Was tun gegen Frustration?

· 9. Januar 2016

Verzweifle nicht, noch nicht einmal weil du nicht verzweifeln sollst. Wenn alles am Ende zu sein scheint, kommen neue Kräfte auf. Das bedeutet, dass du lebst.

Franz Kafka

Sicher hast du dich zu einem Zeitpunkt deines Lebens frustriert gefühlt, zum Beispiel als du etwas erreichen wolltest, es aber nicht geschafft hast, als du ein Ziel hattest und irgendetwas dich daran gehindert hat, es zu erreichen.

Es ist normal, sich frustriert zu fühlen. Aber wir dürfen die Frustration nicht mit der Niederlage verwechseln. Bist du darüber verärgert, dass du frustriert bist? Hast du Angst? Bist du traurig? Das ist normal, aber du musst lernen, die positive Seite davon zu sehen. Im Folgenden wollen wir sehen, welche Strategien wir verfolgen können und was wir selbst tun können, um diese Frustration zu heilen, die uns blockieren und zerstören kann.

Erkenne die Ziele, die du erreichen willst

Es gibt einige Ziele oder Pläne, die du bis jetzt noch nicht erreicht hast. Es ist schwieriger als es scheint, es fällt schwer, das zu verfolgen, was wir wollen. Das ist aber nicht schlimm. Vielleicht gehst du einfach nicht den besten Weg, um zu erreichen, was du dir wünschst. Vielleicht ist es etwas Unerreichbares und du bist dir dessen nicht bewusst. Darüber zu reden kann dir eventuell helfen.

Suche nach Alternativen

Wenn du es nicht geschafft hast, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, such dir ein anderes. Vielleicht stellst du dir unmögliche Träume vor, die du unter bestimmten Umständen erfüllen willst. Suche etwas, das innerhalb deiner Möglichkeiten liegt, etwas, das du erreichen kannst. Es ist sehr wichtig, dass du dich dafür motiviert fühlst. Wenn du etwas willst, setz deinen ganzen Eifer daran. Wenn du es nicht erreichst, ist es nicht schlimm. Es wird viele andere Träume geben, die du erfüllen kannst.

Sei realistisch mit den Zielen, die du dir setzt. Strebe nicht nach dem Unmöglichen. Das wird nur dafür sorgen, dass deine Frustration ansteigt. Suche nach realistischen Alternativen, die du zur Wirklichkeit machen kannst.

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Akzeptiere die Hindernisse

Wie das Sprichwort sagt, ist das Leben „nicht auf Rosen gebettet“. Erwarte nicht, dass alles einfach sein wird. Es ist besser, dass es nicht so ist. Die Schwierigkeiten und Hindernisse helfen uns, uns zu überwinden und besser zu werden. Steh den Hürden positiv gegenüber und erlaube nicht, dass sie dich bremsen auf deinem Weg zum Ziel.

Denk daran, dass Schwierigkeiten Chancen sind, die du ausnutzen musst. Sie sind keine Hindernisse, sondern Gelegenheiten, die uns wachsen und vorankommen lassen.

Denk an das, was du erreicht hast

Auch wenn es Dinge gibt, die sich dir verweigern, gibt es sicherlich auch viele andere, die du erreichen konntest. Denk an sie, damit sie dir Kraft geben. Du musst einsehen, dass du nicht alles erreichen kannst, aber dass du immer etwas erreichen kannst und das ist positiv. Du musst Sicherheit und Selbstbewusstsein haben. Du musst an dich glauben.

Was du erreicht hast, kann dir auch Hinweise geben. Warum hast du dieses erreicht und jenes nicht? Was misslingt? Vielleicht kann es dir helfen, die Augen dafür zu öffnen, was möglich und was unmöglich ist.

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Erlaube dir, dich zu irren

Fehler zu machen ist gut. Sie geben uns die Möglichkeit, aus ihnen zu lernen und voranzukommen, sonst würden wir nur auf der Stelle bleiben. Wechsle deine Gedanken des Scheiterns durch Erfolgsgedanken aus und du wirst dich niemals schuldig für deine Fehler fühlen. Dies würde nur Unsicherheit mit sich bringen und das bekommt dir ehrlich gesagt nicht. Die Sicherheit ist nämlich wichtig, um das zu erreichen, was du dir vornimmst.

Außerdem müssen wir lernen, uns zu vergeben, wenn wir Fehler begehen. Wir müssen an uns selbst glauben, uns verzeihen und wieder neu anfangen.

Erwarte nichts von niemandem

Idealisiere niemanden und setze keine überhöhten Erwartungen in bestimmte Personen. Wir alle sind menschlich und deshalb unvollkommen. Es wird uns frustrieren, zu sehen, dass etwas, was wir von jemandem erwartet haben, sich nicht erfüllt. Wenn wir nichts von niemandem erwarten, werden wir uns nicht enttäuscht fühlen. Wir werden glücklicher sein und in der Folge auch positiver.

Wie wir gesehen haben, ist es möglich, die Frustration zu überwinden oder sie zumindest zu verstehen. Es ist wichtig, das zu verstehen, was wir fühlen, aber anstatt ein negatives Gefühl zurückzuweisen, müssen wir lernen, es zu akzeptieren und das Gute daraus zu ziehen. Kämpfe für das, was du erreichen willst. Nur derjenige, der es nicht versucht, scheitert wirklich. Bleib standhaft, mach weiter und dann wirst du erreichen, was du willst.

Wenn dem nicht so ist, ist es nicht schlimm. Vielleicht war es nicht deine Gelegenheit. Verzweifle nicht. Es wird andere Chancen geben, in denen du sicherlich das erreichen wirst, was du möchtest. Und vor allem, hab niemals Angst, es nochmal zu versuchen. Denk daran, dass es besser ist, es zu versuchen und zu scheitern, als später zu bereuen, es niemals versucht zu haben.