Die 5 Feinde deiner Ziele

28. Dezember 2015 en Psychologie 2 Geteilt

Jeder von uns hat Ziele, die er erreichen möchte, als Student, als Berufstätiger, Mutter und Vater, oder bezogen auf die Gesundheit und die körperliche Verfassung. Oft betrachten wir den Weg dorthin auf langfristige Weise und vergessen dabei, dass die Bemühungen zur Erreichung eines Zieles eine Frage der Ausdauer sind und fest mit dem, was wir tagtäglich machen, verknüpft sind.

Deshalb ist es wichtig, zu wissen, welche Faktoren die Zeit, die du für das Erreichen deiner Ziele eingeplant hast, unnötig verlängern können.

Zu den wichtigsten Faktoren zählen die folgenden:

Die Faulheit

Den ganzen Tag im Bett zu verbringen ohne Lust, aufzustehen, dich fertig zu machen, wird dir nicht viel nützen. Solche Momente sollte man sich für ein oder zwei Tage zum Ausruhen aufheben.

Nach dem Aufstehen Sport zu machen ist ein Wundermittel. Auch das Radio kann ein Verbündeter sein, denn der Beginn des Tages wird so viel angenehmer und du fühlst dich in Gesellschaft, während du dich vorbereitest, um dem neuen Tag entgegenzutreten. Wenn du im Laufe des Tages wieder müde wirst, denke an die Genugtuung, die dich erwartet, wenn du am Abend vollkommen erschöpft ins Bett fällst.

Luftballonfahrrad

Organisiere deinen Tag am Abend zuvor

Manche Rituale, die nicht mehr als 20 Minuten beanspruchen, können dir deinen Tag erstaunlicherweise ungemein erleichtern. Vielen kleinen, unvorhergesehenen Dingen kann man am Vortag bereits den Wind aus den Segeln nehmen.

Versichere dich, dass das Hemd und die Hose, die du am nächsten Tag anziehen möchtest, sauber und gebügelt sind. Hänge deine Kleidung über einen Stuhl, sodass du sie sehen kannst, wenn du aufstehst. Du musst nichts mehr machen außer sie anzuziehen!

Ordne deine Tasche oder deinen Aktenkoffer. Verstaue alle Unterlagen und Dinge, die du am nächsten Tag brauchen wirst. Denk daran, dein Handy zu laden, an die Arbeit, die du um 11 Uhr abgeben musst und die Einkaufsliste für die Zutaten, die du für das Abendessen benötigst.

Stell dir Wecker, wenn du Medikamente nehmen musst, oder wenn du einen wichtigen Anruf tätigen musst. Der Tag wird so viel angenehmer sein.

Der Vergleich mit anderen

Wenn X keine Kinder hat und deshalb wesentlich besser organisiert ist, oder Y schon vor Jahren etwas Bestimmtes erreicht hat, vergeudest du viel Zeit und Energie, indem du über diese Dinge nachdenkst. Du bist dein eigener Bezugspunkt und jeder Mensch hat seine eigenen Schattenseiten und Probleme, mit denen er sich tagtäglich konfrontiert sieht.

Sprossen

Räume spontanen Gedanken ihre Zeit ein

Passiert es dir häufig, dass du plötzlich Gedanken hast, die dich ablenken und mit denen du dich in dem Moment unmöglich beschäftigen kannst, wenn du gerade in die Arbeit oder ins Lernen vertieft bist? Die Ferien, das Gespräch mit dem Kunden gestern, der Wocheneinkauf, die Kündigung des Handyvertrages, die Rechnungen…

Es ist wichtig, dass du diesen Gedanken, beispielsweise am Ende des Tages, etwas Zeit einräumst. Wenn dich diese Gedanken überfallen, schreib sie auf und sag zu dir selbst: „Ich kümmere mich später darum.“  Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn du nicht mehr so beschäftigt bist, denk über sie nach, finde eine Lösung, und plane, wann du dich um sie kümmern kannst.

Frau im Gras

Fehlende Motivation

Es ist fundamental, motiviert zu sein, was unsere Aufgaben angeht. Es gibt nichts Schöneres als zurückzuschauen und uns vor Augen zu führen, was wir erreicht haben, unabhängig von der derzeitigen Lage.

Mach dir nicht zu viel Stress, mach dir keine Sorgen, beschäftige dich. Dich von all diesem Ballast zu befreien wird dir zeigen, dass dein Traum nicht mehr weit weg ist, sondern schon zum Greifen nah.

Fueße auf Straße

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