5 entscheidende Punkte für deine emotionale Gesundheit

30. Dezember 2016 en Emotionen 276 Geteilt

Wenn wir neue Klamotten kaufen, unsere Frisur ändern, mit unseren Freunden lachen, Sport treiben oder meditieren, ändert sich unsere Einstellung. Wir fühlen uns positiver, inspirierter und kreativer. Unsere emotionale Gesundheit kann sich durch kleine Dinge verbessern, die jeden Tag passieren und die uns dabei helfen, eine neue Perspektive auf das Leben zu gewinnen und uns besser zu fühlen.

Emotionale Gesundheit hängt damit zusammen, wie gut wir unsere Emotionen kennen und mit ihnen umgehen können – und zwar beide Arten, sowohl positive (Liebe, Freude, Hoffnung, gute Laune), als auch negative (Hass, Wut, Eifersucht, Schuldgefühle, Neid). Eine emotional gesunde Person ist jemand, der gelernt hat, sich selbst zu verstehen und zu akzeptieren und dem Leben mit einem Lächeln auf den Lippen zu begegnen.

Wenn es aufregend ist, darüber nachzudenken, dann stell dir vor, wie es erst ist, es zu tun.

Daniele Galofre Yepes

Traditionell wurde uns beigebracht, rationell zu handeln, ohne unseren Emotionen zu viel Wichtigkeit einzuräumen. In manchen Kreise assoziiert man das Zeigen von Emotionen sogar mit Schwäche. Allerdings haben zahlreiche wissenschaftliche Studien den Einfluss unserer Emotionen auf unser Verhalten gezeigt.

Aus diesem Grund wollen wir euch verschiedene Techniken vorstellen, mit deren Hilfe ihr eure emotionale Gesundheit verbessern und euch besser fühlen könnt.

1. Erinnere dich an die guten Dinge, die dir widerfahren sind, und tu das, was du magst

Wenn uns der Pessimismus überfällt, dann sind wir nicht dazu in der Lage, an all die guten Dinge zu denken, die uns geschehen. Stattdessen scheint unsere Vergangenheit im Schatten zu liegen. Deshalb schlagen wir dir vor, dass du all die guten Sachen, die du erfahren hast, auf ein Blatt Papier schreibst: Du hast eine Menge Freunde; du bist sozial; du weißt, wie man zuhört; du kannst zeichnen…

Jedes Mal, wenn ein negativer Gedanke beginnt, deinen Geist zu infiltrieren, schau dir diese Liste an und erinnere dich daran, wie einzigartig und besonders du bist.

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Der Strudel unseres täglichen Lebens zieht uns in viele Pflichten, die uns vergessen lassen, was wir mögen. Wenn du gern ins Kino gehst, dann schau jede Woche das Programm durch und suche dir einen schönen Film aus. Wenn du gern Fahrrad fährst, dann dreh eine Runde durch die Stadt. Wenn du gern liest, dann nimm dir ein Buch und tauche in es ein, bevor du schlafen gehst. Es geht einfach nur darum, ein bisschen Zeit zu finden, um das zu tun, was dir Spaß macht. Das ist machbar, oder?

2. Lerne, zu kommunizieren und dich selbst zu akzeptieren

Es kann sehr schwer für uns sein, unsere Emotionen in bestimmten Situationen auszudrücken und das zu sagen, was wir denken. Aber um mit uns selbst glücklich zu sein, ist es nötig, dass wir richtig und respektvoll mit anderen Menschen kommunizieren, um Emotionen mit Empathie auszudrücken und zu lernen, freundlich aber entschieden „Nein!“  zu sagen, wenn es notwendig ist.

Emotionen sind wie wilde Pferde. Es sind nicht Erklärungen, die uns helfen, vorwärtszukommen, sondern eher unser Wille, weiterzumachen.

Paulo Coelho

Wir müssen uns mit all unseren Mängeln akzeptieren, sodass wir reagieren können, wenn wir uns in bestimmten Situationen befinden, und unsere Emotionen auf gesunde Art und Weise kontrollieren können. Akzeptiere, wer du bist, und das wird der Anfang deiner Veränderung sein.

3. Bleibe aktive und lebe in der Gegenwart

Eine Aktivität beizubehalten, sowohl körperlich, als auch intellektuell, hilft unserer emotionalen Gesundheit. Menschen, die ihr Gehirn aktiv halten, fühlen sich besser, denn sie lassen sich nicht von Faulheit überkommen. Aber zusätzlich zu mentaler Aktivität ist es auch nötig, körperlich aktiv zu sein. Deshalb musst du laufen, rennen, Rad fahren, ins Fitnessstudio gehen – es ist egal, was du tust, aber beweg dich!

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Hast du jemals innegehalten und darüber nachgedacht, wie oft du dir jeden Tag Sorgen über Dinge aus der Vergangenheit oder der Zukunft machst? Die Vergangenheit können wir nicht ändern und wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Deshalb macht es wenig Sinn, sich Sorgen zu machen. Es ist viel wichtiger, in der Gegenwart zu leben.

4. Entspanne dich und umgib dich mit positiven Menschen

Gut zu schlafen und uns zu entspannen ist unabdingbar für unsere Gesundheit – sowohl die körperliche, als auch die emotionale. Es gibt uns Ruhe und Wohlbefinden. Stelle sicher, dass du jeden Tag zur gleichen Zeit zu Bett gehst und übe Gewohnheiten aus, die schlaffördernd sind. Und finde jeden Tag einen Moment Zeit, um zu entspannen oder zu meditieren.

yoga

Die Energie, die positive Menschen auf uns übertragen ist fundamental. Versuche, dich von Menschen, die dich stressen oder die pessimistische Einstellungen vermitteln, zu distanzieren. Nähere dich denen, die dich schätzen und wissen, wie sie dir all die guten Dinge, die das Leben zu bieten hat, beibringen können.

5. Bitte um Hilfe, wenn du sie brauchst

Wenn du professionelle Hilfe brauchst, dann hab keine Zweifel, sie in Anspruch zu nehmen. Ein Spezialist, der dir zuhört und dich unterstützt, kann in manchen Situationen nötig sein, damit du in deiner persönlichen Entwicklung weiterkommst. Hab keine Angst davor, dich einer Person zu nähern, die dich versteht und die dafür sorgt, dass du die Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen kannst.

Es geht darum, emotional zu wachsen, aus unseren Fehlern zu lernen und uns jeden Tag mehr zu lieben.

Der, der Leidenschaft und das Bündel an Emotionen, die Art, die unsere Augen leuchten lässt, die das Herz im Angesicht von Fehlern und Gefühlen hämmern lassen, scheut, wird langsam sterben.

Pablo Neruda

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