4 Lebensmittel, die süchtig machen

Vergiss nicht, dass die Vielfalt die Grundlage einer gesunden Ernährung ist. Du solltest vorwiegend Nahrungsmittel wählen, die reich an Mikronährstoffen und Antioxidantien sind. 
4 Lebensmittel, die süchtig machen

Letzte Aktualisierung: 27. Oktober 2021

Es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die stark süchtig machen. Sie sollten deshalb nur ab und zu auf dem Speiseplan stehen, um die Gesundheit nicht zu gefährden. Vergiss nicht, dass die Vielfalt die Grundlage einer gesunden Ernährung ist. Du solltest vorwiegend Nahrungsmittel wählen, die reich an Mikronährstoffen und Antioxidantien sind.

Bestimmte Inhaltsstoffe unterstützen die Freisetzung von Neurotransmittern und führen deshalb zu einem kurzfristigen GlücksgefühlEin Beispiel dafür ist Zucker, der die Insulinproduktion anregt und so wiederum das Belohnungszentrum beeinflusst. Nach einer zuckerreichen Mahlzeit steigt der Insulinspiegel und in der Folge produziert das Gehirn mehr Dopamin. Dies kann unser Essverhalten beeinflussen.

Wir nennen anschließend vier Lebensmittel, mit denen du deshalb vorsichtig sein solltest. Das bedeutet nicht, dass du ganz darauf verzichten musst, doch sie sollten nicht zu oft auf deinem Speiseplan stehen.

1. Pizza kann süchtig machen

Diese italienische Spezialität ist weltweit bei Jung und Alt sehr beliebt. Laut einer Studie, die in der Fachzeitschrift Clinical Chemistry veröffentlicht wurde, können hochglykämische Kohlenhydrate sowohl eine gewisse Abhängigkeit als auch Fettleibigkeit verursachen. Deshalb solltest du nur ab und zu Pizza essen.

Wenn du Pizza liebst, kannst du jedoch Vollkornmehl für den Teig verwenden und sie mit gesunden Zutaten belegen. Vergiss jedoch nicht, dass es sich trotzdem um ein kalorienreiches Gericht handelt.

2. Schokolade

Schokoladetiger wissen ganz genau, dass Schokolade süchtig machen kann. Sie enthält viel Zucker, der, wie anfangs erwähnt, die rasche Freisetzung von Dopamin fördert. 

Eine in der Zeitschrift Phychology of Addictive Behaviors veröffentlichte Studie hat ergeben, dass hoch verarbeitete Lebensmittel besonders süchtig machen. Industriell hergestellte Schokolade mit einem hohen Gehalt an Einfachzucker solltest du deshalb vermeiden.

Kakao enthält jedoch Tryptophan, das die Bildung von Serotonin begünstigt, ein Botenstoff, der auch als “Glückshormon” bezeichnet wird. Da Kakao außerdem stark antioxidativ wirkt, ist er sehr gesund. Du solltest dich deshalb für Schokolade mit mindestens 70 % Kakaogehalt entscheiden.

Schokolade kann süchtig machen

3. Kekse können süchtig machen

Die meisten Kekse enthalten Einfachzucker und Transfette. Diese beiden Zutaten sind für ausgezeichnete organoleptische Eigenschaften verantwortlich, tun deiner Gesundheit jedoch nichts Gutes. Sie können süchtig machen, deshalb solltest du sparsam damit umgehen.

Viele Eltern geben ihren Kindern häufig Kekse, doch dies ist keine gute Gewohnheit. Der hohe Zuckergehalt könnte negative Folgen auf den Stoffwechsel haben und bei häufigem Konsum sogar zu Typ-2-Diabetes führen.

4. Kartoffelchips

Kartoffelchips sind sehr verlockend, doch sie enthalten hohe Mengen an Transfetten. Diese Fette erhöhen die Entzündungswerte im Körper, was sich mittelfristig negativ auf die Gesundheit auswirkt. Je mehr Transfettsäuren du in deine Ernährung aufnimmst, desto größer ist das Risiko, mit der Zeit krank zu werden.

Kartoffelchips können süchtig machen

Maßhalten heißt die Zauberformel

Du musst nicht ganz auf diese Lebensmittel verzichten, solltest damit jedoch maßvoll umgehen, um deine Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen. Versuche jedoch, hoch verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden oder nur ab und zu auf deinen Speiseplan zu setzen. 

Und vergiss nicht: Um deine Gesundheit zu wahren, solltest du auch auf andere wichtige Gewohnheiten wie regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf achten.

Es könnte dich interessieren ...
Der falsche Hunger
Gedankenwelt
Lies auch diesen Artikel bei Gedankenwelt
Der falsche Hunger

Im Gegensatz zum physischen Hunger taucht der falsche Hunger plötzlich auf. Doch dem Drang zu Essen ist schon etwas vorausgegangen.



  • Lennerz, B., & Lennerz, J. K. (2018). Food Addiction, High-Glycemic-Index Carbohydrates, and Obesity. Clinical chemistry64(1), 64–71. https://doi.org/10.1373/clinchem.2017.273532
  • Schulte, E. M., Sonneville, K. R., & Gearhardt, A. N. (2019). Subjective experiences of highly processed food consumption in individuals with food addiction. Psychology of addictive behaviors : journal of the Society of Psychologists in Addictive Behaviors33(2), 144–153. https://doi.org/10.1037/adb0000441