Wie kann man die Wunde der Ablehnung heilen?

· 31. März 2016

Wer hat keine Angst vor Ablehnung? Diese Angst begleitet dich wahrscheinlich tagtäglich, du bist dir dessen nur nicht bewusst. Das Problem ist, dass nur wir selbst die Autorität haben, uns abzulehnen oder zu akzeptieren. Erlaube es niemandem, dich abzulehnen, denn das ist deine Sache!

Auch wenn wir uns darüber bewusst sind, können wir es nicht vermeiden, dass unser Selbstwertgefühl davon betroffen ist, wenn jemand uns ablehnt. Wir werden reizbarer, wir isolieren uns von anderen und wir hören auf, auf uns achtzugeben.

 „Ich verstehe eine Ablehnung so, als würde mir jemand mit einer Trompete in mein Gehör blasen, was mich aufweckt und mich in Gang setzt, anstatt mich zurückzuziehen.“
Sylvester Stallone

Heute wirst du lernen, wie du die Wunde der Ablehnung heilen kannst. Eine Wunde, die in der Regel auslöst, dass wir das zurückgeben wollen, was wir erhalten haben. Eine Wunde, wegen der wir alles in unser Kraft Stehende tun, weiter abgelehnt zu werden, weil wir nichts anderes kennen.

Pass auf dich selbst auf

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Du kannst Ablehnung nicht vermeiden, aber du kannst sie annehmen oder auch nicht. Du solltest in der Lage sein, dich wertzuschätzen, dich zu achten und in dich selbst zu investieren. Du kannst so weitermachen wie bisher, weil Veränderungen schwierig sind und  vielleicht zu viel Unsicherheit erzeugen. Aber willst du lieber die Ablehnung ablehnen oder sie weiter akzeptieren? Diese Wahl liegt bei dir selbst, niemand wird sie dir abnehmen können.

Die Ablehnung macht dich schwach, reizbar und kann dich in eine Depression stürzen. Du solltest nach dir selbst schauen und genau wissen, wer du bist. Verzeih dir! Wir alle machen Fehler, aber das rechtfertigt nicht, dass anderen uns ablehnen. Wer bist du, dass du mich zurückweist? Oder weise ich vielleicht auch dich und andere zurück?

Lass niemals zu, dass die Tatsache, dass du abgelehnt wirst, aus dir jemanden werden lässt, der alles auf gleiche Weise zurückzahlt. Du bist viel wert. Entdecke dich, achte dich und gib dir die Wertschätzung, die du verdienst.

 „Akzeptanz und Wertschätzung können die nicht die Leute, sondern nur du selbst geben. Lass nicht zu, dass jemand über dein Herz bestimmt.“

Bernardo Stamateas

Sprich gut über dich selbst

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Es ist oft schwer, über andere gut zu sprechen. Oder ist es vielleicht andersherum? Manchmal können wir die starken Seiten der anderen Personen wertschätzen, das, worin sie sich auszeichnen. Es ist oft einfacher, diese Dinge bei anderen zu sehen, sowohl deren gute als auch deren schlechte Seiten. Was geschieht aber in Bezug auf uns selbst? Hier treffen wir auf eine Barriere. Fang schon heute an, über dich selbst gut zu reden, indem du diese einfachen Ratschläge befolgst:

  • Zähle deine starken Seiten auf.
  • Bestimme, dass der heutige Tag dein bester Tag ist!
  • Bedenke, dass das, was aus deinem Mund kommen wird, dich entweder heilen oder dir schaden wird.
  • Mach aus deinem inneren Dialog etwas Positives.

Heute ist der Tag und der Moment, an dem du anfangen solltest, gut über dich selbst zu sprechen und es dir jeden Tag besser gehen zu lassen. Ablehnung erzeugt Unwohlsein, Ängstlichkeit und gibt uns das Gefühl, dass wir nichts wert sind. Doch was andere über dich sagen mögen oder welche Antworten sie dir geben, ist nicht das, was dich ausmacht! Selbstsicherheit ist der erste Schritt dahin, mit erhobenen Kopf aller Ablehnung entgegenzutreten, die du noch erfahren wirst.

Schenke dir das Beste

Um dich wertschätzen zu können, solltest du dir das beste geben. Wenn du isst, dann iss das Beste, wenn du dich anziehst, dann zieh die besten Kleider an. Schätze dich wert, beschenke dich und zeichne dich ständig aus. Du solltest dich selbst verwöhnen, denn niemand sonst wird es machen. Damit das einfacher wird, schenke dir auch die Möglichkeit, von Menschen umgeben zu sein, die wirklich einen positiven Einfluss auf dich haben.

Suche nach der Begleitung solcher Menschen, die deinem Leben einen Mehrwert geben und die dir nichts wegnehmen, die dein Selbstwertgefühl erhöhen und es nicht mit Füßen treten. Diese positiven Menschen, mit denen du dich nun umgeben wirst, erlauben, aus dir das Beste herauszuholen. Sie lassen zu, dass du selbst all das entdeckst, was du in dir hast, was aber aus Angst noch nicht hevorgekommen ist.

„Glückwünsche sind angenehm und Zustimmung ist nützlich, aber arbeite nicht darauf hin, nur die Zustimmung anderer zu suchen, denn das wird dich von deinem eigentlichen Ziel abbringen.“

Bernardo Stamateas

Auf der Suche nach der Befreiung von aller Ablehnung und nach der Heilung deiner Wunden, tappe nicht in die verführerische Falle der Suche nach Zustimmung, die dich in noch schlimmere Fallstricke führen kann.

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Suche nur nach deiner eigenen Zustimmung, stütze dich auf andere, um dir Impulse zu geben, aber nicht, um es dir bequem zu machen. In dich selbst zu investieren und dich als Person wertzuschätzen, sind die ersten, wichtigen Schritt dahin, auf dich selbst aufzupassen, um anzufangen, ohne Angst und Ablehnung zu leben.

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Mandy Tsung, Jeremiah Ketner, Pascal Campion