Lass nicht zu, dass die Probleme anderer zu deinen werden

14, Dezember 2015 en Emotionen 1086 Geteilt

 „Wenn dir jemand ein Geschenk machen möchte, du es aber nicht annimmst, wem gehört es dann also?“

 „Es gehört demjenigen, der es verschenken wollte“, antwortete einer der Schüler.

 „Genauso verhält es sich mit Neid, Wut und Beleidigungen“, sagte der Lehrer. „Wenn unsere Mitmenschen diese nicht annehmen, so verbleibt dieses Gefühl bei uns selbst.“

Lass nicht zu, dass dich deine Mitmenschen zu jemandem machen, der du eigentlich gar nicht bist. Lass nicht zu, dass dich Menschen in deinem Umfeld herunterziehen und dir das Sonnenlicht in deinem Leben rauben. Lass nicht zu, dass sie dich provozieren und sie dir ihre Dämonen aufbinden wollen.

Es gibt keine Beleidigungen, sondern nur Beleidigte

„Eine Beleidigung ist so lange wertlos, bis man sich unentwegt an sie erinnert.“

Konfuzius

Jeder von uns lässt seine Mitmenschen an seiner eigenen Gefühlswelt teilhaben – seien es nun positive oder negative Gefühle, die uns beschäftigen. Es sind nicht die Anderen, die uns Schaden zufügen, sondern wir selbst sind es, weil wir auf deren Meinungen und Verhalten Wert legen.

Einsamkeit

Niemand kann dir einen Schaden zufügen, ohne dass dein Inneres – deine emotionale Gefühlswelt- die Möglichkeit dazu gibt. Man sagt, dass die größte Verachtung darin liegt, nicht wertgeschätzt zu werden; dass in jeglicher Auseinandersetzung Gleichgültigkeit die größte Bestrafung und die beste Waffe zugleich ist.

Worten nicht zu viel Beachtung schenken

Dein größter Feind ist nicht derjenige, der dir schadet, sondern du bist es, da du dich von diesen Worten immer wieder aufs Neue verletzen lässt.

Hierbei hilft es uns einzig und allein, dass wir Worten nicht zu viel Beachtung schenken und sie nicht zu nah an uns heranlassen. Diese doch so einfache Verhaltensweise ist gleichzeitig ein Spiegel deiner selbst. Denk daran, dass du allein über deine emotionale Freiheit oder Versklavung entscheidest. Es ist ganz eindeutig, wofür du dich entscheiden möchtest.

Wieso sollten wir auf Provokationen nicht eingehen?

“ Wütend zu werden ist einfach. Aber auf die richtige Person im richtigen Moment und aus dem richtigen Grund angemessen wütend zu sein, ist schwer.“

Aristotelis

Die Kontrolle zu verlieren oder der Wut zu erlauben, Besitz von uns zu ergreifen, ist niemals sinnvoll, da sie irgendwann überhandnimmt. Uns selbst zu tadeln, zu mäßigen und selbstbewusst zu sein sind Werkzeuge, die wir erst zu handhaben lernen, wenn wir auf die Probe gestellt werden, Fehler begehen oder Probleme haben.

Wenn wir also zulassen, dass das Negative Herr über unsere Gefühlswelt wird, dann werden wir uns niemals vollständig oder frei fühlen. Der einzige Unterschied zwischen „einen guten Tag haben“ oder „einen schlechten Tag haben“ liegt in der Einstellung, wie wir mit der Situation umgehen.

Manchmal werden wir Menschen von unserem Schmerz, vom Neid und der Wut übermannt. Diese Gefühle sind so verhängnisvoll wie Parasiten, die sich in unserem Haus auf unsere Kosten vermehren.

Traurigkeit2

Die schnellste und effektivste Methode dieses Problem zu lösen ist es, sich für den Weg zu entscheiden, der uns zur Selbsterkenntnis führt und der uns die Probleme unserer Mitmenschen verdeutlicht. Auch wenn dieser Weg noch so kompliziert und langwierig erscheint, gilt doch dabei das alte Sprichwort: Was lange währt, wird endlich gut.

Reden ist Silber, schweigen ist Gold

Die beste Verteidigung ist noch immer ein Offensivangriff auf den wunden Punkt. Reagiere aus diesem Grund nicht auf Provokationen, denn somit erreicht ein Neider oder Hitzkopf genau das, was er möchte – und zwar dich zu verletzen. Mit Ignoranz auf solch ein Verhalten zu reagieren ist ein emotional intelligentes Verhalten.

Du musst niemandem Beachtung schenken, der gedankenlos daher redet oder beabsichtigt, dir mit seinen Worten oder Taten Schaden zuzufügen. Denn denke immer daran:

Du hast es verdient, geliebt und nicht verletzt zu werden. Du verdienst Respekt, so wie das einfach jeder von uns verdient. Du kannst zulassen, dass dir alles in deinem Leben genommen wird – außer deiner Würde. Denn das ist es letztendlich das, was dich so schmerzt. Lass das niemals zu! Wenn du das Gefühl hast, deine Würde bereits verloren zu haben, denk immer daran, dass es nie zu spät ist, sie dir wiederzuholen. Und vergiss niemals: Wer dich nicht wertschätzt, der verdient dich nicht!

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