir herumzuschleppen.

Dieser Zustand kann auf lange Sicht gesundheitliche Probleme verursachen. Wir sind Menschen, keine Maschinen, und wir brauchen körperliche und geistige Ruhe. Wenn du dich nicht ausruhst, wirst du am Ende Probleme mit deiner körperlichen, emotionalen und psychischen Gesundheit haben. Aber was genau passiert, wenn du Berufliches nicht von Privatem trennen kannst?

Soziale Folgen

Nicht zu wissen, wie du dich von deinem Job löst, tut nicht nur dir weh, sondern wird auch deine Lieben treffen. Es ist nichts angenehm, wenn du mit jemandem zusammen bist, der ständig auf sein Telefon schaut. Dieses Verhalten lässt das reale Gegenüber unwichtig erscheinen. Es ist nicht einmal gern gesehen, auf gesellschaftlichen Treffen mit den Augen an Telefon und Tablet zu hängen. Denke darüber nach, wie viel schlimmer es ist, es zu Hause zu tun! Unnötig zu sagen, das darauf oft familiäre Probleme folgen. Denke also daran, dein Lebensgefährte und deine Kinder verdienen deine Aufmerksamkeit.

Mann arbeitet daheim, Frau sitzt auf dem Sofa

Psychologische und emotionale Konsequenzen

Unter ständiger Anspannung zu leben ist deiner mentalen Gesundheit nicht zuträglich. Es kann zu Stress, Angstzuständen, Panikattacken und Depressionen führen. All diese Probleme werden natürlich auch diejenigen belasten, die dir am nächsten sind, was noch eine weitere Art und Weise darstellt, wie deine Beziehungen durch deine Unfähigkeit, Berufliches von Privatem zu trennen, beeinflusst werden.

Physische Konsequenzen

Wenn du dich von deinen beruflichen Verpflichtungen nicht trennen kannst, fühlt dein Körper das. Du bekommst kaum Ruhe und leidest eventuell sogar schon an chronischen Nacken- und Rückenschmerzen. Später kommen Schlafprobleme oder Nachtangst dazu. All diese Konditionen sind sehr unangenehm und es bedarf Zeit und Mühe, um sie wieder zu lösen.

Ständig angespannt zu sein ist nicht nur schlecht für deinen Verstand, es belastet auch deinen Körper.

„Es ist nicht die stärkste der Arten, die überlebt, noch die intelligenteste. Es ist die anpassungsfähigste Art, die bleibt.“

Charles Darwin

5 Tipps, um Berufliches von Privatem trennen zu können

Wenn du erkannt hast, dass du dich von deinen Aufgaben im Job nicht lossagen kannst, aber etwas dagegen unternehmen möchtest, bist du auf dem richtigen Weg.

Frau, die nie aufhört zu arbeiten, ist mit Post-its beklebt

Das Erste, an das du dich erinnern musst, ist, dass die Trennung von Beruflichem und Privatem dich nicht unverantwortlich macht. Es hilft dir tatsächlich, produktiver zu sein, wenn du auf der Arbeit bist, sodass im Endeffekt auch dein Arbeitgeber profitiert. Sobald du Feierabend hast, solltest du deine Zeit aber anderen Dingen widmen:

  • Verbringe Zeit mit den Menschen, die du liebst. Es spielt keine Rolle, wo du das tust: Es könnte jemandes Haus sein, eine Bar, ein Restaurant. Frage nach ihrem Leben, rede über alles, was dir in den Sinn kommt, und habe Spaß. Du kannst auch außerhalb der Arbeitszeit Zeit mit deinen Kollegen verbringen, solange du dabei nicht arbeitest.
  • Nimm dir auch Zeit für dich. Das tut deinem Gehirn und deinem Selbstwertgefühl gut.
  • Du hast wahrscheinlich Interessen, denen du aus den verschiedensten Gründen nicht nachgehst. Zeitmangel, Stress und „was die Leute sagen werden“ sind häufige Ausreden dafür, keinen Spaß damit zu haben, etwas Neues auszuprobieren. Vergiss das alles und melde dich für das an, was du schon immer tun wolltest. Das wird dir auch ermöglichen, neue Leute mit ähnlichen Interessen zu treffen.
  • Verreise. Plane jedes Jahr ein oder zwei Reisen an Orte, an denen du noch nie warst. Es ist egal, welcher Ort das ist. So oder so wird der Bühnenwechsel dir genug Anreize geben, um dich auf etwas abseits der Arbeit zu konzentrieren. Reisen ist und bleibt eine gute Möglichkeit, um abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen.
Frau im Urlaub schaut mit dem Fernglas auf eine Stadt

  • Versuche, dich aus den sozialen Medien zurückzuziehen. Versuche, dein Telefon und deinen Computer so wenig wie möglich zu nutzen. Verbringe weniger Zeit in den sozialen Medien, sodass du mehr Zeit für dich selbst und die Menschen um dich herum hast.
  • Lies ein gutes Buch oder schaue dir einen Film an. Bücher und Filme sind eine gute Wahl – und eine prima Ablenkung von anderen Dingen, wie der Arbeit. Wenn du einen Film ansiehst oder ein Buch liest, gibst du deinem Gehirn die Chance, die Realität zu vergessen. Einige Bücher und Filme können dir zudem helfen, als Person zu wachsen und etwas Neues zu lernen, sodass du doppelt profitierst. Wähle aus, was dir am interessantesten erscheint, und mache es dir bequem.

Es ist Zeit, dass du dich entspannst und mal nicht über die Arbeit nachdenkst!