Von der Wichtigkeit, die Gegenwart in vollen Zügen auszukosten

· 28. März 2016

Dass wir das Hier und Jetzt und die Gegenwart leben sollten, ist etwas, worüber wir uns alle bewusst sind, doch nur wenige von uns genießen den Moment aufgrund von Stress, Arbeit, der Hektik des Alltags und vielen anderen Faktoren, die aus jedem einzelnen Tag Routine werden lassen.

Lediglich dann,  wenn wir krank sind oder uns in einer unglücklichen Situation befinden, beachten wir jeden einzelnen Moment, unsere pure Gegenwart, die wir normalerweise missachten.

„Bleibe nicht in der Vergangenheit stecken, träume nicht von der Zukunft,
konzentriere dich auf die Gegenwart.“

Buddha

Und auch wenn wir immer nur an die Zukunft denken, können wir die Momente des Alltags nicht auskosten. Diese Momente, die dein ganzes Leben ausmachen, in denen sich all das Positive, unser ganzes Glück verbirgt.

Genieße jede Minute ganz bewusst, das ist das beste Rezept bei Stress und Frust!

Das ist ein sehr schönes Sprichwort, was wir hin und wieder bestimmt auch in die Tat umsetzen. Aber wie lange dauert unser Umdenken an? Sicherlich nur einen oder zwei Tage.

Hektik, Stress und der ständige Gedanke an die Zukunft hindern uns daran, die Gegenwart voll auszukosten und zu sehen, was wir schon alles erreicht haben. Wir können unsere Erfolge aufgrund dieser Faktoren gar nicht genießen und sie verpflichten uns dazu, immer nach etwas noch Besserem zu streben.

Frau erfreut sich am Sonnenaufgang

Es stimmt schon, dass unsere Gegenwart nur ein Augenblick ist. Jede Minute, die vorbeigeht, können wir bereits als Vergangenheit betrachten und jede Minute, die uns noch bevorsteht, ist unsere Zukunft.

Das Leben ist vergänglich und wir müssen die Zeit schätzen lernen. Interessanterweise schenken wir unserer Vergangenheit und unserer Zukunft mehr Beachtung als unserer eigenen Gegenwart. Diese Gegenwart, die doch so schnell an uns vorbeizieht, dass uns dies nicht einmal auffällt.

Wir sind daran gewöhnt, darauf zu schauen, wo wir hingehen werden,
anstatt uns auf unsere eigenen Schritte zu konzentrieren.

Das soll nicht heißen, dass wir nicht auch unsere Vergangenheit Revue passieren oder an unsere Zukunft denken sollen. Aus der Vergangenheit lernen wir und reifen emotional, die Zukunft hilft uns dabei, unsere Ziele zu erreichen, uns zu motivieren und von all dem zu träumen, was wir begehren. Aber wo bleibt bei der ganzen Sache die Gegenwart?

Schätze deine Gegenwart genauso wie deine Vergangenheit und deine Zukunft

Wir weichen der Gegenwart nicht absichtlich, sondern unbewusst aus. So wurde es uns vorgelebt und aus diesem Grund folgen wir diesem Lebensstil. Aber wieso machen wir das eigentlich?

Wenn wir die Gegenwart nicht genießen, haben wir nur noch eine „bessere“ Zukunft vor Augen und denken unaufhörlich daran, was noch vor uns liegt, obwohl das in ziemlich weiter Ferne ist.

Wir stellen uns nur noch eine perfekte Zukunft vor, die wie ein Traum erscheint, den wir aber normalerweise niemals verwirklichen können werden.

Wie ich bereits schon erwähnt habe, ist die Zukunft diese Minute oder Stunde, die uns noch bevorsteht. Sich die Zukunft als etwas vorzustellen, das in der Ferne liegt und Besserung verspricht, ist gleichzeitig die Flucht vor der Gegenwart, in der wir uns nicht wohlfühlen.

Wieso sind wir der Meinung, dass das, was erst noch kommen mag, immer etwas Besseres ist? Die Antwort ist, dass wir alle einfach so gepolt sind. Doch hilft uns das?

Du solltest vorsichtig sein dabei, dir eine bessere und schönere Zukunft vorzustellen, denn wenn es dann soweit ist, bist du vielleicht enttäuscht. Du wirst denken: „Ist das schon alles?!“  Deine Zukunft wird dann ein enttäuschender Traum sein, der dich nicht erfüllen wird.

Fahrrad mit Luftballons am Strand

Denn wenn du eines deiner Ziele erreicht hast, wirst du wieder an morgen und an das nächste denken. Du versuchst unaufhörlich, dich immer weiter auf die Zukunft zu stützen, wo du doch eigentlich die Schritte sehen solltest, die du gerade machst.

Welche Ratschläge solltest du verfolgen, um im Hier und Jetzt und nicht für den Morgen zu leben?

  • Wenn du etwas Bestimmtes tun möchtest, dann verschiebe es nicht auf morgen. Egal ob es eine Reise, einen Arbeitsplatzwechsel oder einen Lebenswandel betrifft – packe es gleich an! Denke bitte nicht, dass morgen ein besserer Tag dafür wäre als heute. Wenn du von etwas wirklich überzeugt bist, dann denke nicht nur darüber nach, sondern setze es auch in die Tat um!
  • Grüble nicht darüber nach, was passieren könnte. Erfreue dich an dem, was du in der Gegenwart hast. Was passieren soll, wird auch passieren – so einfach ist das!
  • Sei in deiner Gegenwart realistisch und träume nicht von einer unerfüllbaren Zukunft. Wenn du möchtest, dass sich etwas in der Zukunft verändert, beginne gleich heute damit!
  • Der richtige Moment ist immer genau jetzt!

Würdest du diesen Ratschlägen gern noch einen hinzufügen? Denke immer daran: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Es sollte niemals der Gedanke aufkommen „was wäre gewesen, wenn…“  oder „was wäre, wenn ich es an einem anderen Tag machen würde…“.  Die Gegenwart ist das, was wirklich zählt. Gib deinem Leben einen Sinn und lass nicht zu, dass es einfach so an dir vorbeizieht.

Um deinem Leben einen Sinn zu verleihen, musst du stets handeln. Träume nicht nur von deinem Leben, sondern nutze den Moment und denke an das Hier und Jetzt.