Unsere Vergangenheit und unsere Zukunft bestimmen unsere Gegenwart

28, April 2016 en Emotionen 120 Geteilt

Die Zeit ist etwas so Vergängliches, dass diese Worte, die du gerade gelesen hast, bereits Vergangenheit sind und die Zukunft das ist, worüber ich nachdenke, was ich schreiben und wie ich diesen Absatz beenden werde.

Was bleibt uns also noch? Es ist die Gegenwart.

Das Vergangene ist schon vorbei, was du erwartest, ist noch nicht da, aber die Gegenwart gehört dir.

Die Vergangenheit ist das, was wir waren

Unser Leben muss einen Sinn haben und wir müssen wissen, wo wir herkommen, um zu wissen, wo wir hingehen werden.

Uns noch einmal vor Augen zu führen, was wir gemacht haben und unsere Vergangenheit mit unserer Gegenwart zu vergleichen, hilft uns dabei, zu entscheiden, wie unsere Geschichte weitergeht.

Person betrachtet Bilder aus der Vergangenheit

Ohne Erinnerungen wären wir nichts. Auch das emotionale Gedächtnis, welches auf Erinnerungen basiert und welches du nicht einmal richtig beschreiben kannst, weil es sich auf vergangene Gefühle bezieht, ist notwendig, um zu verstehen, wer wir sind.

Doch negative Erinnerungen dürfen nicht unsere Gegenwart bestimmen. Auch wenn wir sie wieder und wieder Revue passieren lassen, können wir den Ausgang einer Situation doch nicht ändern. Es sind die Gedanken, die zu der bohrenden Frage führen: Was wäre passiert, wenn…?

Natürlich ist es wichtig, zum Ausdruck zu bringen, dass es uns wegen einem früheren Ereignis und dessen Ende schlecht geht. Denn genau das ist es, was diese Fragen in uns auslösen. Außerdem hindern sie uns daran, unsere Gegenwart auszukosten und uns auf unsere Zukunft zu freuen. Denn die Vergangenheit beruht auf unserer Geschichte, die wir uns selbst erzählen.

Hier wäre es vielleicht hilfreich, den Rat eines Fachmanns, eines Psychologen, zu suchen, damit er uns die benötigten Werkzeuge mit auf unseren Weg geben kann, damit wir einen besseren Dialog mit uns selbst führen können.

Je mehr du über die Vergangenheit nachdenkst und dir den Kopf über sie zerbrichst, desto weniger nimmst du die Gegenwart wahr.

Die Zukunft ist das, was wir sein werden

Die Zukunft ist, was wir uns im Bezug auf unsere zukünftige Welt vorstellen. An uns noch Bevorstehendes zu denken ist notwendig, um Entscheidungen zu treffen und unsere nächsten Schritte zu planen.

Unsere Zukunft muss auch einen Sinn haben und uns muss mehr oder weniger klar sein, was unsere Ziele sind, was ebenfalls wichtig ist, um über unsere Gegenwart zu entscheiden.

Unsere Strategien zu planen und zukunftsgerichtete Pläne zu schmieden, motiviert uns, um mit bestimmten Vorhaben weiterzumachen, deren Ergebnis wir nicht sofort sehen können.

Unser Weg besteht aus kleinen Schritten, die uns an unser Ziel führen. Das gibt uns Antrieb, um beständig auf eine vielversprechende Zukunft hinzuarbeiten.

Doch die Zukunft ist ein zweischneidiges Messer. Es gibt viele Dinge in unserem Leben, über die wir keine Kontrolle haben. Und wenn wir etwas zu sehr wollen, werden wir sogar zu ängstlichen Personen und möchten auf jede zukunftsgerichtete Frage immer sofort eine Antwort haben.

Wenn wir uns in der Zukunft verlieren, bewegen wir uns in unsicheren Gewässern.

Die Zukunft verlangt uns hunderte Entwürfe ab.

Die Gegenwart zu leben bedeutet, das Hier und Jetzt zu genießen

Die Zeit, die wir jetzt erleben, liegt in unseren Händen. Wir können sie ergreifen und durch unsere Taten und Entscheidungen beeinflussen.

Glueckliche Frau

Die Gegenwart zu leben bedeutet, das Hier und Jetzt zu genießen, uns darüber bewusst zu sein, was wir tun können, um den jetzigen Moment zu leben.

Alles, was wir jetzt tun, beispielsweise nachdem du diesen Artikel gelesen hast, ist unsere Gegenwart. Ihr Einfluss ist so machtvoll, dass sie unsere Zukunft durch unsere Entscheidungen beeinflussen und unserer Vergangenheit einen Sinn geben kann.

Die Gegenwart sind all die Möglichkeiten, über die wir verfügen und die wir nutzen.

Das Hier und Jetzt nicht anzunehmen bedeutet, dass wir uns aus Angst vor der Zukunft und der vorgestellten Konsequenzen unseres zukünftigen Handelns oder durch gemachte Erfahrungen in der Vergangenheit selbst blockieren.

Natürlich müssen wir alles genau abwägen, aber wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Gegenwart nur von unserer Zukunft und unserer Vergangenheit bestimmt wird.

Und wie sieht es mit dir aus? Wie viele Dinge machst du nicht aufgrund gemachter Erfahrungen in der Vergangenheit oder aus Angst vor der Zukunft?