5 Lektionen, die dich stärker machen werden

· 2. Mai 2016

Stark zu sein bedeutet nicht, dass man ähnlich wie ein Bodybuilder die Fähigkeit besitzt, schwere Gewichte zu heben. Es geht viel eher um die Fähigkeit, allen Umständen in unserem Leben entgegentreten zu können. Vielleicht mag das ziemlich idealistisch klingen, aber es ist möglich, all die Stärke zu erlangen, die nötig ist, um all unsere Hindernisse überwinden zu können.

Es ist nicht genug, dass wir uns unserer Fähigkeiten bewusst sind und Vertrauen in sie haben. Wir müssen darüber hinaus wissen, wie wir sie in den gegebenen Situationen auch anwenden sollten. Und zur gleichen Zeit müssen wir hart daran arbeiten, neue Fähigkeiten zu entwickeln, die uns dabei helfen, noch stärker zu werden.

Achte genau darauf, welche Erwartungshaltung du Menschen, Ereignissen und dir selbst gegenüber hast. Ein übertriebener Optimismus ist nicht immer etwas Positives, denn er kann auch zu Frustrationen führen, wenn eine Aufgabe nicht zu Ende gebracht wird.

Blume im Riss

Nun ist aber auch nicht die Lösung, sich vollkommen zu ändern und ein überzeugter Pessimist zu werden. Es ist besser, sich das Leben durch eine realistischere Brille anzusehen. Dies wird dir nicht nur dabei helfen, deine eigenen Ziele zu erreichen, es wird dich auch vor der Verletzlichkeit und dem Schmerz bewahren, die schlechte Neuigkeiten und Enttäuschungen in dir auslösen können.

Halte immer die folgenden Lektionen im Hinterkopf. Diese Lektionen sollten sich immer alle vor Augen halten, die danach streben, stärker, proaktiver und achtsamer zu werden:

  1. Vielleicht gibt es kein Morgen mehr.

Was bedeutet das? Sollen wir nun immer daran denken, dass wir bald sterben könnten? Nein, auf keinen Fall. Es ist allerdings wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass das Einzige, was wir „mit Sicherheit“ haben, dass Hier und Jetzt ist. Die Vergangenheit ist schon geschehen und die Zukunft bleibt uns ungewiss.

Vielleicht denkst du dir, dass das eine ziemlich traurige Lektion ist. Aber wenn du deine Emotionen mal beiseitelegst und näher darüber nachdenkst, dann wird dir klar werden, dass sie absolut wahr ist. Schmiede keine Pläne für morgen, wenn du nicht genau weißt, dass dieses Morgen auch wirklich kommen wird. Es ist wichtiger, dass du dich darauf fokussierst, heute glücklich zu sein.

Natürlich kannst du auch über die Zukunft nachdenken. Du solltest allerdings nicht zulassen, dass dies dich davon abhält, im Hier und Jetzt zu leben.

Blitz

  1. Das Leben ist nicht immer einfach.

Wer hat dir nur erzählt, dass es anders sei? Wir werden nichts im Leben erreichen können, wenn wir keine Opfer bringen, hart arbeiten und auf das zugehen, was wir uns wünschen.

Nur eine kleine Anzahl an Menschen auf dieser Welt hat das „Glück“, selbst nichts tun zu müssen, weil es andere gibt, von denen sie sich bedienen und versorgen lassen können. Aber, ist es das wirklich, was du dir wünschst? Über die Antwort auf diese Frage solltest du wirklich ausgiebig nachdenken.

Wenn du dein Leben Tag für Tag erlebst, wirst du auch mit den Dingen, die du schon erreicht hast, achtsamer umgehen und mehr auf das achten, was dich wirklich glücklich macht. Und wenn du dann etwas Negatives erlebst und eine „schlimme Zeit“ durchmachst, wirst du dich daran erinnern, dass am Ende all die Mühe es wert sein wird. Wenn man sich dieser Realität bewusst wird, ist das ein guter Weg, um stärker zu werden.

  1. Es ist möglich, alles zu kontrollieren.

Wenn wir ganz und gar in unserer Komfortzone verweilen, ist das ungefähr so, als blieben wir für immer im Mutterleib. Dort ist es ganz sicher und wir werden umsorgt und sind glücklich… Komm heraus aus deinem Loch!

Konformität und Sicherheit sind etwas für Schwache. Weißt du auch, warum? Denn solche Personen sind nicht proaktiv genug, um auch nur einen kleinen Schritt über das hinauszugehen, was einem eh schon bekannt ist. Sie versuchen nicht, ihr Schicksal zu verändern, sondern haben sich damit abgefunden, nur wenig zu erreichen – anstatt sich die Mühe zu machen, sich viel zu verdienen.

Komfortzone

  1. Informiert sein und weise sein ist nicht ein und dasselbe.

Was bringt es uns, dass wir eine ganze Mahlzeit damit zubringen, uns die Nachrichten im Fernsehen anzuschauen? „Informiert zu sein“,  wäre hier die erste Antwort. Aber was bedeutet das? „Zu wissen, was gerade so geschieht.“  Bist du dir da sicher?

Das Leben besteht aus mehr als nur aus einem Wetterbericht, den Entwicklungen in der Wirtschaft, der Politik, dem neuesten Klatsch zur Promifamilie und den Neuigkeiten aus dem Sport – ganz zu schweigen von schlechten Nachrichten wie zum Beispiel Raubüberfällen, Mord und Ungerechtigkeit! Solange du diese Informationen nicht nimmst und aus ihnen etwas machst – wie zum Beispiel eine NGO zu gründen oder dabei zu helfen, gegen den Hunger in der Welt anzukämpfen – wird sie dir in keiner Weise weiterhelfen, dich beeinflussen und formen.

Es ist wichtig, dass du dich mit Literatur umgibst, die darauf abzielt, dass du dich verbesserst und dass du deine inneren Stärken ausweitest. Selbsthilfebücher oder Bücher aus der Philosophie wären hier ein gutes Beispiel.

  1. Wir können die Vergangenheit nicht ändern.

Bis heute hat noch niemand eine Zeitmaschine erfunden, mit der wir die Zeit um einige Jahre zurückdrehen können. Und wenn dies auch möglich wäre, was würde es dir überhaupt bringen?

Eine der Arten, wie man stark sein kann, ist, dass man aus seinen Fehlern lernt. Was geschehen ist, ist geschehen und es ist nicht möglich, daran noch etwas zu ändern. Es liegt an dir, von solchen Lektionen zu lernen und dafür zu sorgen, dass sie nicht noch einmal geschehen.

Darüber hinaus bedeutet es für unser Leben, wenn wir wiedergeboren werden, dass wir dieselben Entscheidungen treffen werden und dass uns dieselben Fehler unterlaufen werden. Es gibt also keinen Grund, etwas zu bereuen – also tue es auch nicht!