Sieben Zitate über den Tod, damit du das Leben liebst

3. Oktober 2019
Ironischerweise lassen diese Zitate über den Tod dich über die Wichtigkeit des Lebens nachdenken. Die meisten von uns versuchen, die Tatsache zu ignorieren, dass wir eines Tages alle sterben werden, aber es lohnt sich, darüber nachzudenken. Am Ende hilft es dir, das Leben zu schätzen, das du noch leben musst.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben die Menschen unzählige Überlegungen zum Tod angestellt. Es gibt daher auch sehr viele Zitate über den Tod. Es ist eben ein Thema, das den Menschen seit jeher verunsichert und sogar bei anderen Tierarten zu bestimmten Ritualen inspiriert hat.

Trotz aller Aufmerksamkeit, die der Tod bekommt, gibt es nicht einmal eine Einigung über seine allgemeine Definition. Wissenschaftler haben viel über den Tod zu sagen, wissen jedoch nicht genau, wann das menschliche Leben aus neurologischer und thermodynamischer Sicht aufhört.

Religionen und Ideologien stimmen in diesem Bereich ebenfalls nicht überein. Die meisten bestreiten die Idee, dass alles endet, wenn die biologischen Funktionen aufhören, aber sie sind sich nicht einig darüber, was danach passiert. Viele große Denker haben über den Tod geschrieben oder über den Tod gesprochen. Hier sind einige der besten Zitate über den Tod.

Ein Mann am Ende eines Tunnels.

1. Zitate über den Tod: Du solltest den Tod nicht fürchten

Der brillante Dichter Antonio Machado Reza hatte Folgendes über den Tod zu sagen: „Der Tod ist etwas, das du nicht fürchten solltest, denn solange du hier bist, ist der Tod nicht hier und wenn der Tod eintrifft, bist du weg.“

Das ist wahrlich gesunder Menschenverstand. Für einen Toten gibt es keinen Tod. Wenn du tot bist, kannst du den Tod nicht erleben. Du bist gegangen, und deine Ängste sind es auch.

2. Eines der schönsten Zitate über den Tod

Alphonse de Lamartine hat der Welt eines der schönsten Zitate über den Tod gegeben. „Oft, und ohne es zu wissen, enthält das Grab zwei Herzen im selben Sarg“. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, stirbt ein kleiner Teil von dir mit.

Der Tod eines geliebten Menschen hat erhebliche Auswirkungen auf diejenigen, die ihn überleben. Für eine Weile steckt das Leben derer, die weiterleben, in diesem Sarg.

3. Die Wichtigkeit des Todes

Andre Malraux hatte über den Tod Folgendes zu sagen: „Der Tod ist nur wichtig, weil er uns über den Wert des Lebens nachdenken lässt.“ Der Sinn des Todes hängt eng mit dem Sinn des Lebens zusammen.

Malraux fordert den Leser auf, nicht an den Tod selbst zu denken. Er sagt, dass es wirklich nicht wichtig ist, weil es das Ende von allem ist. Das Bewusstsein für das Ende ist jedoch wichtig, da es sich darauf auswirkt, wie man das Leben angehen und erleben wird.

4. Zitate über den Tod: Eine Realität, die uns alle gleich macht

Dieses Zitat über den Tod ist Tausende von Jahren alt. Der alte Philosoph Lao Tse schrieb: „Anders als im Leben, sind alle Menschen im Tod gleich“. Mit anderen Worten: Der Tod ist die demokratischste Institution, die es gibt. Er behandelt alle gleich.

Aus dem gleichen Grund beherbergt der Sarg, so verschwenderisch ein Begräbnis auch sein mag, immer einen leblosen Körper, einen sich zersetzenden Organismus. Nicht mehr, nicht weniger.

5. Jetzt oder nie

William Shakespeare hat viel über den Tod geschrieben. In seinem 73. Sonett betonte er, dass man, wenn man sich des Todes bewusst ist, im Hier und Jetzt mehr liebt:

In mir siehst du die Dämmerung eines solchen Tages, die nach Sonnenuntergang im Westen verblasst; was nach und nach die schwarze Nacht hinwegnimmt, das zweite Selbst des Todes, das den Rest versiegelt. In mir siehst du das Glühen eines solchen Feuers, das auf der Asche seiner Jugend liegt, wie das Unterbett, auf dem es verfallen muss, konsumiert mit dem, womit es genährt wurde. Dies nimmst du wahr, was deine Liebe stärker macht, um das Gute zu lieben, das du eh verlassen musst.

Oft tun wir so, als würde das Leben für immer weitergehen. Es scheint, als würde die Zeit niemals ablaufen. Liebe gibt dem Leben eine andere Bedeutung, aber die Menschen behandeln es auch so, als würde es niemals enden.

Zitate über den Tod sind wie ein Bild auf einer beschlagenen Scheibe.

6. Zitate über den Tod: Jugend, Alter und Tod

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Tod eines Kindes, dem Tod eines Jugendlichen und dem Tod einer älteren Person. Das Kind und der Jugendliche haben gerade ihr Leben begonnen, weshalb ihr Tod schmerzhaft und beunruhigend ist. Sie sind wie Projekte, die niemals abgeschlossen wurden.

Im Alter hingegen hattest du bereits eine Chance zu leben. In diesem Fall gibt es eine Logik zum Tode, denn er ist das Ende eines Zyklus. Baltasar Gracian drückte es so aus: „Für die Jungen ist der Tod ein Schiffbruch. Für die Alten bedeutet er, in den Hafen zu segeln.“

7. Über den Tod nachzudenken ist nicht genug

Stefan Zweig hat sich intensiv mit dem Thema Tod auseinandergesetzt. Er sagte: „Es ist nicht genug, über den Tod nachzudenken. Du musst es immer im Kopf behalten. Auf diese Weise wird das Leben majestätischer, wichtiger, fruchtbarer und freudiger.“

Im Allgemeinen reden die Leute nicht gern über den Tod. Er scheint tabu zu sein, unnahbar. Der Schriftsteller Stefan Zweig lädt dich ein, dem Tod ins Gesicht zu schauen, damit du die Intensität und den Wert deines Lebens spüren kannst.

Dies ist nur eine kleine Auswahl der vielen, vielen Zitate über den Tod, die es gibt. Wir haben uns entschlossen, sie mit dir zu teilen, weil es immer gut ist, sich daran zu erinnern, dass unsere Zeit auf der Erde vergänglich ist. Wir werden alle sterben. Aber bis der Tod kommt, musst du das Leben in vollen Zügen genießen.

  • Kübler-Ross, E., & Jáuregui, P. (2008). La muerte: un amanecer. Luciérnaga.