Durch ein Lächeln können wir uns mit Freude anstecken

· 14. Dezember 2016

Ein weiser Mann, der die intimsten Ecken der menschlichen Seele besuchen und kennenlernen konnte, sagte: „Es ist einfacher, das, was man will, mit einem Lächeln zu erreichen als mit der Schwertspitze.“  Sein Name war William Shakespeare. Deshalb sprechen wir heute über das Lächeln, und wie es uns mit Freude und positiver Energie anstecken kann.

William Shakespeare produzierte im Verlauf seines Lebens umfangreiche Werke, und schaffte es durch sie, den ganzen Regenbogen an Emotionen auszulösen, die der Mensch zu fühlen in der Lage ist. Von der Komödie bis zur tiefsten Tragödie war die unruhige Feder des Autors in der Lage, selbst auf das Gesicht des geplagtesten Geistes ein Lächeln zu zaubern.

Es ist kein Zufall, dass wir diese Erörterung über die Freude, mit der uns ein einfaches Lächeln anstecken kann, mit einem Hinweis auf einen der berühmtesten Autoren der Welt beginnen. Seine unsterblichen Werke haben uns über Jahrhunderte hinweg zum Lachen gebracht. Wer ist also besser geeignet als er, um uns in diese einzigartige Welt einzuführen?

Was ist das Lächeln?

Das Lächeln ist eine Grimasse, die unser ganzes Gesicht in Anspruch nimmt, wenn ihm etwas sympathisch, fröhlich oder lustig erscheint. Das heißt, dass man es als das Portrait einer Emotion oder eines angenehmen Zustands betrachten kann, das in uns ein vorübergehendes Wohlbefinden erzeugt.

„Das Lächeln ist die Sprache der klugen Menschen. Nur die Dummen und die Verbrecher sind traurig.“
Víctor Ruiz Iriarte
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Das Lächeln hat einen physischen Aspekt, was ganz logisch ist, denn damit die Lippen einer Person eine bestimmte Form annehmen, muss ein Mechanismus in Bewegung gesetzt werden, der 26 Muskeln involviert. Wenn wir bedenken, dass wir im Gesicht insgesamt 43 Muskeln haben und wir bei einem Wutanfall sogar 62 Muskeln anspannen, also nicht nur Gesichtsmuskeln zum Einsatz kommen, dann lässt sich sagen, dass lächeln nicht sehr kompliziert ist oder zumindest weniger Energie braucht als Wut.

Wenn wir vom Lächeln sprechen, können wir an einige Beispiele denken, die in der Geschichte bekannt geworden sind, insbesondere im kulturellen Bereich. Geplagte Wesen wie The Joker, der Erzfeind von Batman, oder die allseits bekannte Mona Lisa von Leonardo Da Vinci sind gute Beispiele für die unterschiedliche Bedeutung, die ein Lächeln haben kann.

Es handelt sich um etwas Notwendiges, und manche Studien sagen, dass Kinder 400-mal am Tag lächeln können. Diese Zahl nimmt auf fast proportionale Weise mit dem Alter ab, sodass Erwachsene im Durchschnitt nur 20-mal am Tag lächeln. Dies ist natürlich ein Durchschnitt, wir alle kennen eine solche Person, die nie lächelt, selbst wenn man ihr den besten Witz erzählt, oder auch einen Menschen, der praktisch an jeder Ecke einen neuen Grund zum Lächeln findet.

„Ein großes Lächeln ist das schöne Gesicht eines Riesen“
Charles Baudelaire

Warum macht uns ein Lächeln fröhlicher

Wir von Gedankenwelt heben stets das Lächeln als einen entscheidenden Faktor hervor, um glücklicher und fröhlicher in unserem Alltag zu sein. Deshalb werden wir eine Reihe an Vorteilen aufzählen, die diese Praxis für uns Menschen hat:

  • Lächeln wird vom Gehirn als einen Zustand der Fröhlichkeit interpretiert und bewirkt bei uns und auch bei anderen Menschen die Ausschüttung von Serotonin, sodass sie sich „anstecken“. Charles Darwin hat entdeckt, dass die Rückkoppelung zwischen dem Gesicht und dem Gehirn für den Organismus gut ist, da sie einen optimistischen Zustand erzeugt.
  • Ein Lächeln erzeugt also einen positiven Zustand in deiner Umgebung. Nachdem es dein Gehirn stimuliert und Signale an deinen eigenen Organismus gesendet hat, um sich auf Optimismus einzustellen, sendet es die gleichen Signale auch an deine Umgebung, und ruft so eine fröhlichere und entspanntere Stimmung der Vertraulichkeit und sozialen Nähe hervor.
  • Laut einigen Studien ist das menschliche Gehirn eher dazu geneigt, den Menschen zu vertrauen, die viel lächeln. Dies liegt daran, dass unser Verstand selbst die Tendenz hat, sich den Personen zu nähern, die Freude ausstrahlen, da sie wohl freundschaftlich eingestellt sind.
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  • Es ist eine erwiesene Tatsache, dass der Mensch unter Stressbedingungen seine periphere Sicht reduziert, und dadurch seine Fähigkeit verringert, Lösungen zu finden. Jedoch ist das abstrakte Denken unter diesem Zustand des Druckes wesentlich effizienter. Laut einigen Studien verlieren lächelnde Personen tendenziell weniger ihrer periphere Wahrnehmung, wenn sie mit Stress konfrontiert sind, und erzielen somit bessere Ergebnisse bei der Problemlösung.
  • Durch das Lächeln werden Serotonin und Endorphine freigesetzt, die natürliche Schmerzmittel für unseren Organismus sind. Es ist auch stark mit der Reduzierung von stressauslösenden Hormonen verbunden, wie Dopamin oder Adrenalin. Das heißt, dass ein Lächeln dich besser, fröhlicher und glücklicher leben lässt.

Hast du schon einmal selbst erfahren, wie viel man mit einem Lächeln erreichen kann? Probiere es noch in diesem Moment aus. Es ist wirklich bemerkenswert, wie die Welt sich vor dir ausbreitet sich mit Freude füllt, wie auf einmal alles viel fröhlicher, farbenfroher und angenehmer erscheint.

 

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