10 Führungsqualitäten, die ich von meiner Mutter gelernt habe

· 13. November 2015

Unsere Mutter ist wohl die einflussreichste Person in unserem Leben. Wir lernen enorm viel von ihr, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. Und es sind die einfachsten und alltäglichsten Dinge, durch die wir am meisten lernen. Diese Dinge bestimmen uns in unserer Zukunft, unabhängig davon, ob wir ein Mann oder eine Frau sind.

Ich möchte dir gerne erzählen, welche Führungsqualitäten ich von meiner Mutter gelernt habe, und dich dazu einladen, über diese nachzudenken. Bestimmt hast du selbst etwas Ähnliches gelernt.

#1 – Denke darüber nach, was du getan hast

Es waren nicht wenige Male, in denen ich wegen einer Sache, die ich getan hatte, in meinem Zimmer bleiben musst. Ich habe das in diesem Moment als eine Strafe angesehen. Doch die Tatsache, dass meine Mutter mir anordnete, mich allein zurückzuziehen, hat mich dazu gezwungen, darüber nachzudenken, was ich getan hatte. Ob ich wollte oder nicht, das ließ mich die Dinge besser verstehen.

Bis heute, wenn ich merke, dass ich etwas Schlechtes gemacht habe – oder wenn ich drauf und dran bin, etwas zu tun, was ich lieber sein lassen sollte – ziehe ich mich zurück, um darüber in Ruhe nachzudenken, nur dass ich heute lieber einen Spaziergang durch eine ruhige Gegend mache.

#2 – Fordere Respekt ein

Bestimmt haben unsere Mütter zu uns allen einmal etwas Ähnliches gesagt wie: „Mit wem glaubst du eigentlich, dass du gerade redest?“  Es ist für jeden, der eine gute Führungspersönlichkeit sein will, fundamental wichtig, von anderen Respekt zu verlangen.

#3 – Behandele andere so, wie du selbst behandelt werden willst

Dies ist eine der grundlegenden Lehren des Lebens, die du von deiner Mutter lernst, und zwar nicht nur in der Beziehung zu ihr, sondern auch in der Beziehung zu deinen Geschwistern und deiner Familie. Und es sind nicht nur leere Worte, die deine Mutter spricht, sondern sie geht selbst mit gutem Beispiel voran.

#4 – Respektiere die Älteren

Wenn wir jung sind, denken wir, dass wir die ganze Welt verstehen und dass wir mehr als alle Anderen wissen. Es gibt jedoch Dinge, die man nur mit der Zeit lernen kann, die nicht in Büchern stehen und die man auch nicht durch praktische Übungen oder Experimente entdecken kann, die mehr weh tun, als eine schlechte Note zu bekommen oder im Ranking eines Spiels abzusteigen.

Die Älteren können uns Orientierung geben, Unterstützung, Erfahrung. Und der Respekt ihnen gegenüber erschafft eine bestimmte Kultur, baut das Fundament für eine Form der Achtung, die wir eines Tages selbst von den Anderen verlangen werden.

Jemanden seinen Platz im Bus anbieten, jemanden auf dem Bürgersteig vorbeilassen, einer körperlich benachteiligten Person helfen, bedeutet viel mehr als die rein körperliche Geste. Als Führungspersönlichkeit solltest du diejenigen respektieren, die vor dir deinen Platz eingenommen haben, um so ein Beispiel zu geben und um von ihnen zu lernen.

Hände

#5 – Stelle klare Regeln für den Alltag auf

Man lernt zu Hause bestimmte Umgangsformen, die den Alltag regeln. Als Führungspersönlichkeit solltest du eine Kultur schaffen und eine Form vorgeben, auf welche Art und Weise Dinge gemacht werden, genauso wie es deine Mutter macht. Sie hilft dir dabei, die Grenzen festzulegen, was tolerierbar ist und was nicht, genauso wie du es tun musst, wenn du damit an der Reihe bist.

#6 – Achte darauf, mit wem du dich abgibst

„Sag mir, mit wem du dich abgibst und ich sage dir, wer du bist“ , sagt man. Jedoch haben wir als Kinder noch kein Bewusstsein dafür entwickelt und als Jugendliche protestieren wir gegen diese Idee. Trotzdem sagen die Leute, mit denen wir uns umgeben, viel über uns selbst aus, und sie beeinflussen uns mehr als uns lieb ist.

Wähle gut aus, mit wem du dich umgibst, und lass es Menschen sein, die dich positiv beeinflussen. Dies ist eine große Weisheit, die du von deiner Mutter lernen kannst.

#7 – Urteile nicht nach dem Aussehen

Diese Lektion ist eine der nützlichsten, die du in deinem Leben und von deiner Mutter lernen kannst. Lerne ins Innere zu schauen, das wertzuschätzen, was wirklich wichtig ist. Dies ist eine Qualität, die jede Führungspersönlichkeit beherrschen sollte.

#8 – Mache zuerst deine Pflichten, bevor du spielen gehst

Das Wichtigste macht man zuerst. Dieses Prinzip der Organisation und Produktivität ist essentiell für jeden, der eine gute Führungspersönlichkeit sein will, da es sich um die Fähigkeit handelt, Prioritäten zu setzen, was wiederum eine wichtige Führungsqualität darstellt.

#9 – Löse Probleme ohne Gewalt

Emotionen zu kontrollieren und Konflikte zu managen sind zwei der wichtigsten Lektionen, die du von deiner Mutter lernst. Lektionen, die du lernen musst, um andere gut führen zu können.

Umarmung

#10 – Betrachte dein Leben aus einer neuen Perspektive

Wenn du Jugendlicher bist, dann erscheint jeder Rückschlag wie das Ende der Welt. Es ist sehr wichtig, dass dir jemand dabei hilft, deine Zukunft anzunehmen und dich mit ihr auseinanderzusetzen, dein Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

So lernst du, dass alles vorbei geht, so schlimm der Schlag gegen dich auch gewesen sein mag. Und die Person, die dir das beibringt, ist auch die Person, die mit dir zusammen den Schmerz spürt und dir hilft, ihn zu überwinden. Diese Person ist in der Regel deine Mutter. Als Führungspersönlichkeit solltest du dir das stets ins Bewusstsein rufen und es auf deine eigenen Leute übertragen.