Wie kommt das Erfüllen von Wünschen Kindern im Krankenhaus zugute?

19. Dezember 2018

Das Leben von Kindern ändert sich völlig, oft ganz plötzlich, wenn sie ins Krankenhaus müssen. Sie verlieren ihre Routine: zur Schule gehen, mit ihren Freunden spielen, an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen, usw. Es ist fast so, als würden sie aufhören, Kinder zu sein. Können wir etwas tun, um ihnen die Illusion der Kindheit auch hier zu vermitteln? Ja, und einige der beliebtesten Programme mit diesem Ziel wollen Kindern „Wünsche erfüllen“. Aber welche anderen Vorteile bieten diese Programme den Kindern?

„Schwierigkeiten zu überwinden, macht uns zu Helden.“

Louis Kossuth

Zwei Frauen trauern auf einer Couch

Im Krankenhaus liegenden Kindern Wünsche zu erfüllen, hilft auch der Familie

Nicht nur die Kinder im Krankenhaus leiden, auch für ihre Familien ist es eine harte Zeit. Es ist eine Zeit, die von Angst, Stress und Traurigkeit bestimmt ist, je nachdem, wie es um das Kind steht. Dabei es ist sehr wichtig, dass Eltern ihre Kinder emotional unterstützen, auch wenn sie sich schlecht fühlen.

Wunscherfüllungsprogramme können Familienmitgliedern helfen, dies zu erreichen. Erstens erleichtern sie die Kommunikation zwischen den Eltern und ihren Kinder, da die Kinder ihnen ihre Wünsche mitteilen müssen. Die gemeinsame Planung des Wunsches hilft den Eltern, über die Krankheit und das Leben ihrer Kinder zu sprechen. Dies trägt zur Stärkung der familiären Bindungen bei.

Darüber hinaus dienen derartige Programme als Kommunikationsmittel, die es allen Beteiligten ermöglichen, ihre Gefühle miteinander zu teilen. Sie begünstigen den Prozess der Akzeptanz der Krankheit. Aber darüber hinaus bieten diese Programme auch eine gewisse Entlastung von allem, was durch den Krankenhausaufenthalt entsteht. Mit anderen Worten, sie ermöglichen es der Familie, die Zeit miteinander wieder zu genießen.

„Gut verheilte Frakturen machen uns stärker.“

Ralph Waldo Emerson

Wünsche erfüllen: Eine weitere Möglichkeit für Kinder, die Illusion der Kindheit wiederherzustellen

Wenn Erwachsene ins Krankenhaus eingeliefert werden, fühlen sie, dass ihr Leben gestört ist. Das Gleiche gilt für die Kleinen. In diesem Lebensabschnitt ist es besonders wichtig, dass sie sich geliebt und in die Umgebung, die sie wahrnehmen, integriert fühlen. Der Krankenhausaufenthalt steht dem im Weg.

Daher ist es normal, dass sich Kinder im Krankenhaus aufgrund ihrer Krankheit anders fühlen als andere. Wenn sie so viel Zeit in einer medizinischen Umgebung verbringen, können sie aufhören, sich wie Kinder zu fühlen. Sie können nicht an den normalen Aktivitäten dieser Entwicklungsphase teilnehmen.

Kinder müssen Hoffnung haben, wenn sie im Krankenhaus liegen. Die Teilnahme an Programmen, die Wünsche erfüllen, vermitteln die Hoffnung, dass das, was sie sich wünschen, wahr wird. Dies weckt Begeisterung und den Wunsch, zu leben, was so grundlegend ist, um sie am Leben zu erhalten.

Mädchen hält ihren Teddybären

Die Bedeutung positiver Emotionen bei Kindern im Krankenhaus

Die Emotionen von Kindern im Krankenhaus sind oft sehr negativ. Angst, Wut oder Traurigkeit können in ihrem täglichen Leben weitverbreitet sein. Und sie wissen oft nicht, wie sie mit diesen Emotionen umgehen sollen.

Sie können auch unter mangelndem Selbstwertgefühl und Unsicherheit leiden. Die Kleinen wissen, dass dieser Prozess des Krankenhausaufenthaltes sie von ihren Kameraden unterscheidet. Sie können weder ihrem normalen Tagesablauf folgen noch mit ihren Freunden spielen, wie sie es früher getan haben.

Deshalb ist es wichtig, zu erkennen, dass positive Emotionen entstehen, wenn Wünsche erfüllt werden. Dies gleicht den zuvor beschriebenen, belastenden emotionalen Zustand aus. Dadurch verbessert sich das emotionale Wohlbefinden und die Patienten fühlen sich wieder wie Kinder. Und, was am wichtigsten ist, es hilft, ihr Leiden zu lindern. Außerdem kann es dazu beitragen, dass sie der Krankheit mit mehr Begeisterung und Optimismus begegnen.

„Schicksalsschläge können jenen Menschen nicht brechen, dessen Geist durch das Feuer der Begeisterung erwärmt wird.“

Norman Vincent Peale